Masterarbeit, 2022
161 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Generation Z
2.1 Generationenkonzept
2.2 Bedürfnisse und Werte
2.3 Arbeitgeberattraktivitätsfaktoren der Generation Z
3. Personalmarketingstrategien im Sozial- und Gesundheitswesen
3.1 Employer Branding
3.2 Online-Recruiting
3.3 Mitarbeiterbindung
4. Empirische Untersuchung
4.1 Ziel der Untersuchung
4.2 Aktuelle Studien
4.3 Forschungsdesign
4.3.1 Methodik
4.3.2 Problemzentriertes Interview
4.3.3 Funktion und Entwicklung des Interviewleitfadens
4.3.4 Auswertungsverfahren – Entwicklung und Anwendung des Kategoriensystems
4.3.5 Auswahl und Beschreibung der Untersuchungsgruppen
4.4 Darstellung der Ergebnisse aus der empirischen Untersuchung
4.4.1 Auswertung und Analyse der Interviews – Generation Z
4.4.2 Auswertung und Analyse der Interviews – Experten
4.4.3 Vergleich der ausgewerteten Generation-Z- und Experteninterviews
4.5 Interpretation und Diskussion der Ergebnisse
5. Fazit mit Ausblick
Diese Masterarbeit untersucht die Erwartungen der Generation Z an Arbeitgeber im Sozial- und Gesundheitswesen, um Strategien für eine nachhaltige Personalbindung und -gewinnung zu identifizieren.
1. Einleitung
Die Generation Z ‚tickt‘ anders und wird die Arbeitswelt vor große Herausforderungen stellen. Sie wird, anders ausgedrückt, die Arbeitswelt mit ihren Vorstellungen konfrontieren und revolutionieren. Inwieweit diese These auch für das Sozial- und Gesundheitswesen zutreffend erscheint und wie sich Arbeitgeber personalstrategisch aufstellen sollten, um die Generation Z für die Sozial- und Gesundheitsbranche zu gewinnen und an diese zu binden, gilt es Rahmen dieser Masterarbeit herauszufinden.
Die hohe Relevanz dieser Thematik liegt in der aktuellen Arbeitsmarktsituation begründet, die folglich mit einem erheblichen Fachkräftemangel einhergeht. Es werden voraussichtlich nach aktuellen Prognosen 2 bis 4,6 Mio. Fachkräfte bis zum Jahr 2025 in Deutschland fehlen. Die Generation Z ist mit 12 Mio. Vertretern eine Gruppe, die aufgrund dieser Gegebenheiten mit einem gewissen Einfluss innerhalb der nächsten Jahre weiter in den deutschen Arbeitsmarkt eindringen wird. Dieses Phänomen betrifft auch in Teilen das Sozial- und Gesundheitswesen. Daher werden sich Arbeitgeber mit den Erwartungen und den Bedürfnissen der Generation Z auseinandersetzen müssen, um nicht unter der Last des voranschreitenden Fachkräftemangels zusammenzubrechen. Demnach gewinnt die wahrgenommene Arbeitgeberattraktivität seitens dieser Generation zunehmend an Bedeutung, um entsprechende Mitarbeiter für die Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens zu gewinnen und auch längerfristig an sie zu binden.
Primär beschäftigt sich die aktuelle Studienlage zur Erforschung der Erwartungshaltung der Generation Z an einen attraktiven Arbeitgeber vermehrt mit der branchenübergreifenden Arbeitswelt und ist nicht speziell auf das Sozial- und Gesundheitswesen bezogen. Demzufolge wird der Fokus innerhalb dieser Arbeit auf der Untersuchung von attraktivitätsförderlichen Faktoren bei Arbeitgebern des Sozial- und Gesundheitswesens liegen. Darüber hinaus erscheint es interessant, aufzudecken, wie die Forschungserkenntnisse der primär branchenübergreifenden Sichtweise in Bezug auf attraktive Arbeitsbedingungen für die Generation Z im Verhältnis zu den Erkenntnissen aus dieser empirischen Untersuchung stehen.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Fachkräftemangels für die Generation Z und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Arbeitgeberattraktivität im Gesundheitssektor.
2. Generation Z: Erläutert das Generationenkonzept, die Wertevorstellungen und die Erwartungen dieser Zielgruppe an ihr Arbeitsumfeld.
3. Personalmarketingstrategien im Sozial- und Gesundheitswesen: Behandelt Instrumente wie Employer Branding, Online-Recruiting und Methoden der Mitarbeiterbindung.
4. Empirische Untersuchung: Dokumentiert das Forschungsdesign, die qualitative Methodik und analysiert die geführten Experten- und Zielgruppeninterviews.
5. Fazit mit Ausblick: Führt die Erkenntnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf personalstrategische Implikationen zur Bindung der Generation Z.
Generation Z, Arbeitgeberattraktivität, Personalmarketing, Employer Branding, Gesundheitswesen, Sozialwesen, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung, Online-Recruiting, Arbeitswerte, work-life-balance, Führung, Personalwesen, qualitative Forschung, Führungsstil
Die Arbeit untersucht, wie Organisationen im Sozial- und Gesundheitswesen durch gezielte Strategien die Generation Z als Nachwuchskräfte gewinnen und dauerhaft an sich binden können.
Die zentralen Themen sind das Generationenkonzept der Generation Z, spezifische Arbeitgeberattraktivitätsfaktoren sowie bewährte Personalmarketingstrategien wie Employer Branding und Online-Recruiting.
Die Kernfrage lautet: Inwiefern kann die Arbeitgeberattraktivität von Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens durch den gezielten Einsatz von Strategien zur Gewinnung und Bindung von Personal bei der Generation Z nachhaltig gesteigert werden?
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, konkret problemzentrierte Interviews nach Mayring, die sowohl mit Vertretern der Zielgruppe (Generation Z) als auch mit Experten für Personal- und Organisationsfragen geführt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über die Generation Z und Personalmarketing-Strategien sowie eine umfangreiche empirische Analyse, in der die Interviews ausgewertet und diskutiert werden.
Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie Generation Z, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, Mitarbeiterbindung, Sozial- und Gesundheitswesen sowie Personalmarketing.
Laut den Studienergebnissen ist ein positives und transparentes Betriebsklima, geprägt von kollegialer Führung und echter Wertschätzung, einer der entscheidendsten Bindungsfaktoren für diese Generation.
Die Generation Z nutzt verstärkt digitale Kanäle, soziale Medien und bevorzugt einen unbürokratischen, schnellen Bewerbungsprozess, während sie gleichzeitig ein sehr hohes Gespür für Authentizität bei den Informationen besitzt.
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