Diplomarbeit, 2004
194 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Energiebereitstellung
2.1 Aufgaben von ATP und KP
2.2 Die aerobe und anaerobe Energiebereitstellung
2.3 Besonderheiten und Haltbarkeit der Energiespeicher
3 Anforderungsprofil: Ultramarathon
3.1 Streckenlängen und Disziplinen im Ultramarathon
3.2 Konditionelle Komponente
3.3 Intensitätsanteile im Training von Langstreckenläufern
3.3.1 Trainingsbereich abgeleitet von der Wettkampfgeschwindigkeit
3.3.2 Trainingsbereiche abgeleitet von der Laktatkinetik
3.3.3 Trainingsbereiche abgeleitet an der maximalen Herzfrequenz (Hf)
3.4 Trainingsmethode
3.5 Aspekte der Trainingsstruktur
3.6 Psychologische Komponente
3.6.1 Psychische Fähigkeiten und Fertigkeiten
3.6.2 Der Begriff Visualisierung
3.6.3 Mentales Training
3.6.4 Die 4 Stufen des mentalen Trainings (modifiziert nach Eberspächer 1995)
3.6.5 Visualisieren während eines Wettkampfs
4 Anforderungsprofil: Ultra-Triathlon
4.1 Konditionelle Komponente
4.2 Intensitätsanteile im Training von Ultra-Triathleten
4.3 Trainingsbeispiele für die einzelnen Intensitätsbereiche im Schwimmen
4.3.1 Trainingsbeispiele für die einzelnen Intensitätsbereiche im Radfahren
4.3.2 Trainingsbeispiele für die einzelnen Intensitätsbereiche im Laufen
4.3.3 Kopplungs- und Crosstrainingsprogramme
4.4 Trainingsstruktur / Zyklisierung und Periodisierung
4.5 Psychologische Komponente
4.5.1 Einführung von psychologischem Training
4.5.2 Triathlontraining unter mentalen Gesichtspunkten
5 Anforderungsprofil: Langstreckenradfahren
5.1 Trainingsbereiche und -intensitäten
5.2 Physiologische Grundlagen des Radsports
5.3 Energetische Sicherung der Radfahrleistung
5.4 Spezielle Vorbereitung auf einen Ultra-Radmarathon
5.5 Energieumsatz an einem 24 h – Radrennen
6 Allgemeine Informationen über Ultraausdauerbelastungen
6.1 Allgemeine Erkenntnisse über die Langdistanz (Ironman)
6.2 Statistische Auswertungen der Sportart Ultra-Triathlon von 1985-2003
6.3 Metabole und hormonelle Auswirkungen eines Triple-Ultra-Triathlon
6.4 Anforderungen an das Nahrungsangebot auf der Langdistanz (Ironman)
6.4.1 Bedeutung der Kohlenhydrate während Langbelastungen
6.4.2 Die Rolle der Fette bei Ultrabelastungen
6.5 Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit in den Ausdauersportarten
6.6 Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) während eines Triple-Ultra-Triathlon
6.7 Schwankungen des Körpergewichts und der Hautfaltendicke bei einem Athleten während eines Extremausdauerwettkampfes
7 Auswertung der Fragebögen zum Ultramarathon, Ultra-Triathlon und Langstreckenradfahren
7.1 Erkenntnisse über die Extremsportart Ultramarathon mittels interviewgeführtem Fragebogen
7.2 Erkenntnisse über die Extremsportart Ultra-Triathlon mittels interviewgeführtem Fragebogen
7.3 Erkenntnisse über die Extremsportart Langstreckenradfahren mittels interviewgeführtem Fragebogen
7.4 Ausgewählte Vergleiche zwischen allen drei Extremsportarten
8 Abschluss
Die Diplomarbeit untersucht die sportwissenschaftlichen Aspekte der drei Extremsportarten Ultramarathon, Ultra-Triathlon und Langstreckenradfahren durch eine Kombination aus Literaturanalyse und empirischer Erhebung mittels umfangreicher, fragebogen-geführter Interviews, um Anforderungsprofile zu erstellen und die Disziplinen vergleichend gegenüberzustellen.
3.6.2 Der Begriff Visualisierung
Nach Loehr (in Stoll/Ziemainz, 2000) ist Visualisieren nichts anderes als das systematische Trainieren, starke, positive geistige Bilder in sich hervorzurufen und zu verstärken. Visualisierung wird also als psychischer Prozess verstanden. Die Anwendung von Phantasie und Vorstellungskraft spielt bei der Visualisierung eine große Rolle. Man lässt vergangene Erlebnisse noch mal vor dem geistigen Augen ablaufen, mit dem Ziel optimal auf den nächsten Wettkampf vorbereitet zu sein, nicht nur auf physiologischer Ebene, sondern auch auf psychischer Ebene. Vor allem bei Ultralangbelastungen wirken ständig psychische Reize auf den Athleten, deshalb ist es besonders wichtig, dass der Sportler mental vorbereitet ist.
Nach Stoll/Ziemainz (2000) ist ein Athlet dann optimal mental vorbereitet, wenn er zu keinem Zeitpunkt des Wettkampfs von irgend etwas überrascht werden kann. Ein Sportler, der von unvorhersehbaren Schwierigkeiten überrumpelt wird war nicht genug mental vorbereitet. Es empfiehlt sich, geistig erfolgreiche Lösungen von solchen überraschenden Situationen zu proben, damit kein Überraschungseffekt den Sportler aus seinem Rhythmus bringen kann.
1 Einleitung: Vorstellung der untersuchten Extremsportarten und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise mittels Fragebögen.
2 Energiebereitstellung: Darstellung der physiologischen Mechanismen der ATP-Gewinnung unter aeroben und anaeroben Bedingungen.
3 Anforderungsprofil: Ultramarathon: Analyse der konditionellen und psychologischen Faktoren sowie Trainingsmethoden für Ultramarathonläufer.
4 Anforderungsprofil: Ultra-Triathlon: Untersuchung der spezifischen Anforderungen an Triathleten, inklusive Trainingsbeispiele für die drei Teildisziplinen.
5 Anforderungsprofil: Langstreckenradfahren: Erörterung der trainingswissenschaftlichen und physiologischen Grundlagen für den Langstreckenradsport.
6 Allgemeine Informationen über Ultraausdauerbelastungen: Wissenschaftliche Erkenntnisse zu metabolen Auswirkungen, Ernährung und Grenzen der Belastbarkeit.
7 Auswertung der Fragebögen zum Ultramarathon, Ultra-Triathlon und Langstreckenradfahren: Detaillierte empirische Analyse der gesammelten Daten und Vergleich der Sportarten.
8 Abschluss: Fazit und Zusammenführung der Erkenntnisse aus Theorie und Praxis.
Ultramarathon, Ultra-Triathlon, Langstreckenradfahren, Ausdauersport, Trainingsplanung, Energiebereitstellung, Laktatdiagnostik, Mentales Training, Visualisierung, Regeneration, Wettkampfvorbereitung, Sporternährung, Leistungsphysiologie, Fettstoffwechsel, Sportpsychologie.
Die Arbeit analysiert die physiologischen und psychologischen Anforderungen sowie die Trainingsstrukturen in den Extremsportarten Ultramarathon, Ultra-Triathlon und Langstreckenradfahren.
Die zentralen Felder umfassen die Energiebereitstellung, Trainingsmethodik, Ernährung, Regenerationsstrategien und die Bedeutung mentaler Stärke.
Das Ziel ist die Erstellung fundierter Anforderungsprofile für die drei Sportarten und deren anschließende empirische Überprüfung durch Befragungen von Athleten.
Die Autor verwendet eine zweigeteilte Methode: eine theoretische Literaturanalyse zur Erstellung der Anforderungsprofile und eine empirische Datenerhebung mittels Fragebögen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Anforderungsprofile pro Sportart, gefolgt von einer Auswertung empirischer Fragebögen zu Training, Ernährung und Teamorganisation.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Ultraausdauer, Trainingssteuerung, Laktatdiagnostik, Fettstoffwechsel und mentale Stärke beschreiben.
Triathleten müssen die Kopplung von drei Disziplinen bewältigen, was eine komplexere Trainingszyklisierung erfordert, während beim Laufen die Fokuslegung auf spezifischen Laufumfängen und Kraftausdauer liegt.
Da die physischen Grenzen bei extrem langen Wettkämpfen oft erreicht werden, entscheiden laut den Befragten vor allem eiserne Willenskraft und mentale Stärke (z.B. durch Visualisierung) über das Beenden oder Abbrechen eines Rennens.
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