Bachelorarbeit, 2021
58 Seiten
1. Allgemeines zur Manuskriptgestaltung
1.1. Wesentlicher Überblick zu aktuellen Forschungsstand
1.2. Aufbau der vorliegenden Bachelorarbeit
2. Theoretischer Teil mit Erklärung der Schlüsselwörter
2.1. Aktueller Forschungsstand und relevante Theorien
2.2. Beobachtung der Analyse zur Hypothesenprüfung
2.2.1. Erste Hypothese zur Testung der Anzahl richtiger Fragen
2.2.2. Zweite Hypothese zur Testung der Interaktionshäufigkeit
2.2.3. Dritte Hypothese zur Testung der Lesezeit
2.3. Methodischer Aufbau und praktische Durchführung
2.3.1. Beschreibungen der Forschungsergebnisse
2.3.2. Zusammenfassung der Forschungsergebnisse
3. Forschungsfrage als Diskussionsgrundlage
3.1. Spektrum der Forschungen und Theorien
3.2. Kritische Beurteilung der Forschungsergebnisse
4. Abschließendes Resümee der Forschungsergebnisse
4.1. Implikationen für die Praxis
4.2. Ausblick auf zukünftige Forschungen
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von metakognitiven Fragen auf den Lernprozess bei der Arbeit mit interaktiven Datengrafiken. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, ob solche Fragen das Verständnis komplexer statistischer Zusammenhänge wie 'Cohens d' und der 'Standardnormalverteilung' durch Förderung metakognitiver Urteilsbildung unterstützen können.
2. Theoretischer Teil mit Erklärung der Schlüsselwörter
In zahlreichen Studien wurden verschiedenen Faktoren untersucht, die Einfluss auf die Qualität interaktives Lernen nehmen. Zentrale Aspekte der vorliegenden Onlinestudie sind die angebotenen metakognitiven Fragen im Zusammenhang mit den beiden interaktiven Datengrafiken zum Ausprobieren der Funktionen ,Cohens d‘ und der ,Standardnormalverteilung‘. Die sechs metakognitiven Fragen, sowie die beiden interaktiven Datengrafiken werden im Folgenden näher vorgestellt. Hierbei können die metakognitiven Fragen als Denkimpulse für eine metakognitive Urteilsbildung verstanden werden. Eingefügt in das Onlineexperiment bieten sie die Basis für die Datenerhebung zur Hypothesenmessung. Ein besonderes Merkmal der interaktiven Datengrafik bilden verschiedene, interaktiv zu bedienende Funktionsfelder, die Neugier weckende Informationstexte zu den beiden statistischen Kennwerten, sowie handlungsmotivierende Fragen am unteren Bildrand.
1. Allgemeines zur Manuskriptgestaltung: Einführung in das Forschungsthema und Darstellung der Zielsetzung der Arbeit.
2. Theoretischer Teil mit Erklärung der Schlüsselwörter: Erläuterung der theoretischen Grundlagen und Vorstellung der verwendeten interaktiven Datengrafiken sowie der metakognitiven Fragen.
3. Forschungsfrage als Diskussionsgrundlage: Diskussion der Ergebnisse unter Einbeziehung bestehender Theorien, insbesondere des Exploration-Ausbeutung-Dilemmas.
4. Abschließendes Resümee der Forschungsergebnisse: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen sowie Ableitung von Implikationen für die Praxis und Ausblick auf zukünftige Forschung.
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Die Arbeit untersucht, ob metakognitive Fragen, die Lernenden während der Interaktion mit statistischen Datengrafiken gestellt werden, den Lernerfolg und das Verständnis der Inhalte verbessern.
Zu den Schwerpunkten zählen interaktive Lernumgebungen, die Rolle von Metakognition, statistische Konzepte wie 'Cohens d' sowie psychologische Aspekte wie Augenbewegungen und das Exploration-Ausbeutung-Dilemma.
Das Ziel ist zu klären, welchen Einfluss metakognitive Fragen auf das Lernen mit interaktiven Datengrafiken haben und ob sie dabei helfen, Lerninhalte effektiver zu verinnerlichen.
Es wurde eine empirisch-experimentelle Onlinestudie im Between-Subject-Design durchgeführt, bei der Versuchspersonen entweder metakognitive Fragen erhielten oder in einer Kontrollgruppe ohne solche Fragen lernten.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die Erläuterung des methodischen Aufbaus, die Durchführung der Studie sowie eine detaillierte Auswertung und Diskussion der gewonnenen Daten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie interaktives Lernen, metakognitive Fragen, statistische Visualisierung, empirische Forschung und selbstreguliertes Lernen charakterisieren.
Die statistische Analyse (einfaktorielle Varianzanalyse) ergab kein signifikantes Ergebnis, was darauf hindeutet, dass die metakognitiven Fragen in diesem spezifischen experimentellen Kontext nicht zu einer messbaren Steigerung der korrekten Antworten führten.
Die Autorin diskutiert, ob die Probanden aufgrund der Komplexität der statistischen Inhalte eher in einem vermeidenden Lernverhalten verharrten, anstatt neue explorative Wege der Wissensaneignung zu nutzen.
Die Studie identifizierte eine signifikante Korrelation zwischen dem Alter der Versuchspersonen und ihren Computerkenntnissen, was als wichtiger Kontextfaktor für die Interpretation der Lernergebnisse dient.
Es wird empfohlen, weitere Variablen wie Augenbewegungen via Eyetracking oder direkte Messungen der Intuition einzubeziehen, um die psychologischen Mechanismen beim interaktiven Lernen besser abzubilden.
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