Masterarbeit, 2023
65 Seiten
Diese Masterarbeit befasst sich mit dem Bergkarabach-Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan im Kontext des Zerfalls der Sowjetunion. Die Arbeit analysiert die Ursachen und den Verlauf des Konflikts, wobei der Fokus auf die Rolle der sowjetischen Nationalitätenpolitik, der Perestroika und dem Einfluss von Religion und externen Akteuren liegt.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Masterarbeit dar und erläutert den historischen Hintergrund des Bergkarabach-Konflikts. Sie geht auf den theoretischen Hintergrund der Arbeit ein und beleuchtet den Forschungsstand zum Thema.
Kapitel 2 befasst sich mit der Kaukasusregion in der Sowjetunion. Es wird auf die Sprachen, Religionen und die administrative Struktur der Region eingegangen, sowie auf die sowjetische Nationalitätenpolitik und deren Auswirkungen auf die Region.
Kapitel 3 konzentriert sich auf den Bergkarabach-Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan. Es beleuchtet den bewaffneten Konflikt von 1988 bis 1992 und die Rolle des KGB im Konflikt.
Kapitel 4 untersucht weitere Faktoren, die den Bergkarabach-Konflikt beeinflusst haben. Es werden die Rolle der sozioökonomischen Krise, die Bedeutung von Religionen in Armenien, Aserbaidschan und Bergkarabach sowie der Einfluss von externen Akteuren wie den USA, Russland und der Türkei beleuchtet.
Bergkarabach-Konflikt, Armenien, Aserbaidschan, Sowjetunion, Perestroika, Gorbatschow, Nationalitätenpolitik, Religionen, externe Akteure, USA, Russland, Türkei, sozioökonomische Krise.
Die Arbeit nennt die Reformpolitik von Glasnost und Perestroika sowie den Zerfall der zentralen sowjetischen Machtstrukturen als Hauptgründe für das Wiederaufleben des Konflikts.
Die Arbeit analysiert, wie Geheimdienste auf die nationalen Bewegungen reagierten und welchen Einfluss sie auf den Verlauf des bewaffneten Konflikts zwischen 1988 und 1992 hatten.
Russland, die Türkei und die USA werden als strategische Akteure untersucht, die jeweils eigene politische und wirtschaftliche Interessen in der Kaukasusregion verfolgen.
Neben territorialen Ansprüchen spielen die unterschiedlichen religiösen Identitäten (christliches Armenien vs. muslimisches Aserbaidschan) eine verstärkende Rolle in der Mobilisierung.
Es war das administrative System der Sowjetunion zur Verwaltung der verschiedenen Ethnien, dessen Schwächen beim Zerfall der UdSSR offen zutage traten.
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