Masterarbeit, 2022
75 Seiten, Note: 2.0
1 EINLEITUNG
1.1 Zielsetzung und Fragestellung
1.2 Methodisches Vorgehen
2 GRUNDLAGEN DES WISSENSMANAGEMENTS
2.1 Begriffsbestimmung Wissensmanagement
2.1.1 Wie Wissen entsteht
2.1.2 Wissensarten
2.1.3 Wissensmanagement-Definition
2.2 Stand und Entwicklung des Wissensmanagements
2.2.1 Konzepte und Ansätze des Wissensmanagements
2.3 ISO 30401: der internationale Standard für Wissensmanagement
2.4 Bedeutung des Wissensmanagements für Unternehmen
2.4.1 Wandel zur Wissensgesellschaft
2.4.2 Steigende Wissensintensität in Unternehmen
2.4.3 Wissensmanagement als Erfolgs- und Wettbewerbsfaktor
2.5 Fazit und weiterführende Betrachtung
3 GRUNDLAGEN ORGANISATIONALER RESILIENZ
3.1 Begriffsursprung und Entwicklung der Resilienz
3.2 Resilienzfaktoren
3.3 ISO 22316 der internationale Standard für Resilienz
3.3.1 Grundsätze zur Steigerung der Belastbarkeit einer Organisation
3.3.2 Merkmale einer resilienten Unternehmensorganisation
3.4 Fazit und weiterführende Betrachtung
4 WISSENSMANGEMENT UND ORGANISATIONALE RESILIENZ
4.1 Wissensmanagement und organisationale Resilienz im wissenschaftlichen Diskurs – eine bibliometrische Analyse
4.1.1 Scopus-Analyse zum Thema Wissensmanagement und Resilienz
4.1.2 Literaturevaluation Teil 1 mit MAXQDA
4.1.3 Literaturevaluation Teil 2 mit VOSviewer
4.2 Verweise in der ISO-Norm 22316 und 30401
5 DISKUSSION UND KRITISCHE WÜRDIGUNG
6 FAZIT UND AUSBLICK
Die Master-Thesis untersucht die zentrale Rolle des Wissensmanagements für die organisationale Resilienz von Unternehmen in einem zunehmend volatilen und komplexen Marktumfeld. Das Ziel ist es, den wissenschaftlichen Diskurs sowie existierende ISO-Normen zu analysieren, um aufzuzeigen, wie Wissen als strategische Ressource zur Steigerung der Resilienz genutzt werden kann.
2.1.1 Wie Wissen entsteht
Begriffe wie Daten, Information und Wissen werden häufig synonym verwendet. Obwohl sie in einem engen und direkten Zusammenhang zueinanderstehen, ist eine Abgrenzung dieser Begriffe sinnvoll.
Der Zusammenhang zwischen Zeichen, Daten, Information und Wissen soll anhand der Wissenstreppe nach North und eines Beispiels veranschaulicht werden.
Auf unterster Ebene findet sich ein Pool an unterschiedlichen Zeichen, welche die Basis der weiter oben auf der Wissenstreppe angesiedelten Begriffe bilden. Aus Zeichen werden Daten, wenn diese in eine definierte, strukturierte Syntax gebracht werden. Eine Kontextanreicherung verleiht den Daten in einem nächsten Schritt eine Bedeutung, sodass Informationen entstehen. Zum Beispiel, dass mit 97 der Anteil von Wasser in der Gurke gemeint ist. Erfolgt eine Vernetzung der Information mit weiteren Informationen, entsteht letztlich Wissen.
Von Wissen kann also nur dann gesprochen werden, wenn Menschen mit Informationen arbeiten, diese bewerten, vergleichen und verknüpfen. Es ermöglicht es einem, Dinge zu klären, zu verstehen oder Aussagen zu treffen. Wissen basiert wiederum stets auf einem persönlichen Bezugssystem, einer persönlichen Wahrnehmung oder emotionalen Komponenten. Zwei Personen können somit nie über den gleichen Wissensschatz verfügen.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert das Ziel und die Forschungsfrage, unterstreicht die Relevanz des Wissensmanagements sowie der Resilienz im modernen Unternehmenskontext und erläutert den methodischen Ansatz der Arbeit.
2 GRUNDLAGEN DES WISSENSMANAGEMENTS: Hier werden theoretische Grundlagen wie die Wissensentstehung (Wissenstreppe), verschiedene Wissensarten sowie Konzepte und Standards (ISO 30401) des Wissensmanagements dargelegt.
3 GRUNDLAGEN ORGANISATIONALER RESILIENZ: Dieses Kapitel behandelt den Ursprung und die Entwicklung des Resilienzbegriffs, identifiziert Resilienzfaktoren und stellt die ISO-Norm 22316 mit ihren Grundsätzen und Merkmalen für resiliente Organisationen vor.
4 WISSENSMANGEMENT UND ORGANISATIONALE RESILIENZ: Der Kernteil der Arbeit umfasst eine bibliometrische Analyse mittels Scopus, MAXQDA und VOSviewer, um den wissenschaftlichen Diskurs zu beleuchten und eine Gegenüberstellung der relevanten ISO-Normen vorzunehmen.
5 DISKUSSION UND KRITISCHE WÜRDIGUNG: Hier erfolgt eine kritische Reflexion der gewählten Methoden sowie der Forschungsergebnisse unter Berücksichtigung der unterschiedlichen theoretischen Annahmen der beiden Disziplinen.
6 FAZIT UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen, bestätigt die enge Verknüpfung von Wissensmanagement und organisationaler Resilienz und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung in zukünftigen, von VUCA geprägten Märkten.
Wissensmanagement, organisationale Resilienz, Wissenstransfer, ISO 30401, ISO 22316, bibliometrische Analyse, Scopus, Wissensgesellschaft, Wettbewerbsfaktor, Krisenmanagement, Wissensintensität, Wissensspirale, Unternehmensführung, Wissensarbeit.
Die Arbeit beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Wissensmanagement und der organisationalen Resilienz von Unternehmen und untersucht, inwiefern ein systematischer Wissensumgang die Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten stärken kann.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements (z.B. Wissensarten, ISO 30401) und der Resilienz (z.B. Resilienzfaktoren, ISO 22316) sowie deren praktische Verknüpfung im wissenschaftlichen Diskurs.
Das Hauptziel ist aufzuzeigen, welche Bedeutung das Wissensmanagement für die organisationale Resilienz von Unternehmen hat und wie diese beiden Disziplinen wechselseitig voneinander profitieren können.
Die Arbeit basiert auf einem literaturbasierten Ansatz, der durch eine bibliometrische Analyse ergänzt wird, wobei Tools wie Scopus, MAXQDA und VOSviewer zur Evaluation des Forschungsstandes genutzt werden.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen beider Bereiche einzeln definiert und anschließend mittels bibliometrischer Daten sowie eines Vergleichs der ISO-Normen 30401 und 22316 zueinander in Beziehung gesetzt.
Die Arbeit ist geprägt durch Schlagworte wie Wissensmanagement, Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit, bibliometrische Analyse und die entsprechenden ISO-Normen zur Standardisierung von Prozessvorgaben.
Implizites Wissen ist fest an den Wissensträger gebunden und schwer zu dokumentieren, während explizites Wissen in schriftlicher Form, wie etwa in Prozessbeschreibungen oder Dokumenten, kommunizierbar und leicht übertragbar ist.
Die ISO-Norm 30401 bietet einen internationalen Rahmen und eine generische Methodik, um Wissensmanagementsysteme systematisch in Unternehmen zu implementieren und so einen Mehrwert aus der Ressource Wissen zu generieren.
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