Masterarbeit, 2022
118 Seiten
1. Einleitung
1.1. Bedeutung, Motivation und Problemstellung
1.2. Zielsetzung der Arbeit
1.3. Wissenschaftliche Methodik der systematischen Literaturanalyse
1.3.1. Literaturanalyse nach Webster
1.3.2. Quantitative Forschung
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Begriffsdefinitionen
2.1. Rettungsdienst
2.2. Elektromobilität
3. Theoretische Grundlagen
3.1. E-Rettungswagen (eRTW)
3.1.1. Aufbau
3.1.2. Antriebs- und Stromkonzept
3.2. E-Notarzteinsatzfahrzeug (eNEF)
3.2.1. Aufbau
3.2.2. Antriebs- und Stromkonzept
3.3. Ladeinfrastruktur und -systeme
3.4. Rettungsdienstorganisation
3.4.1. Einsatzorganisation
3.4.2. Bedarfsplanung
4. Übertragbare Handlungsempfehlungen
4.1. Herleitung der Handlungsempfehlungen
4.2. Handlungsfeld 1: Standortempfehlungen für Ladesäulen
4.2.1. Funktion und Adressat des Handlungsfeldes
4.2.2. Handlungsempfehlungen
4.3. Handlungsfeld 2: Alarmierungsempfehlung für die Leitstelle
4.3.1. Funktion und Adressat des Handlungsfeldes
4.3.2. Handlungsempfehlungen
4.4. Handlungsfeld 3: Realisierung von elektrischen Rettungsfahrzeugen im Regelrettungsdienst
4.4.1. Funktion und Adressat des Handlungsfeldes
4.4.2. Handlungsempfehlungen
4.5. Übertragbarkeit der Handlungsempfehlungen
5. Rettungsdienststruktur des Kreises Düren
5.1. Bedarfsplanung
5.2. Regelrettungsdienst
5.3. Einsatzstatistik
5.4. Leitstellenmanagement
6. Untersuchung am Fall Kreis Düren
6.1. Datenerfassung aus dem Einsatzleitsystem
6.2. Methodik der Untersuchung
6.3. Auswertung der Daten
7. Ergebnisse aus der Untersuchung
7.1. Rettungsdienst in einer städtischen Umgebung
7.2. Rettungsdienst in einer ländlichen Umgebung
7.3. Diskussion der umgebungsspezifischen Auslastung
7.4. Übertragbarkeit der Handlungsempfehlungen
8. Schlussbetrachtung
8.1. Ergebnisse der vorliegenden Arbeit
8.2. Kritische Würdigung
8.3. Ausblick
Die Masterarbeit hat zum Ziel, Handlungsempfehlungen für die praktische Einbindung elektrisch angetriebener Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeuge zu entwickeln, wobei insbesondere die technologischen und einsatztaktischen Rahmenbedingungen in städtischen sowie ländlichen Umgebungen analysiert werden.
3.1. E-Rettungswagen (eRTW)
In diesem Abschnitt sollen der Aufbau, die technologischen Grundlagen sowie das Strom- und Antriebskonzept des elektrisch betriebenen Rettungswagens, am Beispiel des WAS 500 E-RTW, theoretisch dargestellt werden.
Der Rettungswagen kann als Mittelpunkt in einem polydimensionalen Umfeld betrachtet werden. Zum einen dient er als Fortbewegungsmittel zum Einsatzort hin und im weiteren Einsatzverlauf auch zum Krankenhaus und/oder zur Rettungswache. Zum anderen dient das Fahrzeug auch als rollender Behandlungsraum, in dem erste Maßnahmen wie beispielsweise Untersuchungen am Patienten durchgeführt werden. Diese beiden unterschiedlichen Anwendungsfälle machen eine ganzheitliche Betrachtung eines so diversifizierten Fahrzeugs notwendig. Die Elektromobilität im Rettungsdienst ist das Zentrum in einem vielschichtigen Umfeld von Faktoren, welche in unterschiedlicher Ausprägung Einfluss auf den Erfolg einer solchen Implementierung nehmen.
Bezugnehmend auf diese Faktoren, sind Themen wie die Reichweite des Fahrzeugs, die systemische Infrastruktur und die einsatztaktischen Möglichkeiten und Grenzen von höherer Bedeutung. Beispielsweise ist die Reichweite des WAS 500 E-RTW in Abhängigkeit von der Fahrweise mit 150-200 km angegeben. Diese Reichweiten wurden so in der praktischen Anwendung unter Realbedingungen erreicht. Hierzu sei gesagt, dass dieses Fahrzeug bisher in urbanen Umgebungen mit wenig topographischen Ausprägungen eingesetzt wurde. Beispielsweise weisen die topographischen Bedingungen in Hannover starke Diskrepanzen zu denen, wie man sie beispielsweise im Kreis Düren vorfindet, auf. So weist die Innenstadt von Hannover eine durchschnittliche Höhe von ca. 50m auf.
1. Einleitung: Beschreibt die Motivation, das Ziel und die methodische Herangehensweise der Arbeit zur Elektrifizierung von Rettungsmitteln.
2. Begriffsdefinitionen: Definiert die zentralen Fachbegriffe Rettungsdienst und Elektromobilität für den Kontext der Arbeit.
3. Theoretische Grundlagen: Erläutert technische Spezifikationen von E-Rettungswagen sowie die Strukturen der Rettungsdienstorganisation.
4. Übertragbare Handlungsempfehlungen: Formuliert konkrete Strategien zur Ladeinfrastruktur, Alarmierung und Realisierung elektrischer Fahrzeuge.
5. Rettungsdienststruktur des Kreises Düren: Detaillierte Betrachtung der operativen Struktur, Bedarfsplanung und Statistiken des Rettungsdienstes im Kreis Düren.
6. Untersuchung am Fall Kreis Düren: Beschreibt die quantitative Analyse der Einsatzdaten und das methodische Vorgehen für den spezifischen Kreis.
7. Ergebnisse aus der Untersuchung: Präsentiert die Analyseergebnisse zur Auslastung im städtischen und ländlichen Vergleich.
8. Schlussbetrachtung: Führt die Erkenntnisse zusammen, reflektiert die Ergebnisse kritisch und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Rettungsdienst, Elektromobilität, Einsatzmanagement, Einsatzplanung, Ladeinfrastruktur, Nachhaltigkeitsstrategie, Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug, Kreis Düren, Reichweitenmanagement, Energiewende, Fahrzeugauslastung, Integrierte Leitstelle, Elektrifizierung, Krisenmanagement
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für die Integration elektrisch betriebener Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeuge in den täglichen Rettungsdienst.
Neben der reinen Fahrzeugtechnik stehen die Ladeinfrastrukturplanung, das Einsatzmanagement der Leitstelle und die unterschiedlichen Anforderungen in städtischen sowie ländlichen Regionen im Fokus.
Das Ziel ist die Erarbeitung übertragbarer Handlungsempfehlungen, um den erfolgreichen Wechsel des Rettungsdienstes zu einer elektrischen Fahrzeugflotte unter Berücksichtigung von Reichweiten und Einsatztaktik zu ermöglichen.
Es werden eine systematische Literaturanalyse nach Webster und Watson sowie ein quantitativer, empirischer Teil basierend auf Sekundärdaten aus dem Einsatzleitsystem im Kreis Düren durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Herleitung allgemeingültiger Handlungsempfehlungen und die konkrete Anwendung dieser auf das Fallbeispiel des Kreises Düren, inklusive detaillierter Datenanalyse.
Kernelemente sind Rettungsdienst, Elektromobilität, Einsatzmanagement, Ladeinfrastrukturplanung und die kommunale Nachhaltigkeitsstrategie.
Da elektrische Fahrzeuge eine begrenzte Reichweite haben, beeinflussen die deutlich längeren Einsatzwege und die Topographie in ländlichen Regionen signifikant das Management und die Realisierbarkeit im Vergleich zu urbanen Gebieten.
Die Leitstelle ist zentral für das "next-best"-Prinzip verantwortlich. Durch Telemetrie kann die Leitstelle den aktuellen Ladezustand der Fahrzeuge in ihre Disposition einbeziehen, um die Reichweitenkritik zu steuern.
Ja, der Autor empfiehlt dringend redundante Fahrzeugvorhaltungen in Form von klassischen Verbrennungsmotoren an den Standorten, um die Ausfallsicherheit bei speziellen Lagen oder Stromausfällen zu garantieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

