Doktorarbeit / Dissertation, 2013
156 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Hinführung auf die Thematik
1.2. Fragestellung
1.3. Zielsetzung dieser Arbeit
1.4. Aufbau und Methodik
1.5. Stand der Literatur
1.6. Theoretischer Bezugsrahmen
2. China - Grunddaten
2.1. Geographie
2.1.1. Regionale Disparitäten
2.1.2. Sonderwirtschaftszonen
2.2. Demographie und Sozioökonomie
2.3. Natürliche Ressourcen
2.4. Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen
2.4.1. Geld-, Fiskal-, Währungs- und Zollpolitik
2.4.2. Recht und Gesetz
2.4.3. Volkswirtschaftliche Bedingungen
2.4.4. Handel
2.4.5. Globalisierung
2.4.6. Märkte
3. Analyse der chinesischen Volkswirtschaft
3.1. Wirtschaftssystem
3.2. Makroökonomische Daten
3.2.1. Bruttoinlandsprodukt
3.2.2. Bilanz in den Wirtschaftssektoren Landwirtschaft, Industrie, Dienstleistung
3.2.3. Preisindex und Wechselkurs
3.2.4. Handelsbilanzsaldo
3.2.5. Ausländische Direktinvestitionen
3.2.6. Beschäftigung
3.3. Der chinesische Staatshaushalt
3.3.1. Einnahmen
3.3.2. Ausgaben
3.3.2.1. Infrastruktur
3.3.2.2. Technologie
3.3.2.3. Verkehr
3.4. Chinesisches Unternehmertum
3.5. Formen des Markteintritts ausländischer Unternehmen
4. BMW Group in China
4.1. Das deutsch-chinesische Unternehmen
4.1.1. BMW Group
4.1.2. Brilliance China Automotive Holdings Limited
4.1.3. BMW Brilliance Automotive Limited
4.2. Bilanz
4.3. Produktprogramm
4.4. Unternehmensressourcen
4.4.1. Personal
4.4.2. BBA-Standorte in China
4.4.2.1. Das Werk Shenyang
4.4.2.2. Das Werk Tiexi
4.5. Management im betriebswirtschaftlichen Kontext
4.5.1. Unternehmensführung
4.5.2. Forschung und Entwicklung
4.5.3. Einkauf
4.5.4. Produktion
4.5.5. Controlling
4.5.6. Marketing
4.5.7. Vertrieb
4.5.8. Umwelt
4.5.9. Corporate Social Responsibility
5. Chance und Bedeutung für die Automobilität von morgen
5.1. Bedeutung des chinesischen Automobilmarktes für multinationale Autounternehmen
5.1.1. Marktsituation
5.1.2. Automobilindustrie in China
5.2. Kritik am Engagement der BMW Group in China
5.2.1. Argumente pro und contra
5.2.2. Herausforderungen
5.3. Szenario für den Einfluss Chinas auf die Weltwirtschaft von morgen
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Auslandsengagement der BMW Group in China, um die Chancen und Risiken für die globale Automobilindustrie kritisch zu analysieren. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie die BMW Group dazu beitragen kann, die Automobilität von morgen entscheidend zu prägen und weiterzuentwickeln, wobei der Kontext der chinesischen Wirtschafts- und Ordnungspolitik sowie die spezifische Unternehmensstrategie vor Ort beleuchtet werden.
3.4. Chinesisches Unternehmertum
Chinesisches Unternehmertum konnte sich erst richtig mit der Einführung des „Company Law of China” im Dezember 1993 entwickeln. Fünf Jahre später, als eine neue Zentralregierung an die Macht kam, legte sie zur weiteren Entwicklung einen ehrgeizigen Plan zur Unternehmensreform vor, die darauf abzielte, innerhalb von nur drei Jahren die unrentablen SOEs zu profitablen Großunternehmen zu transformieren. Dies schloss mit ein, ein Programm zur Rationalisierung einiger Industrien aufzulegen, das exzessive Kapazitäten drosselte, und somit die Unternehmen wettbewerbsfähiger machte.
„Frei von staatlichen Befehls- und Richtsatzplänen können sie [die Unternehmen] produzieren und vertreiben, wonach Nachfrage besteht.“ Diese Chance nutzt BMW bereits, sollte sie jedoch noch stärker wahrnehmen. Die Entwicklungen im privaten Sektor führten ebenso zu dem Ergebnis, dass „…the state sector has ceased to be the largest player in the real sectors: in employment, in industrial output, and in exports.“
Die öffentliche Organisation privaten Unternehmertums schafft implizit weniger Anreize für Investitionen. Essentiell und existentiell für das Bestehen eines Unternehmens in China wäre eine weitere Erneuerung staatlicher Praktiken hin zu mehr Freigeist. Die Marktorientierung einer Wirtschaftspolitik bringt nachhaltige Früchte bezüglich Output und Einkommen. Diese allgemeine Aussage kann auch ohne weiteres auf Gewerbe wie Mittelstand und Handwerk, Genossenschaften als Produzenten und andere Manufakturen übertragen werden. Allianzen globalen Ausmaßes haben kein Monopol auf diese Wahrheit. Geschäftstätigkeit kann auf jeder Ebene entstehen. Verflechtungen kommen damit zwangsläufig einher, denn Impulse können durch Vielfalt erzeugt werden.
1. Einleitung: Stellt das Forschungsziel des Auslandsengagements der BMW Group in China vor und erläutert den methodischen Aufbau sowie den theoretischen Bezugsrahmen.
2. China - Grunddaten: Analysiert die geographischen, demografischen und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen Chinas, die für ausländische Investoren von entscheidender Bedeutung sind.
3. Analyse der chinesischen Volkswirtschaft: Untersucht tiefgehend das chinesische Wirtschaftssystem, makroökonomische Daten, den Staatshaushalt sowie die spezifischen Bedingungen für Handel und Industrie.
4. BMW Group in China: Dokumentiert das konkrete Engagement der BMW Group, einschließlich Partnerschaften wie BBA, Standortentwicklungen und funktionaler Unternehmensbereiche wie Personal und Einkauf.
5. Chance und Bedeutung für die Automobilität von morgen: Leitet aus den vorangegangenen Analysen Kriterien für zukünftiges Wachstum ab und bewertet das Potenzial sowie die Herausforderungen in China.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Führt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die zukünftige Rolle Chinas im globalen Kontext der Automobilindustrie.
BMW Group, China, Automobilindustrie, Auslandsengagement, Joint Venture, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Technologietransfer, Standortwahl, Marktstrategie, Unternehmensführung, Premium-Segment, Globalisierung, Nachhaltigkeit, Marktanalyse
Die Arbeit analysiert das strategische Engagement der BMW Group in China innerhalb des dortigen marktwirtschaftlichen und staatlich gelenkten Umfeldes.
Der Fokus liegt auf ökonomischen Rahmenbedingungen in China, den spezifischen Unternehmensaktivitäten von BMW vor Ort sowie den zukünftigen Herausforderungen der globalen Automobilentwicklung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die BMW Group durch ihr Engagement in China zur Gestaltung und Weiterentwicklung der globalen Automobilität von morgen beitragen kann.
Die Arbeit nutzt Literatur- und Internetrecherchen sowie eine deskriptive dialektische Analyse der wirtschaftlichen Parameter, unterstützt durch Expertenmeinungen und interne Erfahrungen des Autors.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Makroanalyse der chinesischen Wirtschaft und eine mikroökonomische Detailanalyse der Unternehmensführung, Produktion, des Einkaufs und Marketings der BMW Group.
Die zentralen Schlagworte sind BMW Group, China, Automobilmarkt, Joint Venture, Wirtschaftssystem, Premium-Strategie und Industrierentabilität.
Aufgrund gesetzlicher Anforderungen und zur Marktdurchdringung ist BMW ein Joint Venture mit Brilliance China eingegangen, welches als BBA firmiert und Produktion sowie Marketing steuert.
Tiexi verkörpert durch modernste In-house-Technologien und Nachhaltigkeitskonzepte das Modell einer hocheffizienten Produktion, die für das angestrebte Wachstum von bis zu 300.000 Einheiten jährlich essenziell ist.
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