Bachelorarbeit, 2021
112 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Der klassische Personalauswahlprozess
2.1 Definition, Aufgaben & Ziele von „Personalauswahl“ und „klassischer Personalauswahlprozess“
2.2 Einordnung „Personalauswahl“ in den Kontext des „Personalwesens“
2.3 Anforderungsprofil als Grundlage für die Personalauswahl
2.4 Personalauswahlverfahren
2.5 Abgrenzung „Personalauswahl“ von „Personalbeschaffung“
2.6 Personalauswahl durch Eignungsdiagnostik
2.7 Probleme und Grenzen von Personalauswahlprozessen
3. Das klassische Einstellungsinterview
3.1 Definition, Aufgaben & Ziele von „klassischen Einstellungsinterviews“
3.2 Einordnung „Einstellungsinterview“ in den Kontext der „Personalauswahl“
3.3 Phasen & Ablauf des Einstellungsinterviews
3.4 Formen des Einstellungsinterviews
3.5 Fragentypen
3.6 Voraussetzungen für ein erfolgreiches Einstellungsinterview
3.7 Entscheidungsfindung
3.8 Probleme und Grenzen des klassischen Einstellungsinterviews
4. Das digitale Einstellungsinterview
4.1 Definition „digitale Einstellungsinterviews“ & Abgrenzung von „klassischen Einstellungsinterviews“
4.2 Formen & Arten digitaler Einstellungsinterviews
4.3 Künstliche Intelligenz im Auswahlprozess – Probleme, Grenzen und die Rolle des Menschen in der modernen Personalauswahl
4.4 Videobewerbung vs. videobasierte Personalauswahl
4.5 Relevante theoretische Konzepte - Theorien technologie-mediierter Kommunikation
4.6 Bewerber und Nutzerreaktionen
4.7 Technische Umsetzung digitaler Einstellungsinterviews
4.8 Der (digitale) Weg zum Traumjob - Impression Management
4.9 Beurteilungstendenzen, Beurteilungsfehler & Wahrnehmungsverzerrungen
4.10 Ungelöste Fragen
5. Digitales Recruiting & digitaler Personalauswahlprozess
5.1 Unilever – der vierstufige digitale Recruiting- Prozess als Vorzeigebeispiel
5.2 Online- Assessment -Center, Online-Tests & digitale Auswahltests und Spiele
5.3 Digitale Bewerbermanagementsysteme
5.4 Der Einfluss der Coronakrise auf die Personalauswahl
6. Onlineumfrage & Auswertung
6.1 Ziel der Umfrage
6.2 Aufbau & Ablauf
6.3 Vorbereitung
6.4 Auswertung der Ergebnisse
7. Fazit & Ausblick in die Zukunft
Die Arbeit untersucht, ob digitale Einstellungsinterviews die Personalauswahl qualitativ hochwertiger, aussagekräftiger und effizienter gestalten können als klassische Formate. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich der Übergang zu technologie-basierten Methoden auf die „Candidate Experience“ auswirkt und ob dadurch Wissenslücken in der Praxis vergrößert oder Fehlbesetzungen reduziert werden.
3.1 Definition, Aufgaben & Ziele von „klassischen Einstellungsinterviews“
„Das Einstellungsinterview ist die wichtigste Methode zur Auswahl von Mitarbeitern. Es vermittelt dem Auswählenden ein Bild von der Person und der Qualifikation des Bewerbers, es informiert den Bewerber über Tätigkeit und Unternehmen, es bringt – im positiven Fall – beide als Arbeitspartner zusammen, und es ist die Basis ihrer unmittelbaren Vereinbarungen wie ihrer späteren Zusammenarbeit.“
Ein Einstellungsinterview ist ein persönliches Gespräch zwischen einem Bewerber auf eine Arbeitsstelle und mindestens einem Repräsentanten eines Unternehmens, einer Organisation. Das Gespräch verfolgt das Ziel, zuvor definierte berufliche Kriterien zu prognostizieren. Beide Parteien bemühen sich um ein zukünftiges Arbeitsverhältnis und entscheiden letztendlich darüber.
Als klassisches Einstellungsinterview wird in dieser Arbeit das nicht digitale Einstellungsinterview bezeichnet. Sollten im weiteren Verlauf der Arbeit die Begriffe „klassisches Face-to-Face Interview“ oder „Face-to-Face Interview“ genannt werden, sind damit ebenfalls nicht digitale, klassische Einstellungsinterviews gemeint. Dabei befinden sich die Gesprächspartner im selben Raum und kommunizieren von Angesicht zu Angesicht miteinander.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung einer hochwertigen Personalauswahl und stellt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Einstellungsinterview.
2. Der klassische Personalauswahlprozess: Dieses Kapitel definiert den klassischen Auswahlprozess sowie die Rolle des Anforderungsprofils und beleuchtet gängige Verfahren und deren Grenzen.
3. Das klassische Einstellungsinterview: Der Fokus liegt hier auf dem klassischen persönlichen Gespräch, dessen Ablauf, verschiedenen Formen, Fragetypen und den Herausforderungen bezüglich Beurteilungsfehlern.
4. Das digitale Einstellungsinterview: Dieses Kapitel widmet sich den digitalen Varianten, einschließlich Videointerviews und dem Einsatz von KI, sowie der theoretischen Einordnung durch Modelle technologie-mediierter Kommunikation.
5. Digitales Recruiting & digitaler Personalauswahlprozess: Hier werden ganzheitliche digitale Ansätze wie Online-Assessment-Center, Bewerbermanagementsysteme und der Einfluss der Coronakrise auf moderne Recruiting-Prozesse diskutiert.
6. Onlineumfrage & Auswertung: Beschreibung der Methodik und Ergebnisse der durchgeführten Onlineumfrage zum Vergleich der Candidate Experience bei klassischen und digitalen Interviews.
7. Fazit & Ausblick in die Zukunft: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, bewertet die Vor- und Nachteile der Digitalisierung und wagt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Personalauswahl.
Personalauswahl, Einstellungsinterview, Digitale Transformation, Candidate Experience, Online-Recruiting, Personaldiagnostik, Künstliche Intelligenz, Videointerview, Bewerbermanagementsysteme, Impression Management, Recruiting, Personalauswahlprozess
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation der Personalauswahl durch die Digitalisierung, speziell fokussiert auf den Wandel vom klassischen Face-to-Face-Interview zum digitalen Einstellungsinterview.
Zentral sind der klassische Auswahlprozess, das Einstellungsinterview in verschiedenen Formen, die Auswirkungen digitaler Medien auf die Kommunikation und die Bewertung der sogenannten „Candidate Experience“.
Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, ob digitale Einstellungsinterviews die Personalauswahl effizienter und qualitativ hochwertiger machen und ob sie Fehlbesetzungen reduzieren können.
Die Arbeit nutzt neben einer umfangreichen Literaturrecherche zu relevanten Theorien einen empirischen Forschungsbeitrag in Form einer Onlineumfrage unter Bewerbern.
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen, Unterschiede zwischen Interviewformaten, den Einsatz von KI und Chatbots, sowie die empirische Analyse von Bewerberwahrnehmungen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Personalauswahl, Candidate Experience, Digitalisierung, Einstellungsinterview und Eignungsdiagnostik charakterisiert.
Die Art und Weise, wie ein Bewerber den Auswahlprozess wahrnimmt, beeinflusst das Unternehmensimage und damit die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber für zukünftige Talente.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Körpersprache, die einen Großteil der Kommunikation ausmacht, in digitalen Formaten oft in den Hintergrund rückt oder wegfällt, was das Risiko von Fehlurteilen erhöhen kann.
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