Bachelorarbeit, 2023
96 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Glossar
2. Erziehungspartnerschaft
2.1 Von der Elternarbeit zur Erziehungspartnerschaft
2.2 Definition Erziehungspartnerschaft
2.3 Ziele der Erziehungspartnerschaft
2.4 Formen der Erziehungspartnerschaft
2.4.1 Das Aufnahmegespräch
2.4.2 Die Eingewöhnung
2.4.3 Entwicklungsgespräch
2.5 Kritik an der Erziehungspartnerschaft
3. Kommunikation
3.1 Formen der Kommunikation in der Erziehungspartnerschaft
3.2 Faktoren für eine gelungene Kommunikation
3.2.1 Paul Watzlawick – Die fünf Axiome der Kommunikation
3.2.2 Friedmann Schulz von Thun – Das Kommunikationsquadrat
3.2.3 Carl Rogers – Der personenzentrierte Ansatz
4. Kommunikation 2.0 in der Erziehungspartnerschaft
4.1 Formen der Kommunikation 2.0
4.2 Kommunikation 2.0 in der Praxis – Beispielkindergarten
4.3 Fazit Kommunikation 2.0
5. Zusammenfassung
6. Empirischer Teil
6.1 Gegenstand und Ziele der Empirie
6.2 Quantitativer Fragebogen als Datenerhebungsinstrument
6.2.1 Erstellung des quantitativen Fragebogens
6.3 Teilnehmende Kindertageseinrichtungen
6.3.1 Durchführung der quantitativen Datenerhebung
6.4 Ergebnisse der quantitativen Datenerhebung
7. Ergebnisdiskussion und Interpretation
7.1 Methodenkritik
7.2 Ausblick für weiterführende Forschung
8. Fazit
9. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Kommunikation innerhalb der Erziehungspartnerschaft zwischen Kindertageseinrichtungen und Erziehungsberechtigten unter besonderer Berücksichtigung moderner, digitaler Ansätze. Ziel ist es zu ergründen, inwieweit digitale Medien die bestehende Zusammenarbeit beeinflussen und ob sie den persönlichen Kontakt effektiv ergänzen können, um eine nachhaltige Kommunikationskultur zu etablieren.
3.2.1 Paul Watzlawick – Die fünf Axiome der Kommunikation
Für Watzlawick ist Kommunikation Bedingung für menschliches Leben und gesellschaftliche Ordnung. Die Regeln der Kommunikation lernen Menschen von ihrer Geburt an, ohne, dass ihnen alle Regeln der Kommunikation bewusst werden (vgl. Watzlawick u. a. 2017, S. 13). Watzlawick et. al. teilen ihre Kommunikationstheorie in fünf Axiome ein:
1. Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren
Watzlawick et. al. (2017, S. 58) sind der Auffassung, dass Kommunikation nicht nur aus Worten bestehe, sondern: „[…] auch alle paralinguistischen Phänomene (wie z.B. Tonfall, Schnelligkeit oder Langsamkeit der Sprache, Pausen, Lachen und Seufzen), Körperhaltung, Ausdrucksbewegungen (Körpersprache) usw. innerhalb eines bestimmten Kontextes umfasst – kurz, Verhalten jeder Art.“. Aus dieser Annahme ergibt sich, dass jegliche Art von Verhalten einen Mitteilungscharakter hat und somit als Kommunikation gilt (vgl. ebd., S.58f.).
So findet beispielsweise auch in folgender Situation eine Kommunikation statt: Ein Kind wird in den Kindergarten gebracht, die pädagogische Fachkraft geht auf das Kind und den Erziehungsberechtigten zu und teilt mit: „Ihr Kind braucht dringend neue Windeln“. Der/die Erziehungsberechtigte wendet den Blick ab und verschränkt die Arme. Die pädagogische Fachkraft nimmt an, dass der/die Erziehungsberechtigte ein Gespräch ablehnt.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der menschlichen Kommunikation ein und begründet die Relevanz der Untersuchung von digitaler Kommunikation innerhalb von Kindertageseinrichtungen aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und der Auswirkungen der Pandemie.
2. Erziehungspartnerschaft: Hier wird der historische Wandel von der klassischen Elternarbeit zur partnerschaftlichen Kooperation definiert, die Ziele dieser Partnerschaft dargestellt und eine kritische Auseinandersetzung mit der geforderten Partnerschaft auf Augenhöhe vorgenommen.
3. Kommunikation: Dieses Kapitel erläutert den Kommunikationsbegriff, stellt klassische Formen in der Kita vor und beschreibt theoretische Modelle (Watzlawick, Schulz von Thun, Rogers), die für ein gelingendes Miteinander essenziell sind.
4. Kommunikation 2.0 in der Erziehungspartnerschaft: Dieser Abschnitt beschreibt moderne digitale Kommunikationswege wie Apps und Social-Media-Kanäle, analysiert deren Vorteile in der Kita-Praxis anhand eines Beispiels und beleuchtet die damit verbundenen Herausforderungen hinsichtlich Datenschutz und Beziehungsqualität.
5. Zusammenfassung: Hier werden die wesentlichen theoretischen Erkenntnisse aus den vorangegangenen Kapiteln rekapituliert, um dem Leser eine fundierte Basis für den nachfolgenden empirischen Teil zu bieten.
6. Empirischer Teil: Die Methodik der quantitativen Online-Befragung von Erziehungsberechtigten wird erläutert, der Fragebogen vorgestellt und die Ergebnisse deskriptiv ausgewertet, um die Forschungsfragen auf Basis der Praxisdaten zu prüfen.
7. Ergebnisdiskussion und Interpretation: Die empirischen Resultate werden im Kontext der Theorie diskutiert, eine kritische methodische Bewertung erfolgt und es wird ein Ausblick auf notwendige weiterführende Forschungsansätze gegeben.
8. Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung der Kommunikation zusammen und betont, dass digitale Medien eine wertvolle Ergänzung zum persönlichen Austausch darstellen, diesen jedoch nicht ersetzen sollten.
Erziehungspartnerschaft, Kommunikation, Digitale Kommunikation, Kommunikation 2.0, Kindertageseinrichtung, Elternarbeit, Watzlawick, Pädagogische Fachkräfte, Eltern, Mediennutzung, Fragebogen, Kooperation, Datenschutz, Moderne Kommunikation, Nachhaltigkeit.
Die Bachelor-Thesis untersucht die kommunikative Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen unter dem Aspekt des zunehmenden Einsatzes digitaler Medien.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung von der klassischen Elternarbeit hin zur partnerschaftlichen Kooperation, Kommunikationstheorien sowie die Implementierung und Wirkung digitaler Kommunikations-Apps.
Das Ziel ist zu erforschen, welche Bedeutung moderne und digitale Kommunikationswege in der Erziehungspartnerschaft einnehmen und ob sie bei den befragten Eltern auf Akzeptanz stoßen.
Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt, bei dem mittels eines Online-Fragebogens Daten von Erziehungsberechtigten erhoben und deskriptiv ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Kommunikation, die Darstellung von digitalen Kommunikationswerkzeugen (Apps, Padlet, E-Mails) sowie eine empirische Untersuchung in zwei Kindertageseinrichtungen.
Erziehungspartnerschaft, Kommunikation 2.0, Kita-Apps, digitale Medienkommunikation, Eltern-Kita-Beziehung.
Die Mehrheit der Eltern empfindet digitale Tools als effiziente Entlastung, wobei jedoch betont wird, dass der persönliche Kontakt essenziell bleibt und durch digitale Mittel keinesfalls vollständig ersetzt werden kann.
Datenschutz wird als ein zentraler kritischer Faktor für die Akzeptanz und Implementierung digitaler Tools genannt, weshalb Einrichtungen bei der Nutzung von Apps wie WhatsApp oder Kita-internen Lösungen besonders umsichtig agieren müssen.
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