Bachelorarbeit, 2022
40 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit analysiert die Konfliktpotenziale asymmetrischer Paarbeziehungen in den Romanen "Agnes" von Peter Stamm und "Der Vorleser" von Bernhard Schlink. Sie untersucht, wie sich die ungleichen Beziehungen der Protagonisten auf ihre Handlungsfreiheit und ihre Identitätsfindung auswirken.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz und Aktualität des Themas asymmetrischer Paarbeziehungen beleuchtet. Anschliessend werden im zweiten Kapitel die wichtigsten Begriffe wie Paarbeziehung, Asymmetrie, Fiktion, Dominanz und Nähe-Distanz-Verhältnis definiert und theoretisch erörtert.
In den Kapiteln drei und vier werden die Paarbeziehungen in "Agnes" und "Der Vorleser" anhand der definierten Aspekte analysiert. Dabei werden die Figuren, die Beziehungskonstellation und die Konflikte in den jeweiligen Romanen untersucht.
Das fünfte Kapitel setzt die beiden Analysen einander gegenüber und beleuchtet die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Paarbeziehungen. Die Arbeit gipfelt in einem Fazit, das die gewonnenen Erkenntnisse zusammenfasst.
Asymmetrische Paarbeziehungen, Konfliktpotenziale, deutschsprachige Literatur, Agnes von Peter Stamm, Der Vorleser von Bernhard Schlink, Machtgefälle, Dominanz, Fiktion und Wirklichkeit, Nähe und Distanz, Identitätsfindung, gesellschaftliche Konventionen, Selbstbestimmung.
Verglichen werden die Romane "Agnes" von Peter Stamm und "Der Vorleser" von Bernhard Schlink.
Eine Beziehung, die durch ein deutliches Ungleichgewicht, etwa in Bezug auf Alter, Macht, Wissen oder emotionale Abhängigkeit, geprägt ist.
In "Agnes" verschwimmen die Grenzen, da der Ich-Erzähler die Geschichte seiner Partnerin schreibt und damit aktiv Einfluss auf die Realität der Beziehung nimmt.
Zentrale Konflikte sind das Machtgefälle zwischen Michael und Hannah, die Geheimhaltung ihrer Analphabetismus-Vergangenheit und die moralische Last der Geschichte.
Die Arbeit zieht Parallelen zu modernen Diskursen über ungesunde Beziehungen, die durch Dominanz und fehlende Kommunikation zum Scheitern verurteilt sind.
Erkenntnisse über typische Verhaltensmuster in scheiternden Beziehungen zu gewinnen und das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Konventionen und Selbstbestimmung zu beleuchten.
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