Bachelorarbeit, 2022
67 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Hintergrund
2.1. Zielgruppenbestimmung Jugendliche und junge Erwachsene
2.2. Die Begriffe Schönheit und Schönheitsideal
2.3. Sozialisation
2.4. Jugend als Lebensphase
3. Schönheitsideale im Wandel der Zeit
3.1. Bis zum Ende des 19. Jahrhundert
3.2. Das 20. Jahrhundert
3.3. Das 21. Jahrhundert
3.4. Stereotype Schönheit
3.4.1. Typisch männlich
3.4.2. Typisch weiblich
4. Entstehung von Schönheitsidealen
4.1. Das Bedürfnis nach Prestige und Status
4.2. Kulturelle Einflüsse und der Vergleich mit anderen Ländern
4.3. Einfluss der Medien
4.3.1. Bedeutung von Medien für Jugendliche und junge Erwachsene
4.3.2. Film, Fernsehen und Werbung
4.3.3. Manipulierte Bilder
4.3.4. Soziale Medien
4.4. Einfluss anderer Industriezweige
5. Auswirkungen von Schönheitsidealen auf Jugendliche und junge Erwachsene
5.1. Potenzielle negative Effekte
5.1.1. Auswirkungen auf die Jugendphase
5.1.2. Bodyshaming
5.1.3. Schönheitschirurgie
5.1.4. Essstörungen
5.1.5. Fitnesstrend
5.1.6. Das eigene Körperbild
5.2. Potenzielle Chancen
5.2.1. Emotionale Unterstützung
5.2.2. Selbstdarstellung und -inszenierung
5.2.3. Das Entwickeln und Aufrechterhalten sozialer Kontakte
5.2.4. Apps, Spiele und Informationsbeschaffung
5.2.5. Körpermodifikationen
5.3. Diskussionsteil
6. Fazit
6.1. Schlussfolgerungen
6.2. Handlungsempfehlungen
6.3. Ausblick
Die Arbeit analysiert den Einfluss von Medien, insbesondere sozialen Medien, auf das Schönheitsideal bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen und untersucht dabei die potenziellen Folgen für die Körperwahrnehmung und Selbstbildentwicklung.
1.1. Problemstellung
„Zu Tode gehungert; mit Messern malträtiert; Injektionen mit einem muskellähmenden Gift erhalten; oberste Hautschicht verdampft; Fremdkörper eingepflanzt; Beine von fremder Hand gebrochen; mittels Laser Löcher in die Haut geschossen; Schmerzen durch großflächige Wunden; mit Hormonen vollgepumpt; geschwollene Gesichter; Lider, die sich nicht mehr ganz schließen lassen“ (Richter, 2009, S. 15). Dieses Zitat verdeutlicht in einer Kurzfassung, welche Möglichkeiten es mittlerweile gibt, um den menschlichen Körper zu modifizieren, zu optimieren und nach den eigenen Vorstellungen zu formen, damit man sich schön fühlen könnte. Menschen spritzen sich Botox, machen eine Diät nach der anderen, rutschen in die Magersucht, lassen sich die Beine in jungen Jahren brechen, um diese zu verlängern oder nehmen anabole Steroide, um die Entwicklung eines gestählten Körpers zu unterstützen. Solche Strapazen, Schmerzen und gesundheitliche Risiken werden zum Erreichen der aktuellen Schönheitsideale in Kauf genommen.
Besonders Jugendliche und junge Erwachsene, die mit den neuen und sozialen Medien aufgewachsen sind, stehen vor einer Vielzahl an Entwicklungsaufgaben, die es zu bewältigen gilt. Sie stehen in einem Spannungsfeld von Meinungen ihrer Peergroup, elterlichen Vorgaben sowie den Einflüssen der Medien und anderer Industriezweige. So werden sie in den Medien jeden Tag von einer Flut an Bildern schöner Menschen überschwemmt und das nicht nur in Film und Fernsehen, Printmedien oder Werbeplakaten. Auch in den sozialen Medien wie Instagram, Snapchat oder TikTok ist das zur Schau stellen schöner Körper bereits lange angekommen und findet großen Anklang. Beliebte Challenges wie #thigab, #bellybuttonchallenge, #collarbonechallenge und die #bikinibridge Challenge sind ein paar der Beispiele für das schlanke Schönheitsideal unserer westlichen Gesellschaft.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Problematik der körperlichen Selbstoptimierung und definiert die Forschungsfrage sowie das Vorgehen.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Altersspanne der Zielgruppe und definiert zentrale Begriffe wie Schönheit, Schönheitsideal und Sozialisation.
3. Schönheitsideale im Wandel der Zeit: Hier wird die historische Veränderung der Idealbilder bis in die heutige Zeit und die geschlechtsspezifische Stereotypisierung betrachtet.
4. Entstehung von Schönheitsidealen: Der Abschnitt untersucht die Einflüsse von Prestige, Kultur und insbesondere die massive Wirkung der Medien sowie der Mode- und Kosmetikindustrie.
5. Auswirkungen von Schönheitsidealen auf Jugendliche und junge Erwachsene: In diesem Teil werden sowohl die negativen Folgen wie Essstörungen und Bodyshaming als auch positive Aspekte der digitalen Teilhabe analysiert.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bietet Handlungsempfehlungen für den Umgang mit mediengeprägten Schönheitsidealen.
Schönheitsideal, Jugendliche, Sozialisation, Medien, Body-Mass-Index, Bodyshaming, Essstörungen, Bildmanipulation, Photoshop, Selbstdarstellung, Soziale Medien, Instagram, Körperbild, Selbstbewusstsein, Körpermodifikation.
Die Arbeit untersucht, wie moderne Schönheitsideale entstehen, wie sie durch Medien und soziale Einflüsse geformt werden und welche psychischen sowie physischen Auswirkungen dieser ständige Optimierungsdruck auf Jugendliche und junge Erwachsene hat.
Die zentralen Themen sind der historische Wandel von Schönheitsidealen, die Rolle der Medien (Film, Internet, soziale Netzwerke), die Auswirkungen von Bildmanipulation (Photoshop) sowie die gesundheitlichen Folgen wie Magersucht oder Bodyshaming.
Das Ziel ist es, die Einflüsse, denen Jugendliche durch die mediale Flut an optimierten Körperbildern ausgesetzt sind, kritisch zu hinterfragen und die daraus resultierenden negativen Effekte sowie potenziellen Chancen aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, die aktuelle Forschungsergebnisse mit historischen Kontexten verknüpft, um den Wandel des Schönheitsideals wissenschaftlich fundiert darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die mediale Vermittlung über verschiedene Jahrzehnte hinweg, die Analyse digitaler Effekte wie "Challenges" und die sozialen Konsequenzen für die Entwicklung des eigenen Körperbildes.
Schönheitsideal, Sozialisation, Medien, Bodyshaming, Essstörungen, Bildmanipulation, Selbstdarstellung sowie Körperbild bei Jugendlichen.
Ja, laut der Arbeit können sie auch Chancen bieten, etwa durch emotionale Unterstützung in Gruppen, die Aufrechterhaltung sozialer Kontakte und die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen digital zu vernetzen.
Die Autorin führt die TV-Sendung als Paradebeispiel für den massiven Einfluss des Fernsehens an, da durch die Casting-Formate ein extrem schlankes Ideal als erstrebenswert und normativ suggeriert wird, was bei den Zuschauerinnen den Druck zu körperlicher Anpassung erhöht.
Durch Filter und Programme wie Photoshop wird eine künstliche Perfektion erzeugt, die für Jugendliche oft unerreichbar ist. Die ständige Konfrontation mit diesen manipulierten Bildern verzerrt die Wahrnehmung von Realität und führt zur Internalisierung falscher Schönheitsnormen.
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