Magisterarbeit, 2018
114 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Zweck
1.3 Hypothese(n)
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Begriffserklärungen
2.1 auswirken/ Wirkung/ Effektivität
2.2 Konsequenz/ konsequent
2.3 Steuerpflicht/ steuerpflichtig
3.4 Grunderwerbsteuer
2.5 grunderwerbsteuerpflichtig
2.6 nachfolgen/ Nachfolger
2.7 Recht/ gerecht/ Rechte
2.8 Rechtsnachfolger/ Rechtsnachfolgen
2.9 Reform/ reformieren
2.10 steuern/ Steuerung/ Steuer
2.11 Steuerreform
3 Gründe der Steuerreform
4 Steuerreform 2015/2016 im Überblick
4.1 Steuerentlastung
4.2 Auswirkungen der Steuerreform
5 Grunderwerbsteuer
6 Analyse der Änderungen bei Rechtsnachfolge
7 Steuerliche Auswirkungen der Grunderwerbsteuer auf Managementstrategien von KMUs
8 Empirie
8.1 Rechtfertigung der Forschungsmethode
8.2 Beschreibung der Zielgruppe
8.3 Beschreibung der gewählten Forschungsmethode
8.4 Zeitpunkt und Rücklaufquote – Response
8.5 Auswertung
8.6 Schlussfolgerungen
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Steuerreform 2015/2016 auf die grunderwerbsteuerpflichtige Rechtsnachfolge, insbesondere mit Blick auf die Herausforderungen für Klein- und Mittelunternehmen (KMUs). Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, ob die Reform die Möglichkeiten zur steuerrechtlichen Optimierung von KMUs im Bereich der Grunderwerbsteuer erschwert hat.
1.1 Problemstellung
Die Steuerreform 2015/2016 soll laut Budgetdienst der Republik Österreich in erster Linie eine Entlastungsfunktion haben. In diesem Zusammenhang und mit Blick auf die Reformmaßnahmen handelt es sich um einen angestrebten Entlastungsbetrag der Bürger von 5,2 Milliarden Euro. Dieser Wert soll durch diverse Änderungen der einzelnen Steuerrechtsgebiete erreicht werden.
Da es sich bei diesen Entlastungen um einen gewaltigen Betrag in Milliarden Höhe handelt, ist davon auszugehen, dass den Neuregelungen besondere Bedeutung zukommt und sich diese in einer klaren Strukturierung, Nachvollziehbarkeit und Umsetzungsmöglichkeit wiederspiegelt.
Eben diese Anforderungen stehen den Maßnahmen der umfangreichsten Reform der Republik Österreich gegenüber und sind mit entsprechender Sorgfalt zu behandeln. Die bereits genannte tatsächliche Nachvollziehbarkeit und Umsetzungsmöglichkeit hat zwischen den gesetzgebenden Organen und den privaten Unternehmern eine unterschiedlich gewichtete Bedeutung.
Aus diesem Grund sind von Unternehmern häufig die geltenden Vorschriften, besonders in Bezug auf die Neuerungen der Reform, zu Beginn erschwert nachvollziehbar und in Folge mühevoller anzuwenden. Diesbezüglich erschließt sich der Zusammenhang zu der in der Einleitung erwähnten Klarheit des Steuersystems, welche aufgrund der Dichte der Normen immer geringer wird. Dieser Problemstellung liegt die die folgende Arbeit zugrunde.
Im Vordergrund steht die Untersuchung der geltenden Steuerordnung auf ihre vorausgesetzten Grundsätze. Diese beinhalten sowohl die Anforderung eines klaren und strukturierten Abgabensystems, dessen Nachvollziehbarkeit und Durchführungsmöglichkeit für sämtliche zur Anwendung bedungenen Steuerpflichtigen. Die Relevanz dieser Untersuchung fokussiert sich auf die zuvor genannten Grundsätze bei der Anwendung der Grunderwerbsteuer (GrESt). Bei dieser Erforschung nehmen das Verständnis und die Anwendung der durch die Reform gesetzten Normen eine besondere Stellung an, die mittels theoretischer und empirischer Analyse auf deren erschwerten Zugang geprüft werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Steuerreform 2015/2016 ein, erläutert das Ziel der Arbeit und stellt die zugrundeliegende Hypothese zur Erschwerung der Steuervermeidung für KMUs vor.
2 Begriffserklärungen: In diesem Kapitel werden grundlegende steuerrechtliche und wirtschaftswissenschaftliche Begriffe definiert, um das notwendige Verständnis für die detaillierte Analyse der Steuerreform zu schaffen.
3 Gründe der Steuerreform: Hier werden die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auslöser für die Reform beleuchtet, insbesondere die Eurozonenkrise und die Notwendigkeit nachhaltiger Staatsfinanzen.
4 Steuerreform 2015/2016 im Überblick: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über die Maßnahmen zur Steuerentlastung sowie die Gegenfinanzierungsstrategien des Staates.
5 Grunderwerbsteuer: Die Grundlagen der Grunderwerbsteuer, deren Bemessungsgrundlagen und die steuerlichen Konsequenzen bei Grundstückserwerben werden hier dargelegt.
6 Analyse der Änderungen bei Rechtsnachfolge: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen gesetzlichen Änderungen bezüglich Unternehmensübertragungen und deren Einfluss auf die Steuerpflicht.
7 Steuerliche Auswirkungen der Grunderwerbsteuer auf Managementstrategien von KMUs: Hier werden die konkreten Folgen der gesetzlichen Änderungen für die strategische Planung in KMUs untersucht.
8 Empirie: Das Abschlussteil umfasst die Forschungsmethode, die Zielgruppenbeschreibung sowie die Auswertung der Umfrageergebnisse und die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen.
Steuerreform 2015/2016, Grunderwerbsteuer, Rechtsnachfolge, KMU, Anteilsvereinigung, Gesellschafterwechsel, Unternehmensumgründung, Steuervermeidung, Steuerbelastung, Finanzpolitik, Unternehmensstrategie, Umgründungssteuergesetz, Bemessungsgrundlage, Steuerrecht, Empirische Untersuchung.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Steuerreform 2015/2016 auf die grunderwerbsteuerpflichtige Rechtsnachfolge, wobei der Fokus auf den steuerlichen Konsequenzen für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) liegt.
Die zentralen Themenbereiche umfassen das österreichische Grunderwerbsteuerrecht, die steuerrechtliche Behandlung von Unternehmensübertragungen und deren Auswirkungen auf die strategische Gestaltung von KMUs.
Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob durch die Steuerreform 2015/2016 die Möglichkeiten zur steuereffizienten Gestaltung in KMUs erschwert wurden und welche Strategien Unternehmen unter den neuen Bedingungen verfolgen.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Analyse der Rechtsvorschriften mit einer empirischen Online-Umfrage unter Experten aus Kanzleien (Steuerberater und Rechtsbeistände).
Der Hauptteil befasst sich mit den Hintergründen der Steuerreform, einer detaillierten Analyse der grunderwerbsteuerlichen Änderungen (Anteilsvereinigung, Gesellschafterwechsel) und den Auswirkungen dieser Normen auf die Unternehmenspraxis von KMUs.
Die wichtigsten Schlagworte sind Steuerreform 2015/2016, Grunderwerbsteuer, Rechtsnachfolge, KMU, Anteilsvereinigung, Steuervermeidung und Unternehmensumgründung.
Durch die Reform wurde die für die Anteilsvereinigung steuerpflichtige Grenze auf 95 % gesenkt, um Abgabenumgehungen mittels komplexer gesellschaftsrechtlicher Konstruktionen zu erschweren.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Reform die Gestaltungsmöglichkeiten für Steuerumgehungen signifikant eingeschränkt hat, wobei KMUs nun oft vor betriebswirtschaftlich eher nachteiligen Strukturen stehen, wenn sie versuchen, die Steuerbelastung dennoch zu minimieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

