Masterarbeit, 2023
124 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Forschungsfragen
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen und Begriffsbestimmungen
2.1 Vorstellung der Consultingbranche
2.1.1 Definition
2.1.2 Bereiche der Beratung
2.1.3 Kundenbranchen
2.1.4 Daten und Fakten
2.2 Vorstellung des Bankensektors
2.3 Begriffsdefinitionen im Kontext von Homeoffice
2.3.1 Definition Telearbeit
2.3.2 Definition mobiles Arbeiten
2.3.3 Definition Homeoffice
2.4 Corona-Pandemie in Deutschland
3 Stand der Forschung
3.1 Homeoffice in Deutschland
3.1.1 Zahlen zur Nutzung und Entwicklung von Homeoffice während der Corona-Pandemie
3.1.2 Vor- und Nachteile für Arbeitnehmer*innen
3.1.3 Ausblick
3.2 Homeoffice im Bankensektor
3.2.1 Zahlen zur Nutzung und Entwicklung von Homeoffice während der Corona-Pandemie
3.2.2 Erfahrungen mit Homeoffice im privaten Bankgewerbe
3.2.3 Ausblick
3.3 Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Consultingbranche
3.3.1 Zahlen zur Entwicklung der Consultingbranche während der Corona Pandemie
3.3.2 Vor- und Nachteile des Homeoffice für Consultants
3.3.3 Ausblick
3.4 Recruiting
4 Empirisches Vorgehen
4.1 Forschungsansatz und Untersuchungsdesign
4.1.1 Auswahl der Methodik
4.1.2 Aufbau des Interviewleitfadens
4.1.3 Definition und Auswahl der Interviewpartner*innen
4.1.4 Durchführung der Expert*inneninterviews
4.2 Vorgehensweise der Auswertung
4.2.1 Transkription der Audioaufnahmen
4.2.2 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
5 Forschungsergebnisse
5.1 Arbeitsweise von Consultants im Bankensektor
5.1.1 Arbeitsweise vor Corona und während der Umstellungsphase in 2020
5.1.2 Heutige Arbeitsweise
5.1.3 Teamführung in Consultingunternehmen
5.1.4 Zukunftsfähigkeit von Homeoffice im Consultingbereich
5.1.5 Auswirkungen auf die Attraktivität des Berufs eines Consultants
5.2 Vor- und Nachteile von Homeoffice
5.2.1 Vorteile
5.2.2 Nachteile
5.2.3 Wunsch nach hybridem Arbeiten
5.3 Zusammenarbeit mit dem Kunden
5.3.1 Technische Herausforderungen während der Umstellungsphase in 2020 bei den Banken
5.3.2 Hybrides Arbeiten bei den Banken
5.3.3 Zusammenarbeit heute von Consultants und Banken
5.3.4 Berater*in-Kunden-Beziehung
5.3.5 Akquisition von Projekten
5.4 Recruiting
5.4.1 Recruitingprozess
5.4.2 Gruppe der Bewerber*innen und deren Forderungen
6 Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
6.1.1 Veränderungen in der Arbeitsweise bei Consultants im Bankensektor
6.1.2 Vor- und Nachteile bei der Nutzung von Homeoffice
6.1.3 Auswirkungen auf das Rekrutieren neuer Mitarbeiter*innen
6.2 Limitationen
6.3 Ausblick auf zukünftige Forschung
7 Fazit
7.1 Beantwortung der Forschungsfragen
7.2 Reflexion
7.3 Schlussfolgerung und Ausblick
Diese Masterarbeit untersucht, wie sich die Corona-Pandemie auf die Arbeitsweise von Unternehmensberatern im deutschen Bankensektor ausgewirkt hat. Das primäre Ziel ist es, die Veränderungen in der täglichen Arbeitspraxis zu analysieren, Vor- und Nachteile der neuen Homeoffice-Situation zu beleuchten und festzustellen, inwiefern diese Entwicklung den Recruitingprozess sowie die Anforderungen potenzieller neuer Mitarbeiter beeinflusst hat.
5.1.1 Arbeitsweise vor Corona und während der Umstellungsphase in 2020
Für die Berater*innen im Bankensektor stellte die Corona-Pandemie einen massiven Einschnitt in ihren gewohnten Arbeitsalltag dar. Bis Frühjahr 2020 war es die Regel, die Arbeit beim Kunden vor Ort zu verrichten, was für viele Berater*innen deshalb mit Reiseaktivitäten verbunden war. Interviewpartner B-4 berichtete:
„Ich hatte Projekte, in denen wir nur dann Stunden aufschreiben, wenn wir vor Ort waren. Deswegen waren wir häufig auch fünf Tage vor Ort, in Frankfurt in meinem Fall. Das hat sich sukzessive ein bisschen aufgeweicht, bis dann irgendwann der Berater - Freitag eingeführt wurde. Das heißt, die Vier Tage Woche vor Ort. Donnerstags spät abends sind wir Berater nach Hause geflogen und haben dann entweder freitags nicht für den Kunden gearbeitet, sondern haben andere Themen, Entwicklungsthemen, gemacht. Oder es fing langsam an, ich mache mal kurz das Konzept fertig am Freitag. Dass das sukzessive auch von den Kunden akzeptiert wurde, dass die eine oder andere Stunde oder Tag bezahlt wurde, auch wenn man nicht vor Ort war. Es wurde aber tatsächlich nicht so gerne gesehen. Es kann sein, dass es Kunden gab, die gesagt haben, Hauptsache, das Ergebnis stimmt. Die hätte man aber suchen müssen. Das Gros der Kunden hat darauf bestanden, zumindest einen Großteil der Zeit vor Ort zu sein.“
Das deckte sich mit den Aussagen der anderen Interviewten, bei denen es ebenfalls eher die Ausnahme war, dass sie ab und zu einen Tag für den Kunden von zuhause ausarbeiten durften. Dies wurde bei den Banken nicht nur nicht gerne gesehen, sondern von einigen auch bis Anfang 2020 komplett abgelehnt.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, stellt die Forschungsfragen sowie den Aufbau der Masterarbeit vor.
2 Grundlagen und Begriffsbestimmungen: Hier werden die Consultingbranche und der Bankensektor erläutert sowie relevante Begriffe im Kontext von Homeoffice und mobiler Arbeit definiert.
3 Stand der Forschung: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand zur Homeoffice-Nutzung und den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Beschäftigte und Consultants.
4 Empirisches Vorgehen: Das Kapitel beschreibt die gewählte qualitative Methodik, den Leitfaden für die Experteninterviews sowie die Vorgehensweise bei der Datenauswertung.
5 Forschungsergebnisse: Hier werden die Ergebnisse der geführten Interviews zur veränderten Arbeitsweise, den Vor- und Nachteilen des hybriden Arbeitens sowie den Auswirkungen auf Recruiting und Kundenbeziehungen dargestellt.
6 Diskussion: Dieser Teil führt die Erkenntnisse aus Literatur und Interviews zusammen, interpretiert die Ergebnisse und reflektiert die Limitationen sowie zukünftige Forschungsbedarfe.
7 Fazit: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, beantwortet abschließend die Forschungsfragen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der Beratungsbranche.
Consulting, Bankensektor, Corona-Pandemie, Homeoffice, Mobile Arbeit, Remote Work, Arbeitsweise, Recruiting, Work-Life-Balance, Kundenbeziehung, Experteninterviews, hybrides Arbeiten, Unternehmensberatung, Projektakquisition, Arbeitsbelastung
Die Arbeit analysiert die Veränderungen der Arbeitsweise von Consultants im Bankensektor durch die Corona-Pandemie und untersucht die Auswirkungen dieser Transformation auf den Berufsalltag sowie das Recruiting.
Die Hauptthemen umfassen die Verlagerung von Tätigkeiten ins Homeoffice, die Vor- und Nachteile hybrider Arbeitsmodelle, die Veränderungen in der Zusammenarbeit mit Bankkunden sowie die neuen Anforderungen im Recruiting-Prozess.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Corona-Pandemie die Beratungstätigkeit bei Banken verändert hat und wie Berater mit den neuen Arbeitsbedingungen sowie den Erwartungen für die Zukunft umgehen.
Es wurde eine qualitative Forschungsstrategie angewandt, bei der sieben leitfadengestützte Experteninterviews mit erfahrenen Beratern im Bankensektor geführt und mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil behandelt die Transformation von klassischen Vor-Ort-Projekten zu hybriden Modellen, die damit einhergehenden Veränderungen in der Produktivität, die neue Rolle der Teamführung sowie die Auswirkungen auf die Attraktivität des Consultant-Berufs.
Die Arbeit fokussiert sich maßgeblich auf Begriffe wie "Consulting", "Homeoffice", "Remote Work", "Bankensektor" und "Recruiting" als zentrale Charakteristika der veränderten Arbeitswelt.
Das Empfinden ist ambivalent: Während einige die Fokussierung im Homeoffice ohne Ablenkungen im Büro als produktivitätssteigernd wahrnehmen, empfinden andere die virtuelle Arbeit aufgrund fehlender informeller Kommunikation und hoher Termindichte als anstrengender und weniger effizient für komplexe Teamarbeit.
Trotz digitaler Möglichkeiten bestätigen alle Interviewpartner, dass der informelle informelle Austausch und das persönliche Treffen ("People Business") entscheidend für den Vertrauensaufbau und die Qualität der Berater-Kunden-Beziehung sind und durch MS Teams oder WebEx nur unzureichend ersetzt werden können.
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