Diplomarbeit, 2009
94 Seiten, Note: 2,1
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielstellung
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Public Real Estate Management
2.1 Einordnung und Definition
2.1.1 Public Real Estate Management - Teil des Real Estate Management.
2.1.2 Definition des Public Real Estate Management
2.2 Ziele und Aufgaben
2.2.1 Ziele
2.2.2 Aufgaben im Lebenszyklus der Immobilie
2.3 Organisation
2.3.1 Organisationsformen
2.3.2 Steuerungs- und Organisationsmodelle
2.3.3 Rechts- und Betriebsformen
3 Umfrage zum Public Real Estate Management
3.1 Umfang der Datenerhebung
3.2 Erläuterung der Fragenkomplexe
4 Ergebnisse und Diskussion
4.1 Kontaktdaten
4.2 Interne Struktur der Organisation
4.3 Rechtliche Organisation
4.4 Größenordnung des Immobilienportfolios
4.5 Aufgabenbereiche der Organisationseinheit
4.5.1 Aufgabenbereich des Immobilienmanagements
4.5.2 Aufgabenbereich des An- und Verkauf
4.5.3 Aufgabenbereich des Development
4.5.4 Aufgabenbereich des Facility Managements
4.5.5 Zusätzliche Aufgaben der Organisationseinheit
4.6 Funktionen der Organisation
4.6.1 Funktionen des Immobilienmanagement
4.6.2 Funktionen des Sales
4.6.3 Funktionen des Development/Baumanagement
4.6.4 Funktionen des Facility Management
4.6.5 Funktionen der Steuerung
5 Schlussbemerkung
Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand des Public Real Estate Managements (PREM) in deutschen Bundesländern. Ziel ist es, durch die Analyse der gewonnenen Umfragedaten den Entwicklungsstand, die organisatorischen Strukturen sowie die Aufgabenwahrnehmung bei der Immobilienbewirtschaftung zu erfassen, um Ansätze für eine Professionalisierung und effizientere Steuerung des öffentlichen Immobilienvermögens aufzuzeigen.
2.1.1 Public Real Estate Management - Teil des Real Estate Management
Verstärkte Aufmerksamkeit kommt seit 1995 dem REM (Real Estate Management) bei betrieblich genutzten Immobilien zu. Mit REM, wobei als Synonym auch Immobilienmanagement verwendet wird, werden allgemeine immobilienwirtschaftliche Interessen verfolgt, die aktiv gemanagt werden.
Das REM beinhaltet umfangreiche Leistungen. Als solche sind die Entwicklung, die Planung, die Realisierung, die Bewirtschaftung und die Optimierung von Einzelimmobilien und Immobilienbeständen anzusehen. Damit ist REM der übergeordnete Begriff für alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Immobilien und umfasst Aktivitäten für die privaten Haushalte, für den öffentlichen Sektor und für die Privatwirtschaft.
Die von Teichmann veröffentlichte eigene Darstellung, die er aus Schulte und Schäfers entwickelt hat, verdeutlicht die Unterteilung des REM und zeigt gleichzeitig die Bedeutung des PREM auf (Abbildung 1). Private Real Estate Management, verwaltet den Immobilienbestand von Privatpersonen, die auf einen erheblichen Immobilienbesitz zurückgreifen können.
Darüber hinaus existiert der Begriff des „Ecclesiastic Real Estate Management“, der die Optimierung des kirchlichen Immobilienmanagements zum Ziel hat. Beide werden in vorliegender Arbeit nicht weiter einbezogen.
1 Einführung: Diese Einleitung beleuchtet die angespannte Haushaltslage öffentlicher Haushalte und die Notwendigkeit eines effizienten Immobilienmanagements zur Kosteneinsparung.
2 Public Real Estate Management: Das Kapitel definiert den theoretischen Rahmen, ordnet PREM in das übergeordnete Real Estate Management ein und erläutert Ziele, Aufgaben und Organisationsmodelle.
3 Umfrage zum Public Real Estate Management: Dieser Teil beschreibt das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung und erläutert die Struktur des verwendeten Fragebogens.
4 Ergebnisse und Diskussion: Das Kernkapitel präsentiert und analysiert die Umfrageergebnisse zu internen Strukturen, rechtlicher Organisation, Portfolioverwaltung, Development und Facility Management.
5 Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des erreichten Professionalisierungsgrades im PREM und leitet Handlungsempfehlungen für die Zukunft ab.
Public Real Estate Management, PREM, Immobilienmanagement, Öffentliche Hand, Immobilienportfolio, Facility Management, Organisationsmodelle, Immobilienbewirtschaftung, Liegenschaftsbetrieb, Projektentwicklung, Outsourcing, Wirtschaftlichkeit, Flächenoptimierung, Immobilienverwertung, Haushaltsausgleich.
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Stand des Immobilienmanagements im öffentlichen Sektor der deutschen Bundesländer und untersucht, wie diese ihr Liegenschaftsvermögen organisieren und verwalten.
Zentrale Themen sind die organisatorische Struktur der Liegenschaftsbetriebe, die Abgrenzung von Immobilienaufgaben, das Facility Management sowie die strategische Steuerung und Verwertung von Immobilien.
Das Ziel ist die Erfassung des aktuellen Entwicklungsstands bei den befragten Bundesländern, um Unterschiede in der Handhabung zu identifizieren und Hilfestellungen für eine weitere Professionalisierung zu bieten.
Der Autor führt eine empirische Umfrage mittels eines strukturierten Fragebogens durch, der an verschiedene Einrichtungen auf Bundeslandebene versandt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Herleitung der Begriffe und Modelle sowie eine detaillierte Auswertung der Umfrageergebnisse zu den sechs Themenkomplexen (Kontaktdaten, Struktur, Recht, Portfolio, Aufgaben, Funktionen).
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Public Real Estate Management (PREM), Öffentliche Hand, Immobilienportfolio und Organisation definieren.
Die Rechtsform ist entscheidend für den Grad der Selbstständigkeit. Die Arbeit zeigt den Trend hin zu ausgegliederten Landesbetrieben oder privatrechtlichen Strukturen auf, um unternehmerischer agieren zu können.
Es dient als Steuerungsmodell, um immobilienwirtschaftliche Aufgaben vom Nutzer zu entkoppeln und Potenziale zur Rationalisierung und Flächenoptimierung durch professionelles Management zu erschließen.
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