Bachelorarbeit, 2023
129 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Ausgangslage und Zielsetzung
1.2 Inhaltlicher Aufbau der Arbeit
2. Investitionen im Profifußball
2.1 Begriffsabgrenzung: Investition
2.2 Charakteristika des Profifußballs
3. 50+1-Regel in der Bundesliga
3.1 Beschreibung der 50+1-Regel
3.2 Debatte um die 50+1-Regel
4. Darstellung der Investorensituation
4.1 Untersuchungsgegenstände
4.2 Rechtsformen
4.3 Investorenverhältnisse
4.3.1 Allgemeine Kennzahlen
4.3.2 Arten der Investoren
4.3.3 Nationalitäten der Investoren
4.3.4 Weitere Merkmale
4.3.5 Zusammenfassung
5. Praxisbeispiel: Lars Windhorst bei Hertha BSC
5.1 Kurzprofil: Hertha BSC
5.2 Kurzprofil: Lars Windhorst
5.3 Chronologie des Investments
6. Wissenschaftliche Methode
6.1 Datenerhebung
6.1.1 Auswahl und Beschreibung der Methodik
6.1.2 Vorstellung der Experten
6.1.3 Durchführung der Interviews
6.2 Datenauswertung
6.2.1 Qualitative Inhaltsanalyse
6.2.2 Induktive Kategorienbildung
7. Vorstellung der Ergebnisse
8. Diskussion
8.1 Beantwortung der Forschungsfragen
8.1.1 Forschungsfrage 1
8.1.2 Forschungsfrage 2
8.1.3 Abschlussbemerkungen
8.2 Kritische Reflexion
8.3 Zukünftiger Forschungsbedarf
9. Fazit
Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, einen aktuellen Überblick über die Investorensituation im deutschen und englischen Profifußball zu geben sowie die Unterschiede zwischen beiden Ländern zu bewerten und zu begründen. Zudem sollen Prognosen zur zukünftigen Entwicklung dieser Situation in Deutschland abgeleitet werden, wobei die 50+1-Regel und das Investment von Lars Windhorst bei Hertha BSC als zentrale Untersuchungsobjekte dienen.
2.2 Charakteristika des Profifußballs
Eines der Unterscheidungsmerkmale der Fußballbranche gegenüber Branchen der freien Wirtschaft ist dabei die Organisation in einem sportlichen Wettbewerb. Unter der Schirmherrschaft der jeweiligen Ligaträger, in Deutschland der Deutsche Fußball Liga (DFL) treten die Fußballunternehmen sportlich direkt gegeneinander an. Für das Zustandekommen des Produktes Fußball, und somit der Möglichkeit für den Erfolg eines Klubs muss es Konkurrenzunternehmen bzw. -klubs geben. Dieser Umstand wird gemeinhin als Koopetition oder assoziative Konkurrenz bezeichnet. Ein Automobilhersteller könnte beispielsweise existieren, auch wenn es außer ihm keinen weiteren Marktkonkurrenten gibt. Im Fußball sind Klubs auf diese Konkurrenz angewiesen. Aus dieser Tatsache lässt sich eine Grundlage für eines der wichtigsten Charakteristika in der Fußballbranche ableiten. Während es dem Automobilhersteller primär und meistens fast ausschließlich um den wirtschaftlichen Erfolg seines Unternehmens geht, ist der sportliche Erfolg für Klubs mindestens genauso relevant.
Dabei hängen der wirtschaftliche und der sportliche Erfolg von Fußballklubs miteinander zusammen. Die Interdependenzen zwischen beiden Faktoren bestätigen bereits vor längerer Zeit u. a. Klimmer (2003, S. 33 ff.), Haas (2006, S. 77) und Augustin (2008, S.8). Diese wechselseitigen Abhängigkeiten gelten bis heute unverändert. Sportlich erfolgreiche Klubs haben einerseits strukturell bedingt fixe, andererseits auch variable Vorteile, um auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Ausgangslage sowie das Ziel der Arbeit und stellt die Forschungsfragen vor.
2. Investitionen im Profifußball: Hier werden Definitionen sowie spezielle Charakteristika der Fußballbranche im Kontext von Investitionen erläutert.
3. 50+1-Regel in der Bundesliga: Dieses Kapitel beschreibt die Regelung, ihre Hintergründe und die öffentliche Debatte um den Erhalt oder die Abschaffung.
4. Darstellung der Investorensituation: Es wird der Ist-Zustand in Deutschland im Vergleich zu England anhand von Rechtsformen, Investorenarten und Nationalitäten detailliert analysiert.
5. Praxisbeispiel: Lars Windhorst bei Hertha BSC: Dieses Kapitel widmet sich der konkreten Fallstudie zum Investment von Lars Windhorst bei Hertha BSC.
6. Wissenschaftliche Methode: Hier werden die angewandte qualitative Inhaltsanalyse und das Vorgehen bei den Experteninterviews methodisch dargelegt.
7. Vorstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel führt die wesentlichen Erkenntnisse aus den durchgeführten Experteninterviews zusammen.
8. Diskussion: Die in Kapitel 7 vorgestellten Ergebnisse werden hier interpretiert und die Forschungsfragen abschließend beantwortet.
9. Fazit: Das Kapitel schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Arbeit und einem Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Investoren, Profifußball, 50+1-Regel, Kapitalgesellschaften, Hertha BSC, Lars Windhorst, Bundesliga, Premier League, Sportmanagement, Investition, qualitative Analyse, Experteninterviews, Sportökonomie, Vereinswesen, Kommerzialisierung
Die Arbeit analysiert die Situation von Investoren im deutschen Profifußball im Vergleich zum englischen Profifußball und untersucht, wie diese Entwicklung unter Berücksichtigung der 50+1-Regel und spezifischer Praxisbeispiele einzuordnen ist.
Zu den Schwerpunkten zählen der rechtliche Rahmen durch die 50+1-Regel, die Art und Struktur von Investorengruppen (national/international, institutionell/privat) sowie die wirtschaftlichen und sportlichen Auswirkungen dieser Investments.
Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Unterschiede der Investitionsdynamiken in Deutschland und England zu schaffen und fundierte Prognosen für die zukünftige Entwicklung in Deutschland zu entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Durchführung leitfadengestützter Experteninterviews, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der Investorensituation (Kapitel 4), eine detaillierte Fallstudie zu Hertha BSC (Kapitel 5) und die empirische Auswertung der Experteninterviews (Kapitel 7).
Kernbegriffe sind Investoren, Profifußball, 50+1-Regel, Kapitalgesellschaften, sportlicher vs. wirtschaftlicher Erfolg und Internationalisierung im Sportmanagement.
Die Experten interpretieren das Investment bei Hertha BSC als Paradebeispiel für ein gescheitertes Projekt, das für Unsicherheit in der Klubführung sorgte, für Hertha BSC aber finanziell kurzfristig zur Schuldentilgung beitragen konnte.
Die Experten sind geteilter Meinung, sehen jedoch rechtliche Drucksituationen durch mögliche Klagen. Einhelligkeit herrscht darüber, dass ein "Sowohl-als-auch" bei der Ausgestaltung (Kapitalanteile vs. Stimmrechte) problematisch für die Klubs ist.
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