Bachelorarbeit, 2022
65 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
2. Die Förderung der erneuerbaren Energien in Deutschland
2.1. Energiewende und erneuerbare Energien: Begriffsbestimmungen
2.2. Arten der erneuerbaren Energiequellen und Energien
2.3. Die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland bis zum Jahr 2022
2.3.1. Rückblick auf die Jahre 1970 bis 2021
2.3.2. Stand der Entwicklung erneuerbarer Energien im Jahr 2021
3. Der europäische Grüne Deal
3.1. Entstehung und Hintergründe des europäischen Grünen Deals
3.2. Ziele und Maßnahmen des Grünen Deals im Bereich der erneuerbaren Energien
4. Der Krieg in der Ukraine und sein Einfluss auf die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland
4.1. EU-Sanktionen gegen Russland im Energiebereich
4.2. EU-Maßnahmen gegen die Energiekrise: REPowerEU-Plan
4.3. Stand der Entwicklung erneuerbarer Energien in Deutschland seit Anfang des Krieges (1. Halbjahr 2022)
5. Beeinflussung der Ziele des Grünen Deals im Bereich der erneuerbaren Energien: Beschleunigung oder Hemmung?
6. Fazit
Diese Arbeit analysiert den Einfluss der EU-Sanktionen gegen Russland im Zuge des Ukraine-Kriegs auf die Zielerreichung des europäischen Green Deals im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland, mit dem Ziel zu bewerten, ob diese Maßnahmen den Wandel eher beschleunigen oder hemmen.
2.1. Energiewende und erneuerbare Energien: Begriffsbestimmungen
Die Inhalte des Begriffs ‚Energiewende‘ gehen auf den US-amerikanischen Autor A. Lovins zurück, der im Jahr 1976 den Begriff ‚Soft Energy Pass‘ benutzte. Darunter steckte die Vorstellung „(…) das klassische Energieversorgungssystem durch Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen zu ersetzen und mit forcierter Energieeffizienz eine weitere Energieressource zu installieren.“ Das erste Mal führte A. Lovins den Begriff in dem Artikel „Energy Strategy: The Road Not Taken?“ ein. Daraufhin erschien im Jahr 1977 sein Werk „Soft Energy Path: Towards a Durable Peace“, in welchem er sein Programm in Bezug auf Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen präzisierte.
Infolgedessen, dass die Ideen A. Lovins große Publizität fanden und das Buch im Jahr 1978 in Deutschland erschien, übernahmen Florentin Krause, Hartmut Bossel und Karl-Friedrich Müller-Reissmann die Ideen von A. Lovins und wandten sie auf Deutschland an. Der so genannte Alternativbericht „Energie-Wende. Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran“ erschien im Jahr 1980 im Selbstverlag der Autoren; kurz darauf im Jahr wurde er als Bericht des Öko-Instituts in Freiburg neu verlegt. Diese Publikation gilt heutzutage als Ursprung des Begriffs ‚Energiewende‘. In diesem Bericht wurde die Idee einer Energiewende in Form einer Vision mit einem Szenario für den Zeitraum 1973 bis 2030 beschrieben, wie eine weitgehende Umstellung der Energieversorgung in Deutschland möglich sein kann. Es dominierte die Vorstellung, dass im Ergebnis vollständig und sofort auf Kernenergie sowie bis 2030 ebenso vollständig auf Erdöl verzichtet werden soll.
1. Einführung: Hinführung zur Thematik des Klimawandels, zum europäischen Green Deal sowie zum Kontext des Ukraine-Kriegs und der daraus resultierenden Forschungsfrage.
2. Die Förderung der erneuerbaren Energien in Deutschland: Definition grundlegender Begriffe sowie detaillierter Rückblick auf die Entwicklung der Energieträger von den 1970er Jahren bis zum Jahr 2021.
3. Der europäische Grüne Deal: Herleitung der Ziele und politischen Strategien der EU zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050.
4. Der Krieg in der Ukraine und sein Einfluss auf die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland: Darstellung der Sanktionen gegen Russland, der europäischen energiepolitischen Reaktionen (REPowerEU) und der aktuellen Entwicklungslage im ersten Halbjahr 2022.
5. Beeinflussung der Ziele des Grünen Deals im Bereich der erneuerbaren Energien: Beschleunigung oder Hemmung?: Kritische Bewertung, wie die energiepolitischen Maßnahmen nach Kriegsbeginn auf die Zielerreichung des Green Deals wirken.
6. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage über die Auswirkungen der Sanktionen und politischen Maßnahmen auf die Energiewende.
Erneuerbare Energien, Energiewende, Grüne Deal, EU-Sanktionen, Ukraine-Krieg, Russland, REPowerEU, Klimaneutralität, Stromerzeugung, Energiekrise, Energieversorgung, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Fossile Brennstoffe, Fachkräftemangel.
Die Arbeit untersucht, wie sich die energiepolitischen Sanktionen gegen Russland infolge des Ukraine-Kriegs auf die Ziele des europäischen Grünen Deals in Deutschland auswirken.
Die zentralen Themen sind der europäische Grüne Deal, die deutsche Energiewende, die Reaktion der EU auf die Energiekrise durch den Krieg sowie die spezifische Entwicklung von Wind- und Solarenergie.
Die Forschungsfrage lautet: Inwieweit führen Maßnahmen im Rahmen der Russland-Sanktionen zu einer Beschleunigung bzw. Hemmung der Zielerreichung des Grünen Deals im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland?
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literatur- und Dokumentenanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in die historischen Grundlagen der Energiewende, die Vision des Grünen Deals, die Analyse der Sanktionen gegen den russischen Energiesektor und aktuelle Daten zum Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland während der Krise.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören erneuerbare Energien, Green Deal, Energiewende, EU-Sanktionen und Energieunabhängigkeit.
Das Unglück von 1986 markierte einen Wendepunkt, der die Anti-Atom-Bewegung stärkte und die politische Debatte sowie staatliche Förderprogramme für alternative Energieformen maßgeblich vorantrieb.
Langsame Genehmigungsverfahren gelten als wesentliche Hürde. Die Vereinfachung soll den beschleunigten Ausbau von Wind- und Solarenergie ermöglichen, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland schneller zu beenden.
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