Examensarbeit, 2009
100 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Theoretisch-abstrakter Teil
2.1 Umweltbildung
2.1.1 Begriffsdefinition
2.1.2 Schulische Rahmenbedingungen
2.1.3 Zielsetzungen
2.1.4 Begründungen
2.1.5 Methodik
2.2 Offener Unterricht
2.2.1 Begründungsaspekte
2.2.2 Arragementdidaktik – Vermittlungsdidaktik
2.2.3 Wahldifferenzierter Unterricht
2.2.4 Tages- und Wochenplanarbeit
2.2.5 Freie Arbeit
2.2.6 Projektarbeit
3 Projektunterricht
4 Ausblick
8 Überblick
9 Zentrales Anliegen und Ziele
9.1 Zentrales Anliegen
9.2 Lernziele
9.2.1 Kognitive Lernziele
9.2.2 Affektive Lernziele
9.2.3 Psychomotorische Lernziele
10 Projektüberblick
11 Gegenstandsbeschreibung
11.1 Definition
11.2 Problemaspekte
12 Methodischer Plan
12.1 Montag
12.2 Dienstag
12.3 Mittwoch
12.4 Donnerstag
12.5 Freitag
12.6 Samstag
14 Arbeitsblätter
14.1 Arbeitsblatt 01: Steckbrief „Förster“
14.2 Arbeitsblatt 02: Domino-Spielkarten zum Basteln
14.3 Arbeitsblatt 03: Steckbrief einer Pflanze im Schulgarten
14.4 Arbeitsblatt 04: Patenschaftsausweis
14.5 Arbeitsblatt 05: Pflanze der Woche
14.6 Arbeitsblatt 06: Beispiel einer Karteikarte
14.7 Arbeitsblatt 07: Skizze zur Anfertigung der Pflanzenleiste
14.8 Arbeitsblatt 08: Seite aus dem Herbarium
14.9 Arbeitsblatt 09: Rätsel
14.10 Arbeitsblatt 10: Möglicher Test zur Überprüfung am Ende der Projektwoche
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Umweltbildung durch offene Unterrichtsformen an Grundschulen zu etablieren, um bei Kindern ein verantwortungsbewusstes Bewusstsein für den Schutz bedrohter Pflanzenarten zu schaffen.
2.1.1 Begriffsdefinition
Während der Literaturrecherche bin ich auf die Begriffe „Umweltbildung“ und „Umwelterziehung“ gestoßen und schnell habe ich mich nach den Unterschieden gefragt. In einem der verwendeten Bücher fand ich allerdings eine Erklärung, welche ich auch hier gerne zu Beginn der Begriffsdefinition anführen möchte.
Zunächst herrschte der Begriff der „Umwelterziehung“ vor und war damit in erster Linie Auftrag der Schulen. Ziel war es weniger, auf die Problematik der Umweltverschmutzung und -zerstörung einzugehen. Vielmehr „wollte man im pädagogischen Prozess ökologisches Handlungsbewusstsein `anerziehen´“. Aufgrund von inhaltlichen Veränderungen und gesellschaftspolitischen Strömungen, vor allem aufgrund der Annahme, dass „Umweltbildung als Bildungsprozess“ anzusehen ist, hat sich der Begriff der „Umweltbildung“ gebildet und ist nun Teil des Bildungssystems.
Es ist schwer, eine einheitliche und konkrete Definition für den Begriff „Umweltbildung“ zu finden, da eben dieser zum einen ein Begriff ist, der sich weiter ausdehnt und weiterentwickelt und somit neue Dinge miteinschließt. Zum anderen ist er ein Begriff, welcher individualistische Sichtweisen und Gefühle beinhalten kann und somit von jedem Einzelnen anders, aber richtig, definiert werden kann.
1 Einleitung: Die Verfasserin begründet ihre Wahl des Themas Umweltbildung im Kontext des Offenen Unterrichts und gibt einen Ausblick auf ihre Erfahrungen sowie die Struktur der Arbeit.
2 Theoretisch-abstrakter Teil: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Umweltbildung, diskutiert schulische Rahmenbedingungen, Zielsetzungen und Begründungen, gefolgt von einer detaillierten Erläuterung verschiedener Formen des Offenen Unterrichts.
3 Projektunterricht: Es werden die theoretischen Grundlagen und die besondere Relevanz des Projektunterrichts für die Grundschule dargelegt.
4 Ausblick: Der Ausblick verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit dem geplanten praktischen Unterrichtsprojekt zum Thema „Bedrohte Pflanzenarten“.
8 Überblick: Dieses Kapitel liefert eine kompakte Zusammenfassung des praktischen Unterrichtsprojekts, inklusive Zielgruppe, Inhalten und benötigter Ressourcen.
9 Zentrales Anliegen und Ziele: Hier werden die motivationalen Hintergründe sowie die kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernziele für die Projektwoche präzisiert.
10 Projektüberblick: Dieses Kapitel bietet eine tabellarische Übersicht des zeitlichen Ablaufs der Projektwoche.
11 Gegenstandsbeschreibung: Es erfolgt eine fachliche Definition und Problemanalyse zum Thema bedrohter Pflanzenarten.
12 Methodischer Plan: Hier werden die konkreten Verlaufspläne für die einzelnen Projekttage von Montag bis Samstag detailliert dargestellt.
14 Arbeitsblätter: Dieser Abschnitt enthält sämtliche didaktische Materialien wie Steckbriefe, Spielvorlagen und Tests für die Durchführung des Projekts.
Umweltbildung, Offener Unterricht, Grundschule, Projektunterricht, Artensterben, bedrohte Pflanzenarten, Naturerfahrung, Handlungsorientierung, Schülerzentrierung, Umweltbewusstsein, ökologische Bildung, Gruppendynamik, Heimatkunde, Nachhaltigkeit, Lernziele.
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Umweltbildung und des Offenen Unterrichts, um diese in ein konkretes Projekt für Grundschüler zu integrieren.
Die zentralen Felder umfassen Umweltbildung, verschiedene offene Unterrichtsmethoden, den Projektunterricht sowie die konkrete Anwendung am Thema bedrohter Pflanzenarten.
Ziel ist es, das natürliche Interesse der Kinder an der Natur zu nutzen, um ein tiefgreifendes Umweltbewusstsein und eine verantwortungsbewusste Handlungsweise zu fördern.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu umweltpädagogischen und didaktischen Konzepten sowie einer eigenständigen Ausarbeitung eines methodischen Plans für eine Projektwoche.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Umweltbildung und des Offenen Unterrichts, eine Analyse der Projektmethode sowie die praktische Planung einer Projektwoche.
Wichtige Begriffe sind Umweltbildung, Projektunterricht, Schülerzentrierung, Handlungsorientierung, Artenschutz und ökologisches Bewusstsein.
Durch die Wahl der Themen nach Schülerinteressen, die Einbindung außerschulischer Lernorte und die Übertragung von Eigenverantwortung innerhalb von Kleingruppen.
Der Lehrer nimmt eine zurückhaltende Rolle als Berater und Unterstützer ein, während die Schüler als eigenständige Forscher und Akteure agieren.
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