Bachelorarbeit, 2009
41 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
2. Grundlagen – offene Immobilienfonds
2.1. Definition der Anlage
2.2. Historie in Deutschland
2.3. Funktionsweise
2.4. Rechtliche Grundlagen
3. Wohnimmobilien in offenen Immobilienfonds
3.1. Einleitung
3.2. Datenlage und Berechnung
3.3. Ergebnisse
3.3.1. Aktuelle Situation
3.3.2. Entwicklung des Wohnimmobilienanteils
3.3.3. Fondsgesellschaften in Deutschland
3.4. Kritik und Fazit
4. Portfoliooptimierung nach Nutzungsarten
4.1. Einleitung
4.2. Grundlagen
4.3. Datenlage und Berechnung
4.4. Ergebnisse
4.4.1. Total Return und Volatilität
4.4.2. Korrelation
4.4.3. Minimum-Varianz-Portfolio
4.4.4. Effizienzkurve
4.5. Kritik
4.6. Fazit
5. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Wohnimmobilien in deutschen offenen Immobilienfonds und analysiert, inwieweit eine erhöhte Beimischung dieser Anlageklasse zur Portfoliooptimierung und Risikominderung beitragen kann, basierend auf den Portfolioselektionstheorien von Harry M. Markowitz.
3.4. Kritik und Fazit
In diesem Kapitel wurde der Anteil von Wohnimmobilien am Gesamtportfolio von offenen Immobilienfonds betrachtet. Die Analyse erfolgte nach den prozentual gewichteten Nettosollmieten. Die errechneten Werte ergeben somit den Anteil der erwarteten Erträge aus den verschiedenen Nutzungsarten und nicht den relativen Wertanteil der Nutzungsarten am Immobilienbestand.
Deshalb werden die Immobilienbestände von Nutzungsarten mit einer hohen Netto-Cash-Flow-Rendite, wie z.B. im Handel und Gastronomiebereich mit 5,8%, grundsätzlich überschätzt. Gleichzeitig wird der tatsächliche Bestand an Wohnimmobilien, mit einer Netto-Cash-Flow-Rendite von nur 4,4%, unterschätzt. Eine Glättung der Ergebnisse wäre möglich, sobald die Renditedaten aller Nutzungsklassen vorhanden sind.
Als Ergebnis bleibt festzuhalten, dass der Büroimmobilienanteil in fast allen Fonds sehr stark dominiert. Handel und Gastronomie stehen an zweiter Stelle und steigen kontinuierlich an. Alle anderen Nutzungsarten nehmen in der Portfoliostrukturierung eine eher unbedeutende Rolle ein.
Die Wohnimmobilien, mit fast durchwegs Anteilen von unter einem Prozent, finden keine große Relevanz in offenen Immobilienfonds. Ihr Anteil entsteht hauptsächlich durch die Integration weniger Wohnungen in große Objekte mit z.B. überwiegend Büroimmobilien.
Einige Immobilienfonds nutzen gezielt Wohnimmobilien als Risikodiversifizierung zu anderen Nutzungsarten. Außerdem, wegen ihren konstanten, weltwirtschaftlich eher unabhängigen Mieteinnahmen, als stabile Ertragslage.
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Volatilität von Gewerbeimmobilien und stellt die Frage, ob eine Beimischung von Wohnimmobilien das Risiko von Immobilienfonds senken kann.
2. Grundlagen – offene Immobilienfonds: Dieses Kapitel definiert die Anlageklasse, erläutert deren Historie in Deutschland sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und Funktionsweisen.
3. Wohnimmobilien in offenen Immobilienfonds: Es erfolgt eine empirische Berechnung der Nutzungsanteile offener Immobilienfonds und eine detaillierte Analyse der Relevanz von Wohnimmobilien.
4. Portfoliooptimierung nach Nutzungsarten: Basierend auf Markowitz wird eine empirische Portfoliooptimierung durchgeführt, um die effiziente Verteilung der Nutzungsarten zu bestimmen.
5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und bestätigt die Eignung von Wohnimmobilien zur Diversifikation und Risikoreduzierung.
Offene Immobilienfonds, Wohnimmobilien, Portfoliooptimierung, Markowitz, Diversifikation, Volatilität, Rendite, Nutzungsarten, Immobilienfonds, Risiko, Total Return, Korrelation, Asset Allokation, Investmentgesetz, Immobilienmarkt.
Die Arbeit analysiert die Rolle von Wohnimmobilien in deutschen offenen Immobilienfonds und untersucht deren Potenzial zur Risikominderung innerhalb eines diversifizierten Portfolios.
Die zentralen Themen sind die Struktur von offenen Immobilienfonds, die Analyse des Wohnimmobilienanteils und die Anwendung von Portfolio-Optimierungsmodellen.
Das Ziel ist es zu ermitteln, ob eine stärkere Beimischung von Wohnimmobilien zu einer Risikominderung im Portfolio offener Immobilienfonds führen kann.
Die Arbeit nutzt quantitative empirische Analysen und basiert auf der Portfolioselektionstheorie von Harry M. Markowitz.
Der Hauptteil befasst sich mit der aktuellen Datenlage zu Nutzungsanteilen in Fonds und der Anwendung mathematischer Optimierungsformeln zur Bestimmung effizienter Portfoliokombinationen.
Wichtige Begriffe sind Portfoliooptimierung, offene Immobilienfonds, Volatilität, Risikodiversifizierung und Rendite-Risiko-Profil.
Büroimmobilien dominieren aufgrund ihrer hohen Projektvolumina und rentablen Renditechancen, obwohl sie volatiler sind als Wohnimmobilien.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Wohnimmobilien aufgrund ihrer niedrigen Korrelation zu anderen Nutzungsarten eine wichtige Rolle zur Risikominderung spielen und stärker in Portfolios integriert werden sollten.
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