Masterarbeit, 2022
119 Seiten, Note: 2,0
1. Thematik
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Ziele und Zweck der Arbeit, Forschungsfragen
1.3 Eingrenzung
1.4 Aufbau der Arbeit und Forschungssystematik
2. Theoretischer Hintergrund und konzeptionelle Grundlagen
2.1 Einordnung des mittelständischen Automobilhandels
2.2 Personalmanagement
2.2.1 Personalmarketing
2.2.2 Organisationale Strukturen
2.2.3 Personalrekrutierung
2.3 Employer Branding
2.3.1 Definition und Ziele
2.3.2 Relevanz unter Berücksichtigung des Kampfes um Talente
2.3.3 Handlungsebenen im Employer Branding-Prozess
2.3.4 Internes und externes Employer Branding
2.3.5 Employer Branding-Prozess
2.4 Arbeitgebermarke
2.4.1 Definition und historische Entwicklung der Arbeitgebermarke
2.4.2 Abgrenzung zum Employer Branding-Prozess
2.4.3 Anforderungen an Arbeitgeber – Aktuelle Studien
2.4.4 Funktionen der Arbeitgebermarke
2.4.5 Drei Aspekte zur Errichtung einer Arbeitgebermarke
2.4.6 Mitarbeiter-Bonifikationen
2.4.7 Best-Practice Beispiel BMW Group
2.5 Status von Personalmanagement, Employer Branding und der Arbeitgebermarke im mittelständischen Automobilhandel
3. Methode der Primärforschung
3.1 Forschungsmethode - Theorie
3.1.1 Forschungsphilosophie
3.1.2 Forschungsansatz
3.1.3 Forschungsstrategie
3.1.4 Forschungswahl
3.1.5 Zeitrahmen
3.1.6 Zusammenfassung der Forschungsmethode
3.2 Forschungsmethode – Praktische Umsetzung
3.2.1 Datensammlungs-Strategie
3.2.2 Entwicklung von Interviewleitfäden
3.2.3 Teilnehmer an der Primärforschung, Technik der Datengewinnung
3.2.4 Forschungsethik
3.2.5 Datenanalyse und Kodierung
3.2.6 Limitation
4. Ergebnisse und Diskussion der Ergebnisse
4.1 Analyse und Ergebnisse Arbeitnehmer-Experten
4.1.1 Begriffsverständnis Arbeitgebermarke und Employer Branding
4.1.2 Kriterien bei der Suche nach dem idealen Arbeitgeber
4.1.3 Benefits
4.1.4 Motivation/Entwicklung
4.1.5 Organisation
4.1.6 Vorstellung zu Unternehmen
4.1.7 Bewerbungsvorgang
4.2 Analyse und Ergebnisse Arbeitgeber-Experten
4.2.1 Benefits zur Sicherstellung der Mitarbeiterzufriedenheit
4.2.2 Onboarding-Prozess
4.2.3 Konzepte zur Entwicklung und Bindung von Mitarbeitern
4.2.4 Maßnahmen zur Ansprache potentieller Mitarbeiter
4.2.5 Organisationseinheiten der Personalentwicklung
4.2.6 Maßnahmen zur Steigerung der Unternehmens-Attraktivität
4.2.7 Einflussnahme auf den Employer Branding-Prozess und die Arbeitgebermarke
4.3 Diskussion der Ergebnisse und Bezug zur Theorie
4.4 Zuverlässigkeit, Aussagekraft der Daten
5. Zusammenfassung und Empfehlung
5.1 Antworten auf die Forschungsfragen
5.2 Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen
5.3 Kritische Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick, Eingrenzung
5.4 Empfehlungen für weitergehende Forschung
Die vorliegende Master-Thesis untersucht, wie mittelständische Unternehmen in der Automobilindustrie durch effektives Personalmanagement und Employer Branding eine attraktive Arbeitgebermarke etablieren können, um im aktuellen "War for Talents" qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden.
1.1 Einführung in die Thematik
Employer Branding hat in der jüngeren Vergangenheit enorm an Bedeutung gewonnen. Gründe hierfür liegen u.a. in einem prognostizierten Mangel von rund 2,9 Millionen Fachkräften bis 2025. So lautet die Vorhersage aus der Studie Arbeitslandschaft 2025 (VBW, 2019), welche von der Vereinigung bayerischer Wirtschaft erhoben wurde. Neu geschaffene Stellen und Funktionen wie ein „Employer Brand Manager“ oder „Head of Employer Branding“ werden geschaffen um dieser Top-Priorität gerecht zu werden. Das Humankapital ist das Herzstück, der Kompetenzträger und die personifizierte branchenspezifische Erfahrung eines jeden Unternehmens und für dessen Bestehen und Erfolg am Markt grundlegend verantwortlich.
Die Gesellschaft war in den vergangenen Jahren diversen Veränderungsprozessen ausgesetzt, welche zu tiefgreifenden strukturellen Veränderungen geführt haben. Dazu zählt u.a., dass die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften mittlerweile größer ist als das Angebot. Die Digitalisierung der letzten Jahrzehnte hat hierzu besonders beigetragen, indem sich beispielsweise die Suche nach Jobs zunehmend in das Internet bzw. auf das Smartphone verlagert hat. Wo potentielle Arbeitnehmer früher noch mit Anzeigen in regionalen Zeitungen erreicht wurden, ist es heute mit nur wenigen Klicks möglich, sich überregional über angebotene Stellen zu informieren. Rund 98% aller offenen Stellenangebote befinden sich heute im Netz (jobagent, 2021).
Der Umschwung zu einem Arbeitnehmermarkt hat bereits in den vergangenen Jahren stattgefunden und im Zuge des demografischen Wandels sind Arbeitgeber dazu gezwungen, sich von der Konkurrenz abzuheben. Ausgefeilte Markenstrategien zur Errichtung eines attraktiven Arbeitgebers sind für die langfristige Bindung und Entwicklung der Mitarbeiter von enormer Bedeutung.
1. Thematik: Einführung in die Problematik des Fachkräftemangels in der Automobilbranche und Darstellung der Relevanz von Employer Branding.
2. Theoretischer Hintergrund und konzeptionelle Grundlagen: Fundierte theoretische Einordnung von Personalmanagement, Employer Branding und der Arbeitgebermarke als strategische Konzepte.
3. Methode der Primärforschung: Detaillierte Darlegung der wissenschaftlichen Forschungsmethode, basierend auf dem "Research Onion"-Modell und qualitativen Experteninterviews.
4. Ergebnisse und Diskussion der Ergebnisse: Präsentation und kritische Analyse der gewonnenen Daten aus den Expertenbefragungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
5. Zusammenfassung und Empfehlung: Synthese der Ergebnisse zur Beantwortung der Forschungsfragen sowie Ableitung von praktischen Handlungsempfehlungen für die Unternehmenspraxis.
Arbeitgebermarke, Employer Branding, Personalmanagement, Personalmarketing, Personalrekrutierung, Personalentwicklung, Kampf um Talente, Automobilhandel, Mitarbeiter-Benefits, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Unternehmenskultur, Onboarding-Prozess, Mitarbeiterbindung, Arbeitsmarkt.
Die Master-Thesis befasst sich mit der strategischen Errichtung einer Arbeitgebermarke („Employer Branding“) im Umfeld mittelständischer Automobilhandelsunternehmen unter Berücksichtigung des akuten Fachkräftemangels.
Zentrale Themen sind Personalmanagement, Personalmarketing, Rekrutierungsstrategien, Arbeitgeberattraktivität sowie die langfristige Bindung von Mitarbeitern durch Benefits und Personalentwicklung.
Das Hauptziel ist es, relevante Kriterien und organisatorische Faktoren zu identifizieren, die ein mittelständischer Automobilhändler erfüllen muss, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und den Erfolg im "War for Talents" zu sichern.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. Dazu wurden im Rahmen einer Fallstudie zwölf Leitfadeninterviews mit Experten aus dem Bereich Arbeitnehmerschutz und Arbeitgeberseite (HR-Spezialisten) durchgeführt und nach Mayring systematisch ausgewertet.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung der Begriffe und Konzepte als auch die detaillierte Auswertung der Primärforschung, inklusive der Analyse von Benefits, Onboarding-Prozessen und Kommunikationswegen.
Wichtige Schlagworte sind Employer Branding, Arbeitgebermarke, Personalmanagement, Fachkräftegewinnung, Mitarbeiterbindung und Automobilbranche.
Die Pandemie wird als externer Einflussfaktor thematisiert, der nicht nur die Art der Datenerhebung (Umstellung auf Telefon- und E-Mail-Interviews), sondern auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Automobilhandels beeinflusst hat.
Die BMW Group dient als "Best-Practice"-Beispiel, um zu illustrieren, wie professionelles Employer Branding und eine multimediale Kommunikation über soziale Kanäle zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität beitragen können.
Mitarbeiter-Bonifikationen werden als wesentlicher Baustein zur Mitarbeiterzufriedenheit identifiziert, wobei deren nachhaltige Wirkung durch eine korrekte Kommunikation und individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Belegschaft sichergestellt werden muss.
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