Bachelorarbeit, 2022
91 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Aufbau der Arbeit
2. Sportwetten
2.1 Der Glücksspielmarkt
2.2 Die Geschichte des Glücksspiels
2.3 Der deutsche Sportwettenmarkt
2.4 Arten von Sportwetten
2.4.1 Die Einzelwette
2.4.2 Die Kombiwette
2.4.3 Die Systemwette
2.4.4 Pre-Match-Wette
2.4.5 Live-Wette
2.4.6 Handicap-Wette und Über/Unter-Wette
2.5 Zustandekommen einer Sportwette
2.6 Sportwettenanbieter auf dem deutschen Markt
2.7 Teilnehmer von Sportwetten
2.8 Das menschliche Verhalten
2.8.1 Entscheidungen
2.8.2 Motive / Beweggründe
2.8.3 Risikoverhalten
2.8.4 Gefahren von Sportwetten
2.9 Forschungsfrage
3. Methodenkapitel
3.1 Begründung der Methode (Online-Befragung)
3.2 Rahmenbedingungen der Online-Befragung
3.3 Durchführungsplanung der Online-Befragung
3.4 Pretest
3.5 Relevante Befragungsinhalte
3.6 Gestaltung des Fragebogens
3.7 Zielgruppe / Stichprobe
3.8 Planung der Auswertung
4. Datenübersicht der Online-Befragung
5. Messgrößen und Variablen
5.1 Ergebnisse
5.2 Sportwettverhalten
5.3 Risikoverhalten
5.4 Diskussion
5.5 Reflexion der Eigenen Vorgehensweise / Aussagekraft der Ergebnisse
6. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht das Risiko- und Wettverhalten von Sportwettenteilnehmern in Deutschland, um zu klären, welche Motive zur Teilnahme führen und ob Unterschiede im Wettverhalten zwischen Spielern mit verschiedenen Bewegunggründen bestehen.
2.8.1 Entscheidungen
Jedem Verhalten in unserem Leben liegt praktisch eine Entscheidung zugrunde. Bei Sportwetten werden die Teilnehmer mit einer Situation konfrontiert, die einen drängt eine Entscheidung zu treffen. Und trotz ihres erworbenen Fachwissens sind sie vermutlich nicht in der Lage, sich richtig bzw. rationell und logisch zu entscheiden. Das Konzept der Entscheidungsfindung ist mit der Auswahl einer Handlung aus mindestens zwei bestehenden potenziellen Alternativen unter Gewissheit und Ungewissheit verbunden. Jede Entscheidung birgt ein gewisses Risiko. Neben Entscheidungen mit geringen Konsequenzen sind auch solche mit existenzieller Bedeutung zu treffen, die die Zukunft der Sportwettenteilnehmer nachhaltig beeinträchtigen könnten. Die Entscheidungstheorie will Menschen helfen, „vernünftige Entscheidungen“ zu treffen und wie echte Entscheidungen zustande kommen.
Die deskriptive Entscheidungstheorie versucht auf die Frage, wie und warum Entscheidungen in Wirklichkeit getroffen werden, zu antworten. Sie versucht das tatsächliche Entscheidungsverhalten von Menschen zu beschreiben. Der Mensch der nach dieser deskriptiven Entscheidungstheorie handelt, geht empirisch vor und beobachtet oder überprüft den tatsächlichen Ablauf der Prozesse. Er handelt aber bei der Entscheidungsfindung nicht immer rational, da oft die kognitiven Kapazitäten nicht ausreichen um auf alle wichtigen Fakten einzugehen und diese zu untersuchen.
Im Mittelpunkt der normativen Entscheidungstheorie steht die Entscheidungslogik. Diese Entscheidungstheorie beschreibt nicht die Realität, aber sie soll Menschen zeigen, wie sie in unterschiedlichen Situationen, Entscheidungen „rational“ treffen können. Der Mensch der nach der normativen Entscheidungstheorie handelt, ist mit seinem rationalen Denken und Handeln nur am eigenen Nutzen interessiert und handelt rein egoistisch.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet das Wachstum des Sportwettenmarktes und definiert den Rahmen der Bachelor-Thesis.
2. Sportwetten: Hier werden der Glücksspielmarkt, die Historie sowie theoretische Grundlagen zu Wettarten, Teilnehmern und menschlichem Entscheidungsverhalten im Kontext von Wetten detailliert beschrieben.
3. Methodenkapitel: Dieses Kapitel erläutert die Konzeption, Durchführung und methodische Begründung der durchgeführten Online-Befragung als Forschungsinstrument.
4. Datenübersicht der Online-Befragung: Hier werden die soziodemografischen Daten der Stichprobe neutral dargestellt und statistisch zusammengefasst.
5. Messgrößen und Variablen: In diesem Teil werden die erhobenen Daten analysiert und nach Wett- und Risikoverhalten differenziert diskutiert.
6. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Sportwettenmarktes.
Sportwetten, Motive, Risikoverhalten, Wettverhalten, Online-Befragung, Glücksspiel, Wettanbieter, Entscheidungstheorie, Quoten, Spielsucht, Sportwettenmarkt, Sportwettenteilnehmer, Online-Wetten, Risikobereitschaft, Tippverhalten.
Die Arbeit befasst sich mit dem deutschen Sportwettenmarkt und analysiert das konkrete Risiko- sowie Wettverhalten der Teilnehmer, um die Motive hinter dem Wetten besser zu verstehen.
Die Schwerpunkte liegen auf den Motiven zur Teilnahme, den verschiedenen Wettarten, dem Risikoverhalten sowie sozioökonomischen Aspekten der Wettenden.
Das Ziel ist es, herauszufinden, warum Menschen wetten und ob diejenigen, die den Sport/Wetten als Hobby betreiben, weniger risikoreich handeln als diejenigen, die explizit auf einen monetären Gewinn abzielen.
Die empirische Untersuchung basiert auf einer quantitativen Online-Befragung mit N=132 Teilnehmern, deren Ergebnisse anschließend ausgewertet und diskutiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Glücksspiel, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Wettarten und Anbietern sowie die methodische Umsetzung und Auswertung der Primärforschung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Sportwetten, Motive, Risikoverhalten, Wettverhalten, Glücksspiel und Spielsuchtprävention.
Die Studie identifiziert zwei Gruppen: solche, die primär auf den Geldgewinn aus sind, und solche, die durch andere Motive (z.B. Unterhaltung) getrieben werden, wobei letztere oft aktiver wetten.
Die Untersuchung beleuchtet die Nutzung der Cash-Out-Option als spezifische Strategie zur Gewinnabsicherung oder Verlustminimierung bei risikoreichen Entscheidungen.
Die Studie deutet darauf hin, dass die Mehrheit der befragten Teilnehmer über ein hohes Bildungsniveau verfügt, was ein interessanter Kontrast zu gängigen Klischees darstellt.
Während Geld der erwartete Hauptgrund ist, zeigen die Studienergebnisse, dass der Unterhaltungswert und der „Nervenkitzel“ (Adrenalin) als zentrale Beweggründe für viele Teilnehmer fungieren.
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