Masterarbeit, 2015
79 Seiten, Note: 2,3
2 Zusammenfassung
2.1 Zusammenfassung
2.2 Abstract
3 Einleitung
3.1 Einleitung
3.2 Fragestellungen
4 Hintergrund
4.1.1 Beschreibung der SlackNut
4.1.2 Grundlagen des sensomotorischen Systems
4.1.3 Anpassung des sensomotorischen Systems
4.1.4 Effekte auf die Maximalkraft
4.1.5 Effekte auf die Schnellkraft
4.1.6 Effekte auf die Balancefähigkeit
4.1.7 Effekte auf die Sprungkraft
4.1.8 Effekte auf die Verletzungsprophylaxe
4.1.9 Sensomotorisches Training im Fußball
5 Methode
5.1 Studiendesign
5.2 Probanden
5.3 Inklusionskriterien/Exklusionskriterien
5.4 Ablauf der Studie
5.4.1 Ablauf der Messungen
5.4.2 Intervention
5.5 Testgeräte und Apparaturen
5.5.1 Biodex 3 Dynamometer
5.5.2 Stabile Posturographie
5.6 Datenanalyse
6 Resultate
6.1 Nullhypothesen und Alternativhypothesen
6.2 Ergebnisse der Kraftmessungen
6.3 Ergebnisse der Schnellkraftmessungen
6.4 Ergebnisse der statischen Posturographie
7 Diskussion
7.1 Zusammenhang der Ergebnisse in Bezug auf die Maximalkraft
7.2 Zusammenhang der Ergebnisse in Bezug auf die Schnellkraft
7.3 Zusammenhang der Ergebnisse in Bezug auf die Balancefähigkeit
7.4 Stärken und Schwächen der Studie
8 Konklusion
Die vorliegende Masterthesis untersucht, ob ein spezifisches sensomotorisches Training auf der SlackNut die Maximalkraft, die Schnellkraft sowie die Balancefähigkeit bei Fußballspielern effektiver verbessern kann als ein Standard-Krafttraining ohne dieses Gerät.
4.1.1. Beschreibung der SlackNut
Die SlackNut ist ein rehabilitatives und präventives Trainingsgerät zur funktionellen Verbesserung von Kraft, Koordination und Beweglichkeit. Dieses Gerät ist dadurch gekennzeichnet, dass mehrere in ihrer Spannung veränderbare Gurte über ein gebogenes und wippendes Halterungssystem (ähnlich einer Wanne oder Schale) fixiert sind und es mobil und ortsunabhängig eingesetzt werden kann.
Aus trainingswissenschaftlicher Sicht ist bekannt, dass Trainingsübungen auf instabilem Untergrund im Vergleich zu konventionellen Übungen auf befestigtem Untergrund zu einer effizienteren Verbesserung des neuromuskulären Systems führen. Das Halterungssystem der SlackNut hat die Form einer Wanne bzw. einer Schale und ermöglicht dadurch eine weitere freie Bewegungsebene, die nach Bedarf durch zusätzliche Stopper fixiert werden kann. Die Übungen werden stehend oder liegend auf den darauf befestigten Gurten absolviert.
Die Eigenschaften der Gurte sind eine geringe Unterstützungsfläche und ähnlich einem Balancierseil seitliche Schwingungsfähigkeit. Die Schwingungseigenschaft und der damit verbundene Schwierigkeitsgrad der Übung können durch ein spezielles Gurtsystem verändert werden.
Diese Eigenschaft der Gurte wird bereits im Freizeitbereich eingesetzt und ist unter dem Namen Slack Line bekannt. Dabei wird in freier Natur ein Band zwischen zwei Bäumen gespannt und vom Benutzer als Balancierstrecke absolviert.
Darüber hinaus gibt es Befestigungssysteme, um das Band auch in Räumlichkeiten „indoor“ zu nutzen.
Im Gegensatz zu diesem Produkt ist die SlackNut handlich und mobil einsetzbar. Sie kann durch eine Person im Raum verstellt werden. Die SlackNut ist daher auch als Hometrainer nutzbar. Neben ihrer ortsunabhängigen Einsatzmöglichkeit bietet die SlackNut aufgrund ihrer wippenden Halterung den weiteren Vorteil, die Trainingsauswahl vielseitiger zu gestalten und vollkommen neue Trainingsreize zu setzen.
2 Zusammenfassung: Dieses Kapitel bietet einen kompakten Überblick über die gesamte Arbeit, von den theoretischen Grundlagen bis hin zu den erzielten Ergebnissen und der abschließenden Konklusion.
3 Einleitung: Hier wird der theoretische Kontext aufbereitet und die spezifischen Forschungsfragen hinsichtlich der SlackNut und ihrer Wirkung auf Fußballspieler definiert.
4 Hintergrund: Dieser Abschnitt beleuchtet die Definition der SlackNut sowie die grundlegenden physiologischen Mechanismen des sensomotorischen Systems und bestehende Erkenntnisse zu Kraft und Balance.
5 Methode: Dieses Kapitel beschreibt das Studiendesign, die Charakteristika der Probanden, den Ablauf der Intervention und die eingesetzten Messverfahren zur Datenquantifizierung.
6 Resultate: Hier werden die statistisch erhobenen Daten aus den Messungen zu Maximalkraft, Schnellkraft und Posturographie detailliert dargestellt.
7 Diskussion: Dieser Teil ordnet die Ergebnisse in den wissenschaftlichen Diskurs ein, reflektiert die Signifikanz der Daten und kritisiert Stärken sowie Schwächen der durchgeführten Studie.
8 Konklusion: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und leitet eine Empfehlung für den Einsatz der SlackNut im Sport ab.
SlackNut, sensomotorisches Training, Maximalkraft, Schnellkraft, Balancefähigkeit, Fußball, Posturographie, Biodex, neuromuskuläre Koordination, Verletzungsprophylaxe, Leistungsdiagnostik, sportphysiotherapeutische Rehabilitation, isokinetische Messung, posturale Kontrolle, Trainingseffekte.
Die wissenschaftliche Arbeit untersucht die Auswirkungen eines sensomotorischen Trainingsprogramms mit dem Gerät "SlackNut" auf spezifische körperliche Leistungsfaktoren bei Fußballspielern.
Zentral sind die Bereiche Leistungssteigerung durch Koordinationstraining, die Wirksamkeit von instabilen Trainingsuntergründen und die allgemeine Verletzungsprävention im (Amateur-)Fußball.
Das Hauptziel ist es, herauszufinden, ob sich durch das Training auf der SlackNut signifikante Verbesserungen in der Maximalkraft, Schnellkraft und Balance gegenüber einem herkömmlichen Training feststellen lassen.
Es handelt sich um eine prospektive, randomisierte kontrollierte Studie (RCT), bei der Probanden in eine Interventionsgruppe mit SlackNut und eine Kontrollgruppe eingeteilt wurden, um Leistungsveränderungen objektiv zu prüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Literaturaufarbeitung des sensomotorischen Systems und eine praktische Interventionsphase, in der Messungen der Kraft und Stabilität vor und nach sechswöchigem Training durchgeführt wurden.
Die Arbeit ist ein sportphysiotherapeutisches Fachdokument, das sowohl theoretische physiologische Grundlagen liefert als auch empirische Daten aus einem konkreten Vereinsumfeld auswertet.
Aufgrund der hohen Belastungen durch plötzliche Richtungswechsel und Stopp-Manöver, die oft zu Band- oder Sehnenverletzungen führen, bietet ein solches Training eine essenzielle Stabilisierung der unteren Extremität.
Der Autor schlussfolgert, dass die SlackNut ein valides und effektives Trainingsgerät sowohl für die Rehabilitation nach Verletzungen als auch zur präventiven Leistungssteigerung im Sport darstellt.
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