Diplomarbeit, 2002
114 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der ertragsteuerlichen Behandlung von Options- und Finanztermingeschäften im Privatvermögen. Ziel ist es, die rechtliche Einordnung dieser Geschäfte innerhalb des deutschen Steuerrechts zu analysieren und die relevanten steuerlichen Folgen aufzuzeigen. Dabei liegt der Fokus auf der Abgrenzung zu anderen Einkunftsarten sowie der konkreten Besteuerung der verschiedenen Transaktionsformen.
Kapitel 1 behandelt die Grundlagen zu privaten Veräußerungsgeschäften im deutschen Einkommensteuerrecht. Hier werden der Einkunftsbegriff, die Einordnung und Abgrenzung zu anderen Einkunftsarten sowie die rechtlichen Folgen der Erfassung als privates Veräußerungsgeschäft erläutert.
Kapitel 2 widmet sich den finanzwirtschaftlichen Grundlagen von Options- und Finanztermingeschäften. Es werden die verschiedenen Transaktionsformen, ihre Ausstattungsmerkmale sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen Chancen und Risiken vorgestellt.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit der ertragsteuerlichen Behandlung von Options- und Finanztermingeschäften im Einzelnen. Hier werden die verschiedenen Transaktionsformen und ihre steuerlichen Konsequenzen im Detail analysiert.
Kapitel 4 untersucht die Verfassungsmäßigkeit der Besteuerung von privaten Wertpapierveräußerungsgeschäften.
Einkommensteuerrecht, private Veräußerungsgeschäfte, Optionsgeschäfte, Finanztermingeschäfte, Futures, Forwards, Devisentermingeschäfte, Zertifikate, Partizipationsscheine, Discountzertifikate, Verfassungsmäßigkeit, Steuerrecht.
Seit dem Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 fallen Termingeschäfte unter die privaten Veräußerungsgeschäfte gemäß § 23 EStG, was auch Differenzgeschäfte einschließt.
Bedingte Geschäfte sind Optionen und Optionsscheine, bei denen ein Wahlrecht zur Ausübung besteht. Unbedingte Geschäfte wie Futures und Forwards verpflichten beide Parteien zur Erfüllung.
Die Arbeit analysiert die steuerliche Einordnung von Zertifikaten, die Aktien vertreten, wie z. B. Partizipationsscheine und Discountzertifikate.
Ja, die Arbeit untersucht ein mögliches strukturelles Erhebungsdefizit bei der Erfassung privater Wertpapiergeschäfte und die daraus resultierenden Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit.
Die Arbeit detailliert die steuerlichen Konsequenzen verschiedener Szenarien wie Kauf, Verkauf, Ausübung, Glattstellung oder den wertlosen Verfall von Optionen.
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