Diplomarbeit, 2001
94 Seiten, Note: Sehr gut
I THEORETISCHER TEIL
I.1 EINLEITUNG
I.1.1 Begründung des Themas
I.1.2 Zielsetzung
I.2 DIENSTLEISTUNGEN
I.2.1 Charakteristika
I.2.1.1 Merkmale
I.2.1.2 Nicht-Merkmale
I.2.2 Dienstleistungsqualität
I.2.2.1 Verschiedene Qualitätsbegriffe
I.2.2.2 Zusammenhang von Dienstleistungsqualität und Kundenzufriedenheit
I.2.2.3 Probleme im Verständnis von Qualitätsmanagement bei Dienstleistern
I.2.3 Beschwerdemanagement
I.2.3.1 Ablauf
I.2.3.2 Ziele
I.2.4 Konsequenzen
I.3 ZUFRIEDENHEIT
I.3.1 Allgemeines
I.3.1.1 Bedeutung
I.3.1.2 Ursachen
I.3.1.3 Produktmerkmale
I.3.1.4 Das Produktumfeld
I.3.1.5 Wirkungen
I.3.1.6 Kundenbindung
I.3.1.7 Mitarbeiterzufriedenheit
I.3.2 Ausgewählte psychologische Modelle
I.3.2.1 Basismodell und Formen der Zufriedenheit
I.3.2.2 Die Entstehung von Erwartungshaltungen
I.3.2.3 Meinungsbildung und Einflußquellen
I.3.2.4 Die VIE-Theorie von Vroom
I.3.2.5 Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
I.3.2.6 Das Dissonanzmodell von Festinger
I.3.2.7 Einstellungen
I.3.2.8 Die Bedeutung von Gefühlen
I.3.2.9 Entscheidungsmodelle
I.3.3 Messung
I.3.3.1 Allgemeines und Übersicht
I.3.3.2 Methodendeskription
I.4 SYSTEMGASTRONOMIE
I.4.1 Funktionen der Gastronomie
I.4.1.1 Versorgung
I.4.1.2 Erlebnis
I.4.2 Positionierung des Marktrestaurants Rosenberger
I.4.3 Unterscheidung der Betriebstypen
I.4.3.1 On-Line-Restaurants
I.4.3.2 Free-Flow- und Markt-Restaurants
I.4.3.3 Counter-Lösung
I.4.3.4 Bedienungsbetriebe
I.4.3.5 Home Delivery
I.4.4 Wartezeiten
I.5 ROSENBERGER
I.5.1 Struktur des Unternehmens
I.5.2 Mitarbeiter
II EMPIRISCHER TEIL
II.1 KONZEPTION DER FELDPHASE
II.1.1 Die Stichprobe
II.2 ENTWICKLUNG DER ERHEBUNGSINSTRUMENTE
II.2.1 Anforderungen
II.2.2 Testkriterien
II.2.2.1 Kernkompetenzen des Rosenberger-Marktrestaurants in Wien
II.2.2.2 Generelle Aspekte zur Zufriedenheitsmessung
II.2.3 Ergebnisse der laufenden Studie
II.3 UNTERSUCHUNGSPHASE
II.3.1 Pretest
II.3.2 Stichprobe
II.3.3 Durchführung der Studie
II.3.4 Hypothesen
II.3.4.1 Charakteristika der Gäste
II.3.4.2 Zeitbezogene Aspekte
II.3.4.3 Assoziationen
II.4 AUSWERTUNG UND ANALYSE
II.4.1 Deskriptive Statistiken
II.4.2 Zusammenhänge
II.4.2.1 Prüfung der Hypothesen über die Charakteristika der Gäste
II.4.2.2 Prüfung der Hypothesen über zeitbezogene Aspekte
II.4.2.3 Auswertung der Assoziationen
II.5 SCHLUSSFOLGERUNGEN
III ZUSAMMENFASSUNG
IV LITERATURVERZEICHNIS
IV.1 PRIMÄRQUELLEN
IV.2 SEKUNDÄRQUELLEN
IV.3 ÖSTERREICHISCHE TAGESZEITUNGEN
Die Arbeit untersucht die Gästestruktur und Kundenzufriedenheit in der österreichischen Marktgastronomie, spezifisch am Beispiel der Restaurantkette Rosenberger. Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines umfassenden Erhebungsinstruments zur Identifikation von Erwartungen, Schwachstellen und Verbesserungspotenzialen aus Kundensicht, um die Dienstleistungsqualität nachhaltig zu sichern.
I.2.1.1 Merkmale
Typisch für personenbezogene Dienstleistungen, wie sie in der Gastronomie vorkommen, ist die starke Integration des Kunden in den Erstellungsprozeß (vgl. FQS, 1995, S.35ff). Diese ist nicht nur wesentlicher Bestandteil, sondern sogar unvermeidlich. Im Zusammenhang damit spricht man auch von Externalisierung (vgl. Rabitsch, 1998), da Leistungsteile auf den Gast übertragen werden, der folglich mitverantwortlich für das Gelingen oder Fehlschlagen der Dienstleistung ist.
Der Kunde hat die Möglichkeit, zu kontrollieren und zu steuern (vgl. FQS, 1995, S.37ff). Determinierend für den Erfolg ist also nicht nur die Vorbereitung der Rahmenbedingungen seitens des Unternehmens, sondern ebenso die persönliche Interaktion zwischen Gast und Personal. Dementsprechend ist es auch schwierig, Dienstleistungen zu planen oder zu standardisieren, da sie nicht vorhersehbar sind. Jeder Kunde verfügt über eine subjektive Wahrnehmung sowie über individuelle Erwartungen und Präferenzen hinsichtlich der Leistungserstellung.
Durch das Agieren des Gastes als "Mitproduzent" sind die Begriffe "Servuktion" – aus Service und Produktion – sowie "Prosumer" – aus Producer und Consumer – geprägt worden (vgl. Paulnsteiner, 1999, S.65). Sie veranschaulichen die Untrennbarkeit von Dienstleistungsanbietern und Kunden in Sinn der Leistungserstellung. Weiters betonen sie die Doppelfunktion des Kunden in diesem Prozeß.
I THEORETISCHER TEIL: Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen zu Dienstleistung, Qualität, Kundenzufriedenheit und systemgastronomischen Strukturen.
II EMPIRISCHER TEIL: Beschreibung der Feldphase, der Methodik zur Entwicklung des Erhebungsinstruments sowie der statistischen Auswertung der Daten.
III ZUSAMMENFASSUNG: Synthese der theoretischen Ergebnisse mit den empirischen Erkenntnissen zur Optimierung der Kundenorientierung bei Rosenberger.
IV LITERATURVERZEICHNIS: Umfassendes Verzeichnis der verwendeten Primär- und Sekundärquellen sowie statistischer Datengrundlagen.
Marktgastronomie, Kundenzufriedenheit, Dienstleistungsqualität, Systemgastronomie, Rosenberger, Beschwerdemanagement, Kundenbindung, Erwartungshaltung, Servicequalität, Feldstudie, Gästebefragung, Qualitätsmanagement, Marktanalyse.
Die Arbeit analysiert die Gästestruktur und die Faktoren, die zur Kundenzufriedenheit in der österreichischen Marktgastronomie beitragen, unter besonderer Berücksichtigung der Restaurantkette Rosenberger.
Im Zentrum stehen Dienstleistungsmarketing, theoretische Modelle zur Zufriedenheitsmessung, das spezifische Konzept der Systemgastronomie sowie die praktische Anwendung von Erhebungsmethoden in der Gastronomie.
Das Ziel ist die Entwicklung eines präzisen Erhebungsinstruments für das Wiener Rosenberger-Marktrestaurant, um Schwachstellen aufzudecken und durch gezielte Qualitätsverbesserungen langfristig Kundenbindung zu erreichen.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf eine empirische Feldstudie (Fragebögen und Interviews), die mittels SPSS statistisch ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Dienstleistungscharakteristika und Zufriedenheitsmodelle sowie einen empirischen Teil, der die konkrete Datenerhebung und Hypothesenprüfung am Wiener Rosenberger-Standort darlegt.
Zu den zentralen Begriffen zählen Marktgastronomie, Dienstleistungsqualität, Kundenbindung, Beschwerdemanagement und Gästebefragung.
Es dient als eines der vier beschriebenen Servicemodelle zur Differenzierung von Dienstleistungsqualität, um zu veranschaulichen, wie sich mangelhafte Organisation auf die Kundenbeziehung auswirkt.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Wartezeiten eine kritische Komponente der Dienstleistungsqualität sind; ihre subjektive Wahrnehmung kann durch psychologische Maßnahmen (wie das Zick-Zack-Warteschlangendesign oder Kommunikation) positiv beeinflusst werden.
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