Diplomarbeit, 2006
150 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage der Tourismusbranche
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Distributionspolitik als wesentlicher Bestandteil des Marketingmix
2.1 Aufgaben der Distributionspolitik
2.2 Distributions-Planungsprozess
2.3 Besonderheiten in der Hotellerie
3 Möglichkeiten der Distribution
3.1 Traditionelle Distributionswege
3.1.1 Direkte Distributionswege
3.1.1.1 Direkter interner Verkauf
3.1.1.2 Direkter externer Verkauf
3.1.2 Indirekte Distributionswege
3.1.2.1 Reiseveranstalter
3.1.2.2 Reisebüros
3.1.2.3 Sonstige Distributionswege
3.1.3 Elektronische Reservierungssysteme
3.1.3.1 Entwicklung
3.1.3.2 Anwendung und Nutzung
3.1.3.3 Offene und geschlossene Reservierungssysteme
3.1.3.4 Lokale und regionale CRS
3.1.3.5 Nationale CRS
3.1.3.6 Internationale Reservierungssysteme
3.1.4 Zusammenfassung der traditionellen Distributionswege
3.2 Neuartige Distributionswege
3.2.1 Internet
3.2.1.1 Entwicklung
3.2.1.2 Anwendung und Nutzung
3.2.1.3 Websites
3.2.1.4 Online-Portale
3.2.2 Fernsehen
3.2.2.1 Entwicklung
3.2.2.2 Anwendung und Nutzung
3.2.2.3 Fernsehsendungen
3.2.2.4 Gewinnspiele im Fernsehen
3.2.3 Zusammenfassung der neuartigen Distributionswege
3.3 Imagefilme als Instrument für den Vertrieb
4 Expertenbefragung zur möglichen Vertriebsoptimierung von Hotels
4.1 Erhebungsmethode
4.2 Expertenauswahl
4.3 Durchführung der Befragung
4.4 Durchführung der Auswertung
4.5 Ergebnisse der Expertenbefragung
4.5.1 Vertriebskanäle Internet und Fernsehen allgemein
4.5.2 Vertriebskanal Internet
4.5.3 Vertriebskanal Fernsehen
4.5.4 Vertriebsinstrument Imagefilm
4.5.4.1 Produktion
4.5.4.2 Budget
4.5.4.3 Möglichkeiten der Produktion von Imagefilmen
4.5.4.4 Praktische Tipps und Zukunftsaussichten für Hoteliers
4.6 Zusammenfassung der Expertenbefragung
5 Leitfaden für Hoteliers
6 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines Leitfadens für Hoteliers zur Vertriebsoptimierung durch den Einsatz von Imagefilmen auf den neuartigen Vertriebskanälen Internet und Fernsehen. Die Forschungsfrage untersucht, inwieweit eine Verlagerung und ein Ausbau dieser Kanäle für Hotels sinnvoll ist.
3.3 Imagefilme als Instrument für den Vertrieb
Die Einordnung des Kapitels Imagefilme in die Gliederung der vorliegenden Arbeit erscheint schwierig. Die Produktion, Anwendung und Nutzung von Imagefilmen ist für diese Arbeit von zentraler Bedeutung und wird innerhalb der Expertenbefragung genau untersucht. Die Problematik liegt in der Tatsache, dass man einen Imagefilm nicht als Distributionskanal bezeichnen kann. Ein Imagefilm ist nur das Instrument, also das Medium, welches man für die Präsentation eines Angebotes auf den Vertriebskanälen Internet (in Form eines Videos) und Fernsehen benötigt. Zunächst erklärt Knoblich, was der Begriff Image bedeutet:
Gesamtheit aller subjektiven Ansichten und Vorstellungen von einem Gegenstand, also das `Bild`, das sich ein Konsument von einem Beurteilungsgegenstand macht. Es entwickelt und verfestigt sich im Zeitablauf durch eigene oder fremde Erfahrungen sowie die Imagewerbung teils bewußt, teils unbewußt und beeinflußt dann selbst die Wahrnehmung und Interpretation der Umwelt (´Orientierungsfunktion`). Wegen der Subjektivität und Verzerrtheit der menschlichen Wahrnehmung weicht dieses Bild zum Teil erheblich von der objektiven Realität ab, bestimmt aber das Denken und Handeln der Marktteilnehmer.105
Je komplexer eine Entscheidung, desto länger dauert die Informationssammlungs- und Abwägungsphase, folglich die Entscheidung selbst. Der Kunde muss eine Auswahl aus sämtlichen möglichen Alternativen treffen, die ihm diesem überhaupt bewusst sind. Von diesen Alternativen wird nur ein Teil ernsthaft in Erwägung gezogen. Es findet keine systematische Suche statt, sondern eher eine Abwägung der Möglichkeiten. Laut Mundt ist ein wichtiges Mittel der Komplexitätsreduktion die Verwendung von Images. Auch emotionale Aspekte spielen eine wichtige Rolle bei der Bildung und Verfestigung dieser.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Themas im Kontext wachsender Märkte wie Teleshopping und Internet und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Distributionspolitik als wesentlicher Bestandteil des Marketingmix: Erläutert theoretische Grundlagen des Marketings, den Planungsprozess und spezifische Besonderheiten der Hotellerie als Dienstleistungsbranche.
3 Möglichkeiten der Distribution: Bietet einen Überblick über traditionelle (direkte/indirekte) und neuartige (Internet/Fernsehen) Distributionswege sowie die Bedeutung von Imagefilmen.
4 Expertenbefragung zur möglichen Vertriebsoptimierung von Hotels: Dokumentiert die empirische Untersuchung inklusive Erhebungsmethode und der Ergebnisse zu den Themen Internet, Fernsehen und Imagefilme.
5 Leitfaden für Hoteliers: Präsentiert praxisorientierte Hilfestellungen und Checklisten für die Produktion von Imagefilmen und die strategische Auswahl von Vertriebspartnern.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die wesentlichen Erkenntnisse und gibt einen Ausblick auf die notwendige strategische Neuausrichtung von Hotels im digitalen Zeitalter.
Direktvertrieb, Distribution, Hotellerie, Imagefilme, Internet, Fernsehen, Reiseshopping, Marketing, Tourismus, Kundenverhalten, Online-Portale, Distributionswege, Kundenbindung, Multi-Channel-Vertrieb, Suchmaschinen-Marketing
Die Diplomarbeit untersucht, wie Hoteliers ihre Vertriebswege durch den Einsatz von Imagefilmen auf den modernen Kanälen Internet und Fernsehen optimieren können, um im aktuellen Wettbewerb zu bestehen.
Die zentralen Felder umfassen die moderne Distributionspolitik, die Rolle von elektronischen Reservierungssystemen, die Nutzung von Internet- und TV-Plattformen sowie die Produktion von Imagefilmen für Hotelbetriebe.
Das primäre Ziel ist es, einen praxisnahen Leitfaden für Hoteliers zu entwickeln, der bei der Entscheidung für neue, medienbasierte Vertriebswege unterstützt und Tipps für eine effektive Umsetzung bietet.
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven theoretischen Analyse der Vertriebswege und einer qualitativen Expertenbefragung mittels Leitfragen, die anschließend ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Distribution, die Beschreibung digitaler Vertriebswege und eine ausführliche Auswertung der befragten Experten aus Medien und Tourismus.
Wichtige Begriffe sind Reiseshopping, Direktvertrieb, Multi-Channel-Vertrieb, Imagefilme, Online-Buchung und Kundenbindung.
Die Experten kritisieren ein teilweise schlechtes Image durch Kommerzialisierung, Fantasiepreise und mangelnde Qualität einiger Produktionen, die das Vertrauen der Stammkunden belasten können.
Eine professionelle Website wird als absolut essentiell betrachtet, da heute über 90 % der Reisewilligen online recherchieren und ein unprofessioneller Auftritt das Hotel faktisch nicht existent macht.
Kooperationspartner, wie lokale Dienstleister oder Tourismusämter, können als Co-Financiers fungieren, um die Produktionskosten für den Hotelier zu senken und Synergieeffekte zu nutzen.
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