Diplomarbeit, 2009
92 Seiten, Note: 2
1. EINLEITUNG
THEORIETEIL
2. DIE ENQUETE-KOMMISSION „KULTUR IN DEUTSCHLAND“
2.1 Inhalt
2.2 Ziel
2.3 Auswirkungen für Berlin und Brandenburg
3. BEGRIFLICHE GRUNDLAGEN
3.1 Sozialarbeit / Jugendsozialarbeit
3.2 Kulturarbeit / Jugendkulturarbeit
4. METHODEN UND HANDLUNGSFELDER
4.1 Methoden und Handlungsfelder der Sozialarbeit / Jugendsozialarbeit
4.1.1 Erlebnispädagogik
4.1.2 Themenzentrierte Interaktion
4.2 Methoden und Handlungsfelder der Jugendarbeit / Jugendkulturarbeit
4.2.1 Medien- undKommunikationsarbeit
4.2.2 Bildende Kunst
5. SCHNITTSTELLEN ZWISCHEN SOZIALARBEIT / JUGENDSOZIALARBEIT UND KULTURARBEIT / JUGENDKULTURARBEIT
PRAXISTEIL
6. PROJEKTARBEIT
6.1 Metallkunstprojekt mit erlebnispädagogischem Ansatz und historischer Aufarbeitung deutscher Geschichte in Brandenburg
6.1.1 Teampartner
6.1.2 Projektdarstellung
6.1.3 Konzeptioneller Ansatz und Vorbereitungsphase
6.1.4 Durchführungsphase
6.1.5 Nachbereitungsphase
6.2 Kreativprojekt mit Elementen bildender Kunst im Rahmen von Jugendarbeit / Jugendkulturarbeit
6.2.1 Träger
6.2.2 Projektdarstellung
6.2.3 Konzeptioneller Ansatz und Vorbereitungsphase
6.2.4 Durchführungsphase
6.2.5 Nachbereitungsphase
7. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert von Kulturarbeit innerhalb der sozialen Arbeit, wobei kulturelle Bildung als Menschenrecht verstanden wird. Zentrale Forschungsfrage ist, welche Rolle kulturelle Bildung für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung junger Menschen spielt und wie effektiv Kulturarbeit als präventives Element in der sozialen Arbeit eingesetzt werden kann.
Die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“
„Kultur ist kein Ornament. Sie ist das Fundament, auf dem unsere Gesellschaft steht und auf das sie baut. Es ist Aufgabe der Politik, dieses zu sichern und zu stärken.“6 (Vorwort Schlussbericht Enquete-Kommission: „Kultur in Deutschland“)
Diese politische Aussage steht am Beginn des 2. Kapitels, weil sie auf eine gesellschaftliche und globale Problematik hindeutet. Kulturelle Bildung als ein Menschenrecht und der Stellenwert der Kulturarbeit in der sozialen Arbeit. Die vorliegende Ausarbeitung soll einen Einblick in die kulturpolitische Debatte bieten und in den gegenwärtigen Stand der kulturellen Bildungsförderung der BRD. Sie ist jedoch nicht als abschließende Ausführung eines fest umrissenen Themas zu verstehen. Mit diesem Kapitel möchte ich vielmehr zur Meinungsbildung, zum Nach und Weiterdenken sowie zur Diskussion anregen.
1. EINLEITUNG: Darstellung des Stellenwerts von Kulturarbeit in der sozialen Arbeit sowie Formulierung der zentralen Forschungsfrage und der Hypothesen.
2. DIE ENQUETE-KOMMISSION „KULTUR IN DEUTSCHLAND“: Vorstellung der Enquete-Kommission als ratgebende Institution und deren kulturpolitische Ziele sowie deren Bedeutung für Berlin und Brandenburg.
3. BEGRIFLICHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der Kernbegriffe Sozialarbeit, Jugendsozialarbeit, Kulturarbeit und Jugendkulturarbeit zur wissenschaftlichen Fundierung.
4. METHODEN UND HANDLUNGSFELDER: Detaillierte Untersuchung verschiedener sozialpädagogischer und kultureller Methoden, unter anderem Erlebnispädagogik und Medienarbeit, auf ihre Eignung.
5. SCHNITTSTELLEN ZWISCHEN SOZIALARBEIT / JUGENDSOZIALARBEIT UND KULTURARBEIT / JUGENDKULTURARBEIT: Aufzeigen der Wirkungsbeziehungen und Schnittstellen zwischen intervenierender Sozialarbeit und präventiver Kulturarbeit.
6. PROJEKTARBEIT: Praktische Umsetzung des theoretischen Rahmens anhand eines Metallkunstprojekts in Brandenburg und eines Kreativprojekts in Berlin-Pankow.
7. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Synoptische Darstellung der Ergebnisse und Bestätigung der aufgestellten Hypothesen.
Kulturarbeit, Jugendsozialarbeit, Kulturelle Bildung, Enquete-Kommission, Sozialraum, Erlebnispädagogik, Medienkompetenz, Jugendkulturarbeit, Soziokulturelle Projekte, Sozialstaat, Menschenrecht, Identitätsentwicklung, Projektarbeit, Bildende Kunst, Partizipation.
Die Arbeit analysiert den Stellenwert von Kulturarbeit innerhalb der sozialen Arbeit und beleuchtet dabei kulturelle Bildung als notwendigen Bestandteil der persönlichen Entwicklung junger Menschen.
Die Arbeit verknüpft kulturpolitische Vorgaben, wie sie in der Enquete-Kommission formuliert wurden, mit fachwissenschaftlichen Definitionen und der praktischen Anwendung soziokultureller Methoden.
Ziel ist es zu klären, inwiefern kulturelle Bildung als Menschenrecht betrachtet werden kann und wie Sozial- und Kulturarbeit synergetisch zusammenwirken können, um Jugendliche zu fördern.
Es handelt sich um eine theoretische Fundierung in Kombination mit einer empirischen Auswertung zweier eigener soziokultureller Projekte, die deduktiv ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Reflexion über Begrifflichkeiten und Methoden sowie einen ausführlichen Praxisteil, der die Projektwochen im Detail dokumentiert.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Kulturarbeit, Jugendsozialarbeit, Medienkompetenz, Erlebnispädagogik und der soziokulturelle Sozialraum.
Während frühere Ansätze primär auf Kontrolle abzielten, steht heute die aktive Förderung von Medienkompetenz und die kritische Teilhabe an der Mediengesellschaft im Vordergrund.
Aufgrund der handlungsorientierten Ganzheitlichkeit und des Ernstcharakters bietet sie laut Autor hervorragende Möglichkeiten zur Teamarbeit und Integration im Schul- oder Ausbildungsalltag.
Neben der Förderung von Teamfähigkeit diente das Projekt der historischen Aufarbeitung des Faschismus durch die künstlerische Auseinandersetzung mit Kriegsnachlässen.
Die Evaluation dient der fachlichen Qualitätssicherung, um den eigenen Wirkungsgrad regelmäßig zu prüfen und die Angebote kontinuierlich an die Bedarfe der Jugendlichen anzupassen.
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