Bachelorarbeit, 2023
65 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Industriestaaten und deren Umweltpolitik
2.1 Definition von Industriestaaten
2.2 Umweltpolitik
2.2.1 Begriffs- und Zielbestimmung
2.2.2 Externe Effekte
2.2.3 Prinzipien der Umweltpolitik
2.3 Instrumente der Umweltpolitik
2.3.1 Ordnungsrechtliche Instrumente
2.3.2 Ökonomische Instrumente
2.3.3 Sonstige Instrumente
2.4 Probleme der Umweltpolitik
3 Non-Governmental Organisationen
3.1 Begriffs- und Zielbestimmung
3.2 Unterschied von Non-Governmental und Non-Profit Organisationen
3.3 Entstehung und Rechtsform von NGO
3.4 International bekannte NGO
3.5 Kommunikationskampagnen von NGO
3.6 Finanzierung von NGO
3.7 Die internationale Rolle der NGO
4 Die Non-Governmental Organisation Greenpeace
4.1 Begriffs- und Zielbestimmung
4.2 Gründung und Geschichte
4.3 Rechtsform und Struktur
4.4 Tätigkeitsbereiche und aktuelle Kommunikationskampagnen
4.5 Transparenz und Finanzierung
4.6 Bisherige, erfolgreiche Kommunikationskampagnen
4.7 Kritik an Greenpeace
5 Einflussnahme von Greenpeace auf die Umweltpolitik in den Industriestaaten
5.1 Gesellschaftliche Einflussnahme
5.1.1 Erfolgsfaktoren
5.1.2 Gefahren und Risiken
5.1.3 Reaktionen auf Kampagnen
5.2 Umweltpolitische Einflussnahme
5.2.1 Mitwirkung an Gesetzesvorlagen
5.2.2 Reaktionen auf den Umweltlobbyismus
5.2.3 Reaktionen der Partei „Bündnis 90/Die Grünen“
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einflussnahme der Non-Governmental Organisation Greenpeace auf die Umweltpolitik innerhalb der Industriestaaten, mit besonderem Fokus auf Deutschland. Ziel ist es, die Erfolgskriterien der Kampagnenstrategien, die Interaktion mit politischen Akteuren sowie die Auswirkungen auf gesellschaftliche Transformationsprozesse wissenschaftlich zu analysieren.
4.2 Gründung und Geschichte
Greenpeace entstammt ursprünglich dem Sierra Club, der damals eine Anti-Atom-Bewegung darstellte und gegen Nuklearwaffen und deren Tests protestierte. Mitglieder des Sierra Club bildeten zusammen mit anderen Aktivisten das kanadische „Don’t make a wave“ Komitee. Dieses änderte im Jahr 1971 seinen Namen in Greenpeace.
Im selben Jahr protestierten die Aktivisten mit Booten auf hoher See gegen ein Atomwaffentest der USA vor der Küste Alaskas. Diese Aktion sorgte in der amerikanischen Öffentlichkeit für steigendes Interesse und steigerte den Bekanntheitsgrad von Greenpeace erheblich. Danach setzten einige Aktivisten von Greenpeace mithilfe von Schlauchbooten für die Bekämpfung des Walfangs ein. Die Proteste mit Schlauchbooten auf den Gewässern wurden in der öffentlichen Wahrnehmung schnell zur Charaktereigenschaft der Organisation. Nach den zahlreichen Meldungen in den Medien entstanden mehrere Gruppen von Greenpeace in den USA.
Nach der Gründung der Organisation Greenpeace koordiniert sie von ihrem Hauptsitz in Amsterdam die verschiedenen Büros an unterschiedlichen Standorten. Aufgrund der steigenden Bevölkerungsanzahl, dem wachsenden Ökologiebewusstsein und dem steigenden Wohlstand wurde auch Deutschland für die Organisation immer interessanter und relevanter. Mittlerweile ist Greenpeace weltweit verteilt und arbeitet aktiv für den Umweltschutz. Die weltweiten Standorte sind in der folgenden Abbildung 1 dargestellt.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik fortschreitender Umweltbelastungen ein und definiert das Ziel, die Einflussnahme von Greenpeace auf die Umweltpolitik zu untersuchen.
2 Industriestaaten und deren Umweltpolitik: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen einer staatlichen Umweltpolitik, inklusive Definitionen, Instrumenten sowie der ökonomischen und ordnungsrechtlichen Handlungsrahmen.
3 Non-Governmental Organisationen: Es erfolgt eine theoretische Abgrenzung von NGOs zu anderen Institutionen, unter Betrachtung ihrer Entstehung, Rechtsformen und ihrer internationalen Bedeutung.
4 Die Non-Governmental Organisation Greenpeace: Hier wird die Organisation Greenpeace spezifisch hinsichtlich ihrer Historie, Organisationsstruktur und Öffentlichkeitsarbeit detailliert vorgestellt.
5 Einflussnahme von Greenpeace auf die Umweltpolitik in den Industriestaaten: Das Kernkapitel analysiert konkrete gesellschaftliche und politische Einflusskanäle, Lobbyarbeit sowie die Interaktion mit staatlichen Gesetzesvorlagen.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit bewertet die Wirksamkeit der Greenpeace-Strategien und skizziert die zukünftige Notwendigkeit kontinuierlicher Lobbyarbeit für den Umweltschutz.
Greenpeace, Umweltpolitik, Non-Governmental Organisationen, NGO, Umweltschutz, Lobbyismus, Industriestaaten, nachhaltige Entwicklung, Kommunikationskampagnen, Zivilgesellschaft, ökologische Transformation, Klimaschutz, Öffentlichkeitsarbeit, politische Einflussnahme, Nachhaltigkeit.
Die Arbeit analysiert die Mechanismen und die Effektivität von Greenpeace bei der Einflussnahme auf politische Entscheidungen im Bereich Umweltschutz innerhalb der Industriestaaten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsweise von NGOs, den Kommunikationsstrategien von Greenpeace sowie der Analyse politischer Steuerungsinstrumente in Bezug auf Umweltfragen.
Das Ziel besteht darin, zu bewerten, wie Greenpeace durch verschiedene Aktionsformen politischen Druck auf Regierungen und Unternehmen ausübt bzw. ausüben kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen des Lobbyismus und der Umweltökonomie mit einer praxisorientierten Einzelfallstudie von Greenpeace verknüpft.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Umweltpolitik und der Struktur von NGOs insbesondere die konkreten Kampagnen, Erfolge und Kritikpunkte an Greenpeace beleuchtet.
Kennzeichnende Begriffe sind Greenpeace, Umweltpolitik, Lobbyismus, Zivilgesellschaft und ökologische Nachhaltigkeit.
Laut der Arbeit zeichnet sich Greenpeace durch eine spezifische "Konfrontationsstrategie" aus, die durch bildgewaltige Medienpräsenz und mediale Aufmerksamkeit versucht, Aufmerksamkeit für ökologische Missstände zu erzwingen.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Greenpeace einen messbaren Einfluss auf das gesellschaftliche Bewusstsein und vereinzelt auch auf die politische Agenda hat, wobei eine direkte politische Entscheidungsgewalt der Organisation nicht gegeben ist.
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