Bachelorarbeit, 2022
43 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht die Konzeption von Geschlechterrollen im rumänischen Bildungssystem während des kommunistischen Regimes (1941-1989) mit einem Fokus auf die 1980er Jahre. Im Vordergrund steht die Frage, wie das Bildungssystem, trotz des offiziellen Strebens nach Geschlechtergleichheit, Geschlechterbilder und -rollen reproduzierte.
I. Einführung: Die Einleitung stellt das Forschungsinteresse und die Forschungsfrage der Arbeit vor. Sie erläutert den historischen Kontext und die spezifischen Bedingungen im rumänischen Bildungssystem während des kommunistischen Regimes.
II. Forschungsstand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Thema Gender und Bildung in Rumänien. Es beleuchtet wichtige Studien und zeigt die bisherige Auseinandersetzung mit der Geschlechterdimension im Bildungsbereich auf.
III. Situierung der Fragestellung in einem theoretischen Rahmen: Dieses Kapitel definiert die relevanten theoretischen Konzepte und Perspektiven, die für die Analyse der Geschlechterrollen im Bildungssystem des kommunistischen Rumäniens relevant sind. Dabei werden die Begriffe Sorgearbeit, Gleichheitsfeminismus, Differenzfeminismus und Mutterschaft beleuchtet.
IV. Historischer Kontext: Frauen und Bildung in der rumänischen (kommunistischen) Gesellschaft: Dieses Kapitel bietet einen historischen Überblick über die Entwicklung von Frauenrollen und dem Bildungssystem in Rumänien, vor allem im kommunistischen Kontext. Es beleuchtet die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen sowie die Rolle der Frau in diesem Wandel.
V. Methodik: Dieses Kapitel beschreibt die Methodik der Arbeit und erklärt die Auswahl der analysierten Materialien. Es erläutert die Vorgehensweise und die verwendeten Forschungsmethoden.
VI. Analyse: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Analyse der zwei ausgewählten Grundschulbücher. Es untersucht die Geschlechterbilder und -rollen, die in den Materialien dargestellt werden, und analysiert deren Inhalte unter dem Gesichtspunkt der geschlechtsspezifischen Repräsentation.
VII. Diskussion der Analyseergebnisse: Dieses Kapitel diskutiert die Ergebnisse der Analyse und reflektiert die Bedeutung der gefundenen Geschlechterbilder und -rollen im Kontext des rumänischen Bildungssystems. Es setzt die Ergebnisse in Beziehung zu den im dritten Kapitel dargestellten theoretischen Rahmen.
Genderrollen, Bildung, Geschlechterbilder, rumänisches Bildungssystem, Kommunismus, Mutterschaft, Gleichheitsfeminismus, Differenzfeminismus, Schulbuch, Diskursanalyse, Repräsentation, Identifikations- und Charakterisierungsgrundlagen.
Die Bücher zeigten ein Spannungsfeld zwischen der Frau als emanzipierter Arbeiterin und der politisch forcierten Rolle als „Mutter der Nation“.
Frauen sollten einerseits voll in den Arbeitsprozess integriert sein, andererseits wurden sie durch Gesetze gedrängt, viele Kinder zu bekommen, um die Nation zu stärken.
Die Analyse untersucht, ob Berufe und Tätigkeiten in Sachaufgaben geschlechtsspezifisch zugeschrieben wurden, etwa Männer in technischen und Frauen in sorgenden Rollen.
Das System diente als Instrument zur Steuerung von Genderrollen und zur Reproduktion staatlich gewünschter Identitätszuschreibungen.
Es beschreibt die gleichzeitige Erwartung an Frauen, sowohl im Erwerbsleben als auch in der unbezahlten Familien- und Sorgearbeit voll leistungsfähig zu sein.
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