Bachelorarbeit, 2022
43 Seiten, Note: 1,7
I. Einführung
II. Forschungsstand
III. Situierung der Fragestellung in einem theoretischen Rahmen
Sorgearbeit
Gleichheitsfeministische Perspektive
Differenzfeministische Perspektive
Mutterschaft als identitätsstiftendes Merkmal
IV. Historischer Kontext: Frauen und Bildung in der rumänischen (kommunistischen) Gesellschaft
Gesellschaftspolitischer Kontext bis 1945
Frauen bis 1945
Bildung bis 1945
Der Aufstieg der Kommunistischen Partei
Frauen im kommunistischen Rumänien
Bildung im kommunistischen Rumänien
Die 80er Jahre
Frauen
Bildung
V. Materialauswahl
Schulbuch als Medium von Diskursvermittlung
Begründete Materialauswahl
VI. Methodik
VII. Analyse
ABC- Werk
Geschlechtsspezifische Repräsentation im professionellen Raum
Geschlechtsspezifische Repräsentation im persönlichen Raum
Geschlechtsspezifische Identifikations- und/oder Charakterisierungsgrundlage
Mathematik Buch
Geschlechtsspezifische Repräsentation im professionellen Raum
Geschlechtsspezifische Repräsentation im persönlichen Raum
Geschlechtsspezifische Identifikations- und / oder Charakterisierungsgrundlage
VIII. Diskussion der Analyseergebnisse
Limitationen des Vorhabens
IX. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
X. Literatur & Quellen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion von Geschlechterrollen und deren Vermittlung durch Schulbücher im kommunistischen Rumänien der 1980er Jahre, um herauszuarbeiten, inwieweit das Bildungssystem zur geschlechtsspezifischen Subjektivierung beitrug.
Die fürsorgliche Mutter
Die fürsorgliche Mutter zeichnet sich dadurch aus, dass sie immer die Kinder beaufsichtigt, sich um sie kümmert, ihre Bedürfnisse erfüllt, während die Haupthandlung der Illustration von den Kindern vollzogen wird. Dabei sieht sie immer friedlich aus. In Abbildung 6.1. ist die beaufsichtigende Mutter zusammen mit höchstwahrscheinlich ihren vier Kindern (wie per Dekret veranlasst) auf dem Spielplatz und schaut / hört dem kleinsten der Kindern aufmerksam und liebevoll zu.
I. Einführung: Hinführung zur Thematik der Geschlechterrollen im rumänischen Kommunismus und Vorstellung der Forschungsabsicht.
II. Forschungsstand: Überblick über existierende Studien zu Genderrepräsentation in der rumänischen Bildungslandschaft.
III. Situierung der Fragestellung in einem theoretischen Rahmen: Theoretische Fundierung durch Gleichheits- und Differenzfeminismus sowie Definition von Sorgearbeit.
IV. Historischer Kontext: Frauen und Bildung in der rumänischen (kommunistischen) Gesellschaft: Historische Einbettung der Frauenrollen und des Bildungswesens bis 1989.
V. Materialauswahl: Begründung der Auswahl des ABC-Werks und des Mathematik-Buchs als Diskursmedien.
VI. Methodik: Erläuterung der Herangehensweise und der Kriterien für die empirische Analyse.
VII. Analyse: Detaillierte Untersuchung des Bildmaterials hinsichtlich professioneller und persönlicher Geschlechterrepräsentationen.
VIII. Diskussion der Analyseergebnisse: Reflexion der Befunde unter Berücksichtigung der theoretischen Konzepte und Limitationen.
IX. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: Synthese der Erkenntnisse über die Konstruktion von Geschlechterbildern.
X. Literatur & Quellen: Verzeichnis der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.
Geschlechterrollen, Kommunismus, Schulbücher, Rumänien, Sorgearbeit, Mutterschaft, Bildungssystem, Genderrepräsentation, Subjektkonstruktion, Neue Menschen, Identitätsbildung, Differenzfeminismus, Gleichheitsfeminismus, Reproduktive Arbeit, Erziehung.
Die Arbeit analysiert, wie in rumänischen Schulbüchern der 1980er Jahre Geschlechterrollen konstruiert und vermittelt wurden.
Die Themenfelder umfassen Geschlechterpolitik im Kommunismus, das Konstrukt der Sorgearbeit und die Rolle der Frau als Mutter und Arbeiterin.
Die Arbeit untersucht, welche Botschaften über Geschlechtsidentitäten Grundschulkindern mitgegeben wurden und ob eine Verstärkung des politisch-konformen Mutterbildes durch Schulbücher erfolgte.
Es wurde eine deduktive Analyse von Bildmaterial in Grundschullehrbüchern durchgeführt, gestützt durch gleichheits- und differenzfeministische Theoriediskurse.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Kontextualisierung, die Begründung der Materialauswahl und die detaillierte Analyse der Geschlechterrepräsentation im ABC-Werk sowie im Mathematik-Buch.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Geschlechterkonstruktion, Sorgearbeit, politische Instrumentalisierung von Bildung und Identitätsbildung charakterisiert.
Weil es das erste Lehrmittel ist, mit dem Kinder in der Schule in Kontakt kommen, und somit eine zentrale Rolle für die gesellschaftliche Sozialisation einnimmt.
Es unterstreicht den Anspruch des Fachs auf vermeintliche Ideologiefreiheit, während das ABC-Werk explizit die propagandistische Rolle der Mutter betont.
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