Bachelorarbeit, 2008
42 Seiten, Note: 1,1
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. Einleitung
1.1 Begründung der Themenwahl
1.2 Ziele und Methodik der Arbeit
1.3 Überblick
2. Zur aktuellen Situation des bilingualen Geographieunterrichts (English) in Niedersachsen
3. Beurteilungskriterien für Lehr- und Lernwerke
3.1 Einleitende Bemerkungen
3.2 Konformität mit den Rahmenrichtlinien
3.3 Graphische Gestaltung / Visualisierung
3.4 Sprachliche Angemessenheit für das Lernalter / Anregungsgehalt für sprachliches Lernen
3.5 Handlungsorientierung / Aufgaben
3.6 Anregungsgehalt für Interkulturelles Lernen
3.7 Anregungsgehalt für das Lernen von Skills/Fertigkeiten
4. Lehr- und Lernmaterialien für den bilingualen Erdkundeunterricht
4.1 Lehr- und Lernmittelangebot
4.1.1 Schulbücher und Themenhefte aus Deutschland
4.1.2 Lehrwerke aus Großbritannien
4.1.3 Audiovisuelle und neue Medien
4.2 Einsatz von Schulbüchern an Schulen in Niedersachsen
4.2.1 Begründung und Methodik der Befragung
4.2.2 Ergebnisse der Befragung
5. Analyse eines ausgewählten Lehrwerks
5.1 Einleitende Bemerkungen zu Auswahl und Methodik
5.2 Basisinformationen zu DIERCKE GEOGRAPHY for bilingual classes, Volume 1
5.3 Auswertung von DIERCKE GEOGRAPHY nach den begründeten Kriterien
5.3.1 Konformität mit den Rahmenrichtlinien
5.3.2 Graphische Gestaltung / Visualisierung
5.3.3 Sprachliche Angemessenheit für das Lernalter / Anregungsgehalt für sprachliches Lernen
5.3.4 Handlungsorientierung / Aufgaben
5.3.5 Anregungsgehalt für Interkulturelles Lernen
5.3.6 Anregungsgehalt für das Lernen von Skills/Fertigkeiten
5.4 Eignung von DIERCKE GEOGRAPHY for bilingual classes für den bilingualen Geographieunterricht
6. Fazit
Die Arbeit untersucht die Eignung von Lehr- und Lernmaterialien für den bilingualen Geographieunterricht. Ziel ist es, Beurteilungskriterien zu entwickeln, die den Anforderungen der Fremdsprachendidaktik und der Geographiedidaktik gleichermaßen gerecht werden, und diese anhand einer qualitativen Analyse eines weit verbreiteten Lehrwerks zu erproben.
3.3 Graphische Gestaltung / Visualisierung
Ein wichtiges Kriterium, gerade in Hinblick auf das Sachfach Geographie, ist die Visualisierung der Inhalte in Schulbüchern. „Die räumliche Wirklichkeit wird durch Medienvielfalt repräsentiert“ (Haubrich 2006: 184). In einem Erdkundeschulbuch als Verbundmedium muss dieses Medienangebot im Baukastenprinzip bereitgestellt werden. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um ein Schulbuch für den muttersprachlichen oder für einen in der Fremdsprache erteilten Fachunterricht handelt. Das heißt, auf einer thematischen Doppelseite (ein Prinzip, das sich bei den meisten Lehrwerken durchgesetzt hat) sollten sich neben Informations- und Quellentexten auch Bilder, Karten, Statistiken, Grafiken, Querschnitte und weitere Materialien befinden.
Auch aus fremdsprachendidaktischer Sicht ist die Visualisierung ein wichtiger Faktor in Lehrwerken für den bilingualen Sachfachunterricht. Thürmann (2008: 80) weist darauf hin, dass gerade zu Beginn des bilingualen Fachunterrichts Materialien eingesetzt werden sollten, „die mit nur wenigen und gezielten sprachlichen Impulsen Sinn stiften und sonst visuelle oder sonstige non-verbale Darstellungen bevorzugen. Visuelle Impulse haben in der Anfangsphase des bilingualen Fachunterrichts den Vorteil, dass sie vom Sachverhalt komplex und authentisch sein können, ohne zwischen Sachebene und kognitive Verarbeitung fremdsprachliche Barrieren zu schieben“.
Darüber hinaus sind nicht wenige SuS visuelle Lernertypen. Sie erschließen sich (sachliche und sprachliche) Inhalte über die eingehende Betrachtung von Bildern und Abbildungen oder auch durch das Lesen von Texten. Überhaupt trägt diese Vielfalt an Materialien „den verschiedenen Lernertypen und Lernstilen innerhalb einer Lerngruppe eher Rechnung als in einer primär auf verbalen Quellen basierenden Arbeitsweise“ (Wolff 2007: 76).
1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Wahl des Themas Geographie für den bilingualen Unterricht und legt die Ziele sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.
2. Zur aktuellen Situation des bilingualen Geographieunterrichts (English) in Niedersachsen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Verbreitung des bilingualen Unterrichts in Niedersachsen und verdeutlicht die Notwendigkeit geeigneter Materialien.
3. Beurteilungskriterien für Lehr- und Lernwerke: Hier werden auf theoretischer Basis sechs zentrale Gütekriterien für bilinguale Schulbücher hergeleitet, die sowohl fremdsprachendidaktische als auch geographiedidaktische Aspekte berücksichtigen.
4. Lehr- und Lernmaterialien für den bilingualen Erdkundeunterricht: Das Kapitel bietet eine Bestandsaufnahme der auf dem Markt verfügbaren Materialien, einschließlich deutscher und britischer Schulbücher sowie audiovisueller Medien, und berichtet von einer Umfrage unter niedersächsischen Gymnasien.
5. Analyse eines ausgewählten Lehrwerks: Basierend auf den zuvor erarbeiteten Kriterien erfolgt eine detaillierte qualitative Untersuchung des Lehrwerks "DIERCKE GEOGRAPHY for bilingual classes, Volume 1".
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und weist auf weiterführenden Forschungsbedarf im Bereich interkultureller Kompetenz hin.
Bilingualer Unterricht, Geographieunterricht, Lehr- und Lernmaterialien, Schulbuchevaluation, Fremdsprachendidaktik, Geographiedidaktik, Interkulturelle Kompetenz, Handlungsorientierung, Methodik, Fachsprache, Niedersachsen, Diercke Geography, Task-based Language Learning, Medienkompetenz, Skills.
Die Arbeit befasst sich mit der Bestandsaufnahme und der kritischen Analyse von Lehr- und Lernmaterialien für den bilingualen Geographieunterricht in Niedersachsen.
Die Arbeit deckt die Situation des bilingualen Unterrichts ab, definiert Kriterien zur Beurteilung von Lehrmaterialien und analysiert das konkrete Angebot an Schulbüchern sowie digitalen und audiovisuellen Medien.
Das Hauptziel ist die Formulierung und Begründung von Beurteilungskriterien für bilinguale Erdkundematerialien, um die Eignung bestehender Werke für die Schulpraxis bewerten zu können.
Die Arbeit kombiniert quantitative Daten (Umfrage an Gymnasien) mit einer qualitativen Inhaltsanalyse, wobei letztere den Schwerpunkt bildet, um die Qualität und Eignung eines ausgewählten Schulbuchs detailliert zu prüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung von Bewertungskriterien, einen Marktüberblick über bilinguale Materialien sowie die spezifische Fallanalyse des "DIERCKE GEOGRAPHY for bilingual classes, Volume 1".
Wichtige Begriffe sind unter anderem Bilinguale Geographie, Schulbuchevaluation, Handlungsorientierung, Interkulturelle Kompetenz und Fremdsprachendidaktik.
Die Wahl fiel auf dieses Werk, da die Umfrage unter niedersächsischen Gymnasien ergab, dass es das am häufigsten verwendete Schulbuch im bilingualen Erdkundeunterricht ist.
Die Arbeit beschränkt sich auf den Kontext Niedersachsens, um die Datenmasse zu bewältigen und einen direkten Bezug zu den dort geltenden Kerncurricula und schulpraktischen Erfahrungen herzustellen.
Die Analyse zeigt, dass das Lehrwerk zwar den modernen Prinzipien der Fachdidaktik weitgehend entspricht, jedoch Schwächen beim Fehlen authentischer Materialien aus Zielsprachenländern aufweist.
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