Bachelorarbeit, 2022
61 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Bachelorarbeit
2 Forschungsstand
3 Theoretischer Hintergrund
3.1 Grundlegende Begriffsdefinitionen
3.2 Überblick über Lebensmittelverschwendung in Deutschland entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette mit Ursachen
3.3 Folgen der Lebensmittelverschwendung
3.5 Das Konzept Foodsharing
3.6 Foodsharing-Apps
3.7 Foodsharing-App Too Good To Go
4 Methodik
4.1 Methoden- und Stichprobenauswahl
4.2 Methodendurchführung Literaturrecherche
4.3 Methodendurchführung qualitative Forschung
5 Ergebnisdarstellung
6 Diskussion
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.1.1 Einfluss auf die Reduzierung des Lebensmittelabfalls
6.1.2 Gründe der Gastronomen/Gastronominnen
6.1.3 Negative und positive Aspekte des Konzepts
6.1.4 Schlussfolgerung: TGTG als Maßnahme gegen Lebensmittelabfall
6.2 Limitationen der Arbeit
6.3 Fehlerbetrachtung
7 Fazit
8 Zusammenfassung
9 Summary
Ziel der Bachelorarbeit ist es, den Einfluss der Foodsharing-App "Too Good To Go" (TGTG) auf die Reduzierung von Lebensmittelabfällen in vier ausgewählten Gastronomiebetrieben in Deutschland zu untersuchen und die Beweggründe der Gastronomen für die Nutzung der App sowie kritische Aspekte des Konzepts zu analysieren.
3.7 Foodsharing-App Too Good To Go
Das Unternehmen TGTG wurde im Jahr 2015 von Brian Christensen, Thomas Bjorn Momsen, Stian Olesen, Klaus Bagge Pedersen und Adam Sigbrand in Dänemark gegründet. Der Hauptsitz des global agierenden Unternehmens liegt in Kopenhagen. Der Ursprung des Konzeptes lag im Retten von übriggebliebenem Essen von Buffets. Diese Idee blieb im Grunde dieselbe und wurde auf Lebensmittelbereiche ausgeweitet.
Aktuell ist die App in 17 Ländern aktiv. Weltweit sind es bereits 52,9 Mio. Nutzer/Nutzerinnen und 120 Mio. gerettete Mahlzeiten. Werden die Zahlen in Deutschland betrachtet, verwenden 6,8 Mio. Menschen die App und haben dabei 12 Mio. Gerichte über die App bestellt. Die App hat bereits 12 625 Partnerläden, die in ganz Deutschland verteilt sind (Stand Februar 2022).
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der weltweiten Lebensmittelverschwendung ein, stellt die Relevanz der Agenda 2030 sowie das Ziel 12.3 dar und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.
2 Forschungsstand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über bestehende Studien zur Lebensmittelverschwendung entlang der Wertschöpfungskette und beleuchtet erste Untersuchungen zur App TGTG.
3 Theoretischer Hintergrund: Hier werden grundlegende Begriffe wie Lebensmittelverluste, -abfälle und -verschwendung definiert sowie das Konzept von Foodsharing und die Funktionsweise der App TGTG im Detail erläutert.
4 Methodik: Das Kapitel beschreibt das qualitative Forschungsdesign, die Auswahl der Stichprobe von vier Gastronomiebetrieben sowie die Vorgehensweise bei der Literaturrecherche und der inhaltlichen Auswertung der Experteninterviews.
5 Ergebnisdarstellung: In diesem Teil werden die aus den Interviews gewonnenen Daten systematisch nach den Hauptkategorien App-Nutzung, Einfluss auf die Lebensmittelverschwendung sowie negative und positive Aspekte gegliedert und präsentiert.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier kritisch diskutiert, der Einfluss der App bemessen, Limitationen aufgezeigt und eine Schlussfolgerung hinsichtlich der Eignung von TGTG als Maßnahme gegen Lebensmittelverschwendung gezogen.
7 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und beantwortet abschließend die zentrale Forschungsfrage der Arbeit basierend auf den vorangegangenen Analysen.
Lebensmittelverschwendung, Lebensmittelabfall, Foodsharing, Too Good To Go, Nachhaltigkeit, Gastronomie, Lebensmittelwertschöpfungskette, App, Digitalisierung, Konsumverhalten, Lebensmittelverluste, Abfallreduzierung, Umweltschutz, Qualitative Forschung, Agenda 2030.
Die Arbeit untersucht den quantitativen und qualitativen Einfluss der Foodsharing-App "Too Good To Go" auf die Reduzierung von Lebensmittelabfällen in vier spezifischen deutschen Gastronomiebetrieben.
Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Lebensmittelwertschöpfungskette, den Ursachen für Lebensmittelverluste in verschiedenen Sektoren sowie der Rolle digitaler Lösungen (Foodsharing-Apps) bei der Nachhaltigkeitsförderung.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welchen Einfluss hat die Foodsharing-App TGTG auf die Reduzierung des Lebensmittelabfalls in den vier Gastronomiebetrieben in Deutschland?“
Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign angewandt, das auf der Auswertung von semistrukturierten Leitfadeninterviews mit vier Gastronomen basiert, unter Verwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
Der Hauptteil definiert Begriffe wie "Lebensmittelabfall" und "Foodsharing", analysiert die Situation der Lebensmittelverschwendung in Deutschland und stellt verschiedene digitale Plattformen zur Abfallvermeidung vor.
Wichtige Begriffe sind Lebensmittelabfall, Too Good To Go, Foodsharing, Gastronomie, Nachhaltigkeit und Lebensmittelwertschöpfungskette.
Die Gastronomen bewerten die App überwiegend positiv hinsichtlich ihrer Handhabung und Reichweite, kritisieren jedoch teilweise den Zeitaufwand und die Provisionen, ebenso wie die Problematik der "Magic Bags".
Ja, die Berechnungen der Interviews zeigen bei allen befragten Partnern eine messbare Reduzierung von Lebensmittelabfällen, deren Höhe allerdings stark von der App-Nutzungsdauer und den betriebsspezifischen Gegebenheiten abhängt.
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