Fachbuch, 2001
458 Seiten
FILM
Vorwort / Seite 9
Lucille Ball
Der „weibliche Charlie Chaplin“ / Seite 11
Theda Bara
Der erste Vamp des Kinos / Seite 17
Brigitte Bardot
„B.B.“ – das Sexsymbol der 1950-er Jahre / Seite 23
Drew Barrymore
Das Mädchen, das „E. T.“ das Sprechen lehrte / Seite 29
Ingrid Bergman
Der Weltstar aus Schweden / Seite 35
Claudette Colbert
Die Komödien-Königin / Seite 41
Joan Crawford
Der Filmstar mit den breiten Schultern / Seite 47
Bette Davis
Die Frau, die 100 Filme hinterließ / Seite 61
Doris Day
Die Heldin jungfräulicher Sexkomödien / Seite 73
Marlene Dietrich
Die deutsche „Göttin des Films“ / Seite 77
Jodie Foster
Hollywoods klügste Schönheit / Seite 81
Greta Garbo
Die „Göttliche“ / Seite 87
Ava Gardner
Die „Königin von Hollywood“ / Seite 93
Judy Garland
Der unglückliche Hollywood-Star / Seite 101
Janet Gaynor
Die erste „Oscar“-Preisträgerin / Seite 107
Uschi Glas
Deutschlands „Quotenqueen“ auf dem Bildschirm / Seite 113
Betty Grable
Der Kassenmagnet der 1940-er Jahre / Seite 119
Jean Harlow
Der blonde Leinwandstar der 1930-er Jahre / Seite 123
Rita Hayworth
Die „Venus des Atomzeitalters“ / Seite 129
Katharine Hepburn
Die „Königinmutter von Hollywood“ / Seite 135
Grace Kelly
Der Star, der den Traumprinzen heiratete / Seite 141
Hildegard Knef
Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren / Seite 159
Zarah Leander
Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre / Seite 181
Vivien Leigh
Die Frau, die Scarlett O’Hara mimte / Seite 189
Ruth Leuwerik
Die „Königin des Melodramas“ / Seite 193
Gina Lollobrigida
Die „Lollo“ – der Stern der 1950-er Jahre / Seite 197
Sophia Loren
Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre / Seite 201
Anna Magnani
Die „Urmutter des italienischen Films“ / Seite 207
Giuiletta Masina
Die italienische Charakterdarstellerin / Seite 215
Melina Mercouri
Der Star aus „Sonntags ... nie!“ / Seite 221
Inge Meysel
Die „Fernsehmutter der Nation“ / Seite 233
Marilyn Monroe
Amerikas größter Filmstar / Seite 239
Jeanne Moreau
Die „Inkarnation französischer Weiblichkeit“ / Seite 245
Pola Negri
Der Stummfilmstar aus Polen / Seite 251
Asta Nielsen
Deutschlands erster Filmstar / Seite 257
Mary Pickford
„Amerikas Sweetheart“ / Seite 263
Leni Riefenstahl
Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin / Seite 269
Julia Roberts
Das Sexsymbol der 1990-er Jahre / Seite 275
Ginger Rogers
Der steppende Hollywood-Star / Seite 281
Jane Russel
Das frühe Busen-Sexsymbol / Seite 287
Margaret Rutherford
Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre / Seite 293
Adele Sandrock
Die komische Alte des deutschen Kinos / Seite 303
Romy Schneider
Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein / Seite 309
Hanna Schygulla
Der deutsche Weltstar / Seite 315
Simone Signoret
Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre / Seite 323
Meryl Streep
Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm / Seite 331
Gloria Swanson
Die Mondäne auf der Leinwand / Seite 335
Elizabeth (Liz) Taylor
Die „Königin von Hollywood“ / Seite 343
Shirley Temple
Der Kinderstar der 1930-er Jahre / Seite 349
Lana Turner
Das erste „Glamour-Girl“ / Seite 355
Liv Ullmann
Die große norwegische Schauspielerin / Seite 361
Grethe Weiser
Die volkstümliche Schauspielerin / Seite 367
Mae West
Die Komödiantin der Spitzenklasse / Seite 373
THEATER
Sarah Bernhardt
Die „umjubelte Kameliendame“ / Seite 379
Hedwig Bleibtreu-Paulsen
Die große Künstlerin am „Wiener Burgtheater“ / Seite 383
Eleonora Duse
Die „Göttliche der Theaterbühne“ / Seite 387
Agnes Fink
Die große deutsche Tragödin / Seite 391
Elisabeth Flickenschildt
Die „Königin des Theaters“ / Seite 395
Therese Giehse
Die große deutsche Charakterdarstellerin / Seite 401
Luise Gottsched
Die Mitstreiterin der Bühnenreform / Seite 405
Lotte Lenya
Die berühmte Brecht-Interpretin / Seite 409
Friederike Caroline Neuber
Die Theaterpionierin aus Sachsen / Seite 415
Helene Weigel
Die „Gralshüterin von Brecht-Inszenierungen“ / Seite 419
Maria Wimmer
Die „Callas des Theaters“ / Seite 423
KABARETT
Lore Lorentz
Die „Kassandra des Kabaretts“ / Seite 427
Gisela Schlüter
„Lady Schnatterly“ / Seite 431
SHOW
Adah Isaacs Menken
Der Showstar im Wilden Westen / Seite 433
ZIRKUS
Agnes Lake Thatcher
Die amerikanische Zirkuspionierin / Seite 437
Dieses Buch widmet sich den beeindruckenden Lebenswegen von 67 außergewöhnlichen Frauen, die als Pionierinnen und Ikonen in den Bereichen Film, Theater, Kabarett und Zirkus Geschichte geschrieben haben. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, die persönlichen Hürden, beruflichen Erfolge und die oft schwierigen Anfangsphasen dieser Künstlerinnen aufzuzeigen und zu würdigen.
Lucille Ball
Als „größten weiblichen Clown der Welt“ und als „weiblichen Charlie Chaplin“ lobten Kritiker die amerikanische Schauspielerin Lucille Ball (1911–1989). Ihr Ruhm beruhte allerdings nicht auf ihren mehr als 50 Kinofilmen, sondern auf humorvollen Fernsehserien. Der quirlige Rotschopf mit Whiskystimme galt in den USA als erfolgreichste TV Komikerin und als eine der Begründerinnen von Serien auf dem Bildschirm.
Lucille Ball kam am 6. August 1911 in Celeran, einem Vorort von Jamestown im US-Bundesstaat New York, als Tochter des Elektrikers Henry Durell Ball (1886–1915) und der Pianistin Désirée Eveline Hunt (1892–1977) zur Welt. Sie war erst vier Jahre alt, als ihr für eine Telefongesellschaft arbeitender Vater starb. Nach dessen Tod wurde Lucille von ihrer berufstätigen Mutter und ihren Großeltern aufgezogen. In ihrem Geburtsort besuchte sie die High School und zeigte schon früh Interesse am Theaterspielen.
Als 15-jähriger Teenager zog Lucille Ball nach New York City. Dort arbeitete sie als Revuegirl („Chorus Girl“) und besuchte sechs Wochen lang die Schauspielschule („John Murray Anderson-Robert Milton Drama School“), in der sie nicht durch besondere Leistungen auffiel. Diese Schauspielschule schrieb an ihre Mutter, der Unterricht für ihre Tochter sei reine Geldverschwendung. Entmutigt kehrte Lucille nach Hause zurück, bemühte sich aber weiter um kleine Rollen am Broadway.
FILM: Dieses umfangreiche Kapitel präsentiert die Biografien zahlreicher bedeutender Filmschauspielerinnen, von den frühen Stummfilm-Stars bis zu Hollywood-Größen des 20. Jahrhunderts.
THEATER: Dieser Abschnitt widmet sich den einflussreichen Frauen der Theaterbühne, darunter legendäre Tragödinnen und Pionierinnen der Schauspielkunst.
KABARETT: Hier werden prägende Kabarettistinnen vorgestellt, die durch ihren Witz, ihre Satire und ihr politisches Engagement die Unterhaltungsszene beeinflussten.
SHOW: Dieser Teil behandelt die Lebensgeschichte einer Show-Pionierin, die als Star des Wilden Westens eine Sonderstellung einnahm.
ZIRKUS: Hier steht eine amerikanische Zirkuspionierin im Mittelpunkt, die neue Maßstäbe in der Zirkuskunst setzte.
Schauspielerin, Filmgeschichte, Theater, Hollywood, Biografie, Lebensweg, Ruhm, Leinwand, Karriere, Kabarett, Zirkus, Darstellerin, Hollywood-Stars, Unterhaltungsgeschichte, Zeitgeschichte.
Das Buch bietet eine umfassende Sammlung von 67 Biografien bedeutender Frauen, die in den Bereichen Film, Theater, Show, Kabarett und Zirkus als Stars oder Pionierinnen gewirkt haben.
Die zentralen Themen sind der künstlerische Werdegang, der persönliche Aufstieg und die gesellschaftliche Bedeutung dieser Frauen innerhalb ihrer jeweiligen Unterhaltungssparten.
Das Ziel ist es, die oft mühevollen Anfänge, die künstlerischen Durchbrüche sowie die privaten Schicksale dieser berühmten Frauen kompakt in Wort und Bild zu dokumentieren.
Die Arbeit basiert auf einer akribischen Analyse von Lebensdaten, Filmografien, Theaterauftritten und biografischen Details, die durch umfassende Literatur- und Quellenverzeichnisse belegt werden.
Im Hauptteil werden die Biografien chronologisch oder thematisch nach Genres gegliedert und detailliert aufbereitet, wobei sowohl berufliche Meilensteine als auch private Lebensumstände betrachtet werden.
Schlüsselbegriffe wie Schauspielerin, Hollywood, Filmgeschichte, Biografie, Karriere und Unterhaltung spiegeln den Kerninhalt wider.
Viele der beschriebenen Stars, wie beispielsweise Marilyn Monroe oder Joan Crawford, haben das Hollywood-System der Studio-Ära maßgeblich geprägt, während sie gleichzeitig unter den strikten Vertragskonventionen und dem öffentlichen Druck dieses Systems standen.
Das Theater diente vielen dieser Frauen, wie etwa Sarah Bernhardt oder Lotte Lenya, als entscheidende Basis für ihre schauspielerische Ausbildung und künstlerische Identitätsbildung, bevor sie den Sprung in andere Medien wie Film oder Kabarett schafften.
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