Bachelorarbeit, 2009
51 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Bioenergiedörfer
2.1 Definitionen
2.2 Abgrenzung
2.2.1 Ausgewählte Biobrennstoffe
2.2.2 Ausgewählte Technologien
2.3 Gründe für Bioenergiedörfer
3. Planungsaspekte
3.1 Voraussetzungen für ein Bioenergiedorf
3.1.1 Bereitstellung von Rohstoffen
3.1.2 Einschätzung der Dorfeignung
3.1.3 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.2 Informationen und Öffentlichkeitsarbeit
3.3 Gründung einer Betreibergesellschaft
3.4 Anschluss- und Lieferverträge mit Wärmekunden sowie Lieferverträge mit Land- und Forstwirtschaft und Planung der Bereitstellung der Biomasse
3.5 Auswahl und Einarbeitung der Beschäftigten
3.6 Bauantrag und Bauphase
4. Kosten und Wirtschaftlichkeit eines Bioenergiedorfes
4.1 Investitionskosten
4.2 Betriebskosten
4.3 Gestehungskosten
4.4 Einnahmen des laufenden Betriebes
4.5 Ermittlung der Wirtschaftlichkeit des Projektes Bioenergiedorf anhand ausgewählter Methoden
4.6 Finanzierung und Förderung
5. Schlussbetrachtung und zukünftige Perspektiven
Die Arbeit analysiert die planungsrelevanten Aspekte sowie die ökonomischen Faktoren, die für die erfolgreiche Umsetzung und Wirtschaftlichkeit von Bioenergiedörfern maßgeblich sind, um eine nachhaltige Energieversorgung auf lokaler Ebene zu prüfen.
3.1.2 Einschätzung der Dorfeignung
Nach einem ersten Überblick über den Zugang zu Biomasse, muss sich das Dorf genauer angeschaut werden. Dies erfolgt am besten durch Gründung einer Aktivengruppe. Die Aktivengruppe setzt sich aus Mitstreitern für das Projekt Bioenergiedorf zusammen, die die ersten grundlegenden Schritte zur Realisierung des Konzepts überprüfen. Die Einschätzung des Dorfes erfolgt anhand von drei Schritten: Dorfstruktur, Land- und Forstwirtschaft sowie Dorfgemeinschaft.
Dorfstruktur. Die Dorfstruktur umfasst Aspekte wie Einwohnerzahl, Anzahl Haushalte, Jahr der letzten Ortserneuerung und Straßensanierung, beabsichtigte Neubaugebiete einschließlich Anzahl Bauplätze sowie das Vorhandensein von größeren Wärmeabnehmern wie Schule, Schwimmbad, Unternehmen, Verwaltungen. Schließlich ist auch zu überprüfen, ob in dem Ort ggf. ein relativ neues Erdgasnetz besteht. Dies könnte viele Einwohner zurückhalten sich der Umstellung der Energieversorgung durch Biomasse anzuschließen, insbesondere wenn für das Erdgasnetz Aufwendungen getätigt worden sind.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Notwendigkeit einer Energiewende weg von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Bioenergien.
2. Bioenergiedörfer: Dieses Kapitel definiert den Begriff Bioenergiedorf, grenzt wichtige Biobrennstoffe ab und stellt technologische Verfahren zur Energiegewinnung vor.
3. Planungsaspekte: Hier werden die wesentlichen Schritte von den Voraussetzungen über rechtliche Rahmenbedingungen bis hin zur Gründung der Betreibergesellschaft detailliert erläutert.
4. Kosten und Wirtschaftlichkeit eines Bioenergiedorfes: Das Kapitel analysiert Investitions- und Betriebskosten, Einnahmequellen sowie mathematische Methoden zur Ermittlung der wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit.
5. Schlussbetrachtung und zukünftige Perspektiven: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des Zukunftscharakters von Bioenergiedörfern und der Bedeutung für den ländlichen Raum.
Bioenergiedorf, Biomasse, Biogasanlage, Holzhackschnitzel, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Investitionskosten, Betriebskosten, Nahwärmenetz, EEG, Erneuerbare Energien, Strukturwandel, Kraft-Wärme-Kopplung, Standortplanung, Betreibergesellschaft, Kapitalwertmethode
Die Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Grundlagen für die Planung, Umsetzung und wirtschaftliche Bewertung von Bioenergiedörfern.
Die zentralen Felder umfassen die Bereitstellung von Biomasse, die technische Auslegung der Energieanlagen sowie die betriebswirtschaftliche Kalkulation von Investitionen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, unter welchen planungsrelevanten und ökonomischen Bedingungen ein Bioenergiedorf erfolgreich und wirtschaftlich betrieben werden kann.
Es werden klassische Investitionsrechnungsverfahren wie die Kapitalwertmethode und die Annuitätenmethode herangezogen, um die ökonomische Vorteilhaftigkeit zu bestimmen.
Im Hauptteil werden sowohl die organisatorischen Schritte – wie die Gründung einer Betreibergesellschaft – als auch die detaillierte Kostenstruktur inklusive Betriebskosten und Finanzierung thematisiert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Biogasanlage, Nahwärmenetz, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Strukturwandel geprägt.
Ein Bioenergiedorf ist ein Gemeinschaftsprojekt; die Akzeptanz und Mitarbeit der Bürger sind entscheidend, da sie oft sowohl Wärmekunden als auch Anteilsinhaber der Anlage sind.
Die Wahl der Rechtsform bestimmt die Haftungssituation der Akteure und das unternehmerische Risiko, wobei für Bioenergiedörfer vor allem Formen mit Haftungsbeschränkung wie GmbH & Co KG oder Genossenschaften in Betracht kommen.
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