Masterarbeit, 2022
26 Seiten
1. Einleitung:
2. Formulierung des Themas, Definitionen, Begriffserklärungen und Theorien:
3. Methodologie:
4. Analyse bildlicher Materiellen:
4.1. Sündenbocken der Corona-Pandemie:
4.2. Das Land gehört nur uns:
5. Die politische Rhetorik in den Reden:
5.1. Beispieltext 1 (Indien):
5.2. Beispieltext 2 (Deutschland):
5.3. Beispieltext 3 (Österreich):
6. Schluss:
Die Arbeit untersucht vergleichend die sprachlichen Mittel rechtspopulistischer und rechtsextremistischer Rhetorik in Deutschland, Indien und Österreich, um Muster der Diskriminierung und Ausgrenzung („Wir-Sie-Rhetorik“) in politischen Diskursen und visuellen Medien zu identifizieren.
Die politische Rhetorik in den Reden
In diesem Kapitel diskutiere ich die reden als Beispieltexte. Ich unter suche, ob es relevante Wörter zur Darstellung „wir und -die Anderen“ Rhetorik benutzt werden.
5.1. Beispieltext 1 (Indien):
Diese Rede wird in Delhi erhalten. Amit Shah adressiert die Leute aus Purvanchal, eine Unterregion von indischen Bundesstaat Uttar Pradesh. Die Rede wird in Hindi gehalten. Hier sind einige Auszüge aus der langen Rede, übersetzt in Englisch.
„…These crores of illegal immigrants are like termites and they are eating the food that should go to our poor and they are taking our jobs…They carry out blasts in our country and so many of our people die… I want to assure you that if we come to power in 2019, we will find each and every one and send them away…Action against them should not worry any patriot…“ (Ghosh, 2018)
Hier spricht er über „illegalen Migranten“ und vergleicht sie mit den Termiten. Dann in einem Satz macht er die Migranten für die Probleme des echten Volkes („Wir“) schuldig. Er spricht von Essen und Jobs. Die von Hunger und Arbeitslosigkeit leidenden Menschen sollen die Migranten Schuld geben. Millionen „illegalen Migranten“ wurden als die Anderen („sie“) bezeichnet. Die Hinweise hinter illegalen Migranten geht auf Muslimen. Die Lösung sei Verschickung der angeblichen illegalen Migranten. Die nicht-definierten Patrioten sollen keine Sorge machen.
1. Einleitung: Die Arbeit definiert das Forschungsinteresse an rechtspopulistischer Rhetorik und stellt die Hypothese einer Ähnlichkeit der „Wir-Sie“-Rhetorik in den drei untersuchten Ländern auf.
2. Formulierung des Themas, Definitionen, Begriffserklärungen und Theorien: Es werden die politischen Akteure (AfD, BJP, FPÖ) eingeführt und der theoretische Rahmen zur Analyse von Identitätspolitik und rechtspopulistischen Tendenzen dargelegt.
3. Methodologie: Das methodische Vorgehen wird erläutert, welches auf der Text-Hermeneutik und dem theoretischen Modell von Ruth Wodak zur Analyse bildlicher und schriftlicher Materialien basiert.
4. Analyse bildlicher Materiellen: Dieses Kapitel untersucht visuelle Propaganda unter den Schwerpunkten „Sündenbocken der Corona-Pandemie“ und „Das Land gehört nur uns“.
5. Die politische Rhetorik in den Reden: Anhand konkreter Beispieltexte aus Indien, Deutschland und Österreich wird die Anwendung rhetorischer Topoi zur diskursiven Ausgrenzung von Minoritäten analysiert.
6. Schluss: Die Untersuchung bestätigt die Hypothese, dass rechtspopulistische Akteure in allen三个 Ländern systematisch ähnliche sprachliche und bildliche Strategien der Feindbildkonstruktion nutzen.
Rechtspopulismus, Rechtsextremismus, Rhetorik, Wir-Sie-Rhetorik, Diskriminierung, Sündenbock, Ideologie, Identitätspolitik, Propaganda, Corona-Pandemie, Hassrede, Politische Kommunikation, Diskursanalyse, Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextreme Parteien.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse sprachlicher Mittel in der modernen rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Rhetorik.
Die Untersuchung vergleicht die rhetorischen Praktiken in Deutschland, Indien und Österreich.
Die Autorin geht der Frage nach, wie Diskriminierung und Feindlichkeit durch bestimmte sprachliche Muster geschürt werden und ob sich länderübergreifende Gemeinsamkeiten in der „Wir-Sie“-Rhetorik finden lassen.
Die Analyse stützt sich auf die Text-Hermeneutik sowie auf das theoretische Modell von Ruth Wodak zur Interpretation von bildlichen und schriftlichen Materialien.
Der Hauptteil analysiert zum einen Bildmaterialien, die verschiedene Parteien als „Sündenböcke“ (insb. während der Pandemie) stilisieren, und zum anderen konkrete politische Reden auf ihre rhetorischen Topoi.
Es werden die BJP in Indien, die FPÖ in Österreich und die AfD in Deutschland untersucht.
Die Pandemie wird von den Parteien instrumentalisiert, um Migranten oder religiöse Minderheiten als „Sündenböcke“ für die Krise darzustellen und so eine Trennlinie zwischen dem „echten Volk“ und den „Anderen“ zu ziehen.
Obwohl die Mechanismen der Ausgrenzung sehr ähnlich sind, konstatiert die Autorin leichte Unterschiede im Ton: Insbesondere wird die indische Rhetorik als teilweise aggressiver in der Darstellung von Feindbildern wahrgenommen.
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