Bachelorarbeit, 2022
72 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht die Suchtmittelabhängigkeit bei Menschen mit Migrationserfahrung. Die Arbeit zielt darauf ab, mögliche Einflussfaktoren zu identifizieren, die die Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung bei Migranten fördern, sowie spezifische Behandlungsansätze in der Suchthilfe für diese Zielgruppe aufzuzeigen. Die Arbeit basiert auf verschiedenen Modellen zur Entstehung einer Suchtmittelabhängigkeit und gängigen Behandlungsmethoden.
Die Einleitung führt in das Thema Suchtmittelabhängigkeit bei Menschen mit Migrationserfahrung ein und stellt die Zielsetzung der Arbeit dar. Kapitel 2 beleuchtet die Grundlagen der Suchtmittelabhängigkeit, inklusive Definition, Entstehungsprozesse und Diagnostik. Kapitel 3 befasst sich mit der Behandlung von Suchterkrankungen, insbesondere mit dem Suchthilfesystem in Deutschland und den gängigen Behandlungsmethoden. Kapitel 4 erläutert Migration als globales Phänomen und geht auf die Definition von Migration und die psychologischen Phasen der Migration nach Sluzki ein. In Kapitel 5 wird der Zusammenhang zwischen Migration und Sucht behandelt, wobei der aktuelle Forschungsstand sowie die Suchtgefährdung durch Migration im Mittelpunkt stehen. Das Kapitel behandelt auch die Situation von Menschen mit Migrationserfahrung im Suchthilfesystem. Schließlich widmet sich Kapitel 6 der migrationsspezifischen Suchthilfe, beleuchtet interkulturelle Kompetenzen und die Notwendigkeit einer inter- und transkulturellen Öffnung des Suchthilfesystems. Das Kapitel stellt zudem Praxisansätze und Handlungsempfehlungen vor.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Suchtmittelabhängigkeit, Menschen mit Migrationserfahrung, Risikofaktoren, Handlungsmöglichkeiten, Suchthilfe, interkulturelle Kompetenz, inter- und transkulturelle Öffnung, Behandlungsansätze, Forschungsstand und Migration.
Migrationsspezifische Belastungen wie soziale Ausgrenzung, Sprachbarrieren, Statusverlust und die psychologischen Phasen der Migration (nach Sluzki) können das Risiko für eine Abhängigkeitserkrankung erhöhen.
Es handelt sich um einen Prozess, bei dem Institutionen ihre Angebote und Strukturen so anpassen, dass sie für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zugänglich und kultursensibel sind.
Dieses Konzept hilft zu verstehen, wie Sucht als ein (dysfunktionaler) Versuch zur Bewältigung von psychosozialen Spannungen und schwierigen Lebenslagen im Migrationskontext entstehen kann.
Die Arbeit beschreibt das System aus Beratung, Entgiftung, Entwöhnung und Nachsorge und analysiert, wie gut Menschen mit Migrationserfahrung darin derzeit repräsentiert sind.
Sluzki beschreibt Phasen wie die Vorbereitung, den Akt der Migration, die Phase der Überkompensation und schließlich die Krise bzw. Dekompensation, die für die Suchtentwicklung relevant sein können.
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