Diplomarbeit, 2009
119 Seiten, Note: sehr gut
1. Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Arbeit
2. Vorstellung der Untersuchungsobjekte (3 EFH)
2.1 Gebäude I
2.2 Gebäude II
2.3 Gebäude III
2.4 Allgemeines
3. Bauphysikalische Grundlagen zur Bewertung des Energieverbrauchs der Untersuchungsobjekte (3 EFH)
3.1 Leistung, Verbrauch und Temperatur
3.2 Wärmeleitfähigkeit
3.3 Wärmedurchlasszahl, Wärmedurchlasswiderstand und Wärmedurchlasskoeffizient
3.4 Wärmedurchgang, Wärmedurchgangswiderstand und Wärmedurchgangskoeffizient
3.5 Wasserdampfdiffusionswiderstand
3.6 Bewertung
4. Vorgaben für die Untersuchungsobjekte (3 EFH) aus der Energieeinsparverordnung 2007 (EnEV 2007)
4.1 Bauliche Anforderungen und Maßnahmen durch die EnEV 2007 an Gebäude im Bestand in Hinblick auf die Gebäudehülle
4.1.1 Außenwände
4.1.2 Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster
4.1.3 Außentüren
4.1.4 Decken, Dach und Dachschrägen
4.1.5 Wände / Decken gegen unbeheizte Räume u. Erdreich
4.1.6 Vorhangfassaden
5. Analyse der Gebäudehülle der Untersuchungsobjekte (3 EFH) nach folgenden Bauteilgruppen
5.1 Außenwandkonstruktion mit U-Wert
5.1.1 Gebäude I
5.1.2 Gebäude II
5.1.3 Gebäude III
5.1.4 Zusammenfassung
5.2 Dach/Decken
5.2.1 Gebäude I
5.2.2 Gebäude II
5.2.3 Gebäude III
5.3 Fußboden
5.3.1 Gebäude I
5.3.2 Gebäude II
5.3.3 Gebäude III
5.4 Resümee
6. Mauerwerksaufbau und Dämmung der Außenwände der Untersuchungsobjekte (3 EFH)
6.1 Kerndämmung und Umsetzung der Einschäumung der Außenwände mit Aminoplastortschaum
6.1.1 Die Bestandsaufnahme der Außenwandkonstruktion
6.1.2 Die Anforderungen der Dämmstoffe
6.1.3 Der Dämmstoff „Aminoplastortschaum“
6.1.4 Das Dämmungsverfahren
6.1.5 Vor- und Nachteile der Kerndämmung
6.2 Außen-Dämmung
6.2.1 Vor- und Nachteile der Außendämmung (WDVS)
6.3 Innendämmung
6.3.1 Vor- und Nachteile der Innendämmung
6.4 Fazit bezogen auf die Dämmungsarten
7. Vergleich der Energiebilanzen (Energieverbrauch) der nachträglich wärmegedämmten Objekte mit Aminoplastortschaum
7.1 Vergleichskriterien
7.1 1 Veränderung des Heizverhalten
7.1.2 Veränderung der Bauteile und der Haustechnik
7.1.3 Veränderung der Nutzeranzahl
7.1.4 Klimafaktor (Witterungsbereinigung)
7.2 Energiebilanzen vor der Sanierungsmaßnahme
7.3 Energiebilanzen nach der Sanierungsmaßnahme
7.4 Vergleich anhand des Verbrauchs
8. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der nachträglich kerngedämmten Untersuchungsobjekte (3 EFH) mit Aminoplastortschaum
8.1 Verfahren zur Berechnung
8.2 Kosten-Nutzen-Analyse
8.2.1 Investitionskosten
8.2.1.1 Gebäude I
8.2.1.2 Gebäude II
8.2.1.3 Gebäude III
8.2.2 Berechnung der monetären Energieersparnis
8.2.2.1 Preisentwicklung von Erdgas je Cent pro kWh
8.2.2.2 Einsparung Gebäude I
8.2.2.3 Einsparung Gebäude II
8.2.2.4 Einsparung Gebäude III
8.2.3 Durchführung der Kosten-Nutzen-Analyse
8.2.3.1 Gebäude I
8.2.3.2 Gebäude II
8.2.3.3 Gebäude III
8.3 Äquivalentpreis der eingesparten Energie
8.3.1 Gebäude I
8.3.2 Gebäude II
8.3.3 Gebäude III
8.4 Amortisationsdauer
8.4.1 Gebäude I
8.4.2 Gebäude II
8.4.3 Gebäude III
8.5 Opportunitätskosten
8.5.1 Gebäude I
8.5.2 Gebäude II
8.5.3 Gebäude III
9. Fazit der Arbeit
Die Arbeit analysiert und bewertet die Auswirkungen einer nachträglichen Wärmedämmung mit Aminoplastortschaum auf die Energiebilanz von drei ausgewählten Einfamilienhäusern. Das primäre Ziel ist es, die tatsächlich durch diese spezifische Dämmmaßnahme erzielte Energieersparnis zu verdeutlichen und auf Basis dieser Daten eine fundierte wirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse durchzuführen, um die Investitionsentscheidung für Hauseigentümer transparent zu machen.
6.1 Kerndämmung und Umsetzung der Einschäumung der Außenwände mit Aminoplastortschaum
Die im Zeitraum zwischen den 1920er und 1960er Jahren erbauten Einfamilienhäusern und kleine Mehrfamilienhäusern haben häufig zweischalige Außenwandkonstruktionen mit einer Luftschicht von 5 – 10 cm. Diese Art der Mauerwerkskonstruktion ist typisch für Bestandsgebäude im Nord- und Westdeutschen Raum. Die innere Schale dient bei zweischaligen Außenwänden vor allem der Tragfähigkeit der Konstruktion und dem Brandschutz. Der Witterungsschutz wird von der äußeren Schale übernommen. Zwischen diesen beiden Schalen befindet sich entweder eine Luftschicht oder eine Dämmschicht, die aus verschiedenen Materialien bestehen kann.
Die folgende Abbildung zeigt einen zweischaligen Mauerwerksaufbau mit einer Luftschicht.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit der Energieeinsparung vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und politischer Rahmenbedingungen ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Effektivität der nachträglichen Kerndämmung zu evaluieren.
2. Vorstellung der Untersuchungsobjekte (3 EFH): In diesem Kapitel werden drei spezifische Wohnobjekte mit unterschiedlichen Baujahren und Konstruktionsmerkmalen vorgestellt, die als empirische Grundlage für die weiteren Untersuchungen dienen.
3. Bauphysikalische Grundlagen zur Bewertung des Energieverbrauchs der Untersuchungsobjekte (3 EFH): Hier werden die wesentlichen theoretischen Grundlagen, wie Wärmeleitfähigkeit und U-Wert, erläutert, die für das Verständnis und die Berechnung der energetischen Effizienz unerlässlich sind.
4. Vorgaben für die Untersuchungsobjekte (3 EFH) aus der Energieeinsparverordnung 2007 (EnEV 2007): Dieses Kapitel beleuchtet die gesetzlichen Anforderungen der EnEV 2007 an Bestandsgebäude, um den regulatorischen Rahmen für die geplanten Sanierungsmaßnahmen abzustecken.
5. Analyse der Gebäudehülle der Untersuchungsobjekte (3 EFH) nach folgenden Bauteilgruppen: Die Gebäudehülle der drei Objekte wird detailliert hinsichtlich ihrer konstruktiven Details untersucht, um den Ist-Zustand und das Verbesserungspotential der Wärmedämmung zu bestimmen.
6. Mauerwerksaufbau und Dämmung der Außenwände der Untersuchungsobjekte (3 EFH): Dieser Abschnitt fokussiert sich auf die praktische Umsetzung der Kerndämmung mit Aminoplastortschaum und vergleicht diese mit anderen gängigen Dämmmethoden wie Außen- und Innendämmung.
7. Vergleich der Energiebilanzen (Energieverbrauch) der nachträglich wärmegedämmten Objekte mit Aminoplastortschaum: Basierend auf den gesammelten Verbrauchsdaten werden die Energiebilanzen der drei Gebäude vor und nach der Sanierung erstellt und analysiert.
8. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der nachträglich kerngedämmten Untersuchungsobjekte (3 EFH) mit Aminoplastortschaum: Hier erfolgt eine monetäre Bewertung, bei der die Investitionskosten und die erzielte Energieersparnis gegenübergestellt werden, um die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme zu prüfen.
9. Fazit der Arbeit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass die Kerndämmung bei geeigneten Konstruktionen eine wirtschaftlich sinnvolle und ökologisch wertvolle Sanierungsmaßnahme darstellt.
Energiebilanz, Kerndämmung, Aminoplastortschaum, EnEV 2007, Wärmeleitfähigkeit, U-Wert, Einfamilienhaus, Kosten-Nutzen-Analyse, Amortisation, Energieeinsparung, Gebäudehülle, Wirtschaftlichkeit, Sanierung, Bauphysik, Formaldehyd.
Die Arbeit untersucht die Effektivität und Wirtschaftlichkeit einer nachträglichen Kerndämmung mit Aminoplastortschaum bei Bestandsgebäuden, insbesondere bei zweischaligem Mauerwerk.
Zentrale Themen sind die bauphysikalische Bewertung, die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen nach EnEV 2007, der praktische Dämmvorgang sowie die ökonomische Analyse der Sanierungsmaßnahme.
Das primäre Ziel ist es, die tatsächliche Energieersparnis durch Kerndämmung zu quantifizieren und zu bewerten, ob sich diese Investition für Hauseigentümer innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren wirtschaftlich rechnet.
Es werden empirische Daten zum Gasverbrauch vor und nach der Sanierung von drei Objekten analysiert und mittels Kosten-Nutzen-Verfahren sowie Berechnungen der Amortisationsdauer und Opportunitätskosten ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine bauphysikalische Analyse der Gebäudehüllen, die technische Vorstellung des Dämmmaterials Aminoplastortschaum, einen Vorher-Nachher-Vergleich der Energieverbräuche sowie eine detaillierte wirtschaftliche Betrachtung.
Die wichtigsten Begriffe sind Kerndämmung, Energiebilanz, Wirtschaftlichkeit, Aminoplastortschaum, U-Wert, EnEV 2007 und Amortisationsdauer.
Die Luftschicht zwischen den Mauerwerksschalen muss bestimmte Maße und Kriterien erfüllen, da eine effektive Kerndämmung technisch nur dann umsetzbar ist, wenn der Hohlraum vollständig mit Dämmstoff ausgefüllt werden kann.
Die Untersuchung zeigt, dass die Kerndämmung nicht in jedem Fall wirtschaftlich ist; die Amortisationsdauer hängt stark vom Ausgangszustand der Gebäudehülle und der investierten Summe ab, was für Eigentümer eine wichtige Entscheidungshilfe darstellt.
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