Fachbuch, 2006
81 Seiten
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
1. Betrachtung der Lernschritte des Unterrichtsmodells zum Hörfertigkeitstraining: linguistisch-lernpsychologische Überlegungen
2. Internationales Phonetisches Alphabet
3. Vokale („Vokoide“)
4. Monophthonge
4.1 Übungen zu den „i-Lauten“
4.2 Übungen zu den „e-Lauten“ [ ɛ ], [ e: ], [ ɛ: ]
4.3 Übungen zu den „a-Lauten“ [ a ], [ a: ]
4.4 Übungen zu den „ü-Lauten“ [ Y ], [ y: ]
4.5 Übungen zu den „ö-Lauten“ [ œ ], [ ø: ]
4.6 Übungen zu den „u-Lauten“ [ ʊ ], [ u: ]
4.7 Übungen zu den „o-Lauten“ [ ɔ ], [ o: ]
4.8 Wiederholungsübungen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Unterstützung von Fremdsprachenlernern bei der korrekten Aussprache der deutschen Vokale durch eine strukturierte Sammlung von Übungs- und Lehrmaterialien, um die kommunikative Kompetenz nachhaltig zu verbessern.
1. Betrachtung der Lernschritte des Unterrichtsmodells zum Hörfertigkeitstraining: linguistisch-lernpsychologische Überlegungen
Bevor wir zu den eigentlichen Hör- und Ausspracheübungen kommen, halte ich es für notwendig, dass die Betrachtung der Lernschritte, die zum gewünschten Erfolg führen sollen, aus der Lernerperspektive vorgenommen wird. Dies soll die einzelnen Phasen der Lerneraktivität näher bestimmen, die eigentliche Aufgabe des Lerners in diesem Unterricht definieren sowie gegebenenfalls seinen späteren Beruf als DaF-Lehrer unterstützen.
Aufnahme → Festigung → Anwendungsphase
Erläuterungen
Schritt 1: stellt die Fähigkeit zum kursorischen Textverständnis dar, dem die Lehrerrolle (hier das Vorlesen des Textes, Erklärung etc.) selbstverständlich vorangeht; das Ziel besteht darin, das Verständnis und die Artikulation der zu behandelnden Wortverbindungen und Wortgruppen zu ermöglichen.
Schritt 2: stellt die eigentliche Festigungsphase dar, bei der die Entwicklung und die Realisierung der Kommunikationsstrategie im Vordergrund stehen. Durch mehrmalige Wiederholung der Wörter, Wortverbindungen und Wortgruppen kommt es zur Festigung ihrer Aussprache sowie der Aussprache von Wörtern, die gleiche Vokale beinhalten. Hierbei kommt die erste Reproduktion (in der Regel noch nicht fehlerfrei) zur Geltung.
1. Betrachtung der Lernschritte des Unterrichtsmodells zum Hörfertigkeitstraining: linguistisch-lernpsychologische Überlegungen: Es werden die notwendigen Lernphasen – Aufnahme, Festigung und Anwendung – aus der Perspektive des Lernenden sowie verschiedene didaktische Übungstypen theoretisch beleuchtet.
2. Internationales Phonetisches Alphabet: Dieses Kapitel erläutert das IPA-System und bietet eine detaillierte artikulatorische Klassifizierung der deutschen Vokale basierend auf Zungenstellung, Lippenrundung und Quantität.
3. Vokale („Vokoide“): Hier werden die physiologischen und phonetischen Parameter der Vokalbildung wie Zungenhöhe, Zungenlage und Lippenrundung auf Basis des Kardinalvokalsystems nach Daniel Jones definiert.
4. Monophthonge: Das umfangreiche Hauptkapitel widmet sich der praktischen Einübung einzelner Vokalgruppen, unterstützt durch zahlreiche Wortpaare, Beispielsätze und literarische Texte, um spezifische Artikulationsschwierigkeiten abzubauen.
Phonetik, Aussprache, Vokale, Vokoide, DaF, Deutsch als Fremdsprache, IPA, Sprecherziehung, Artikulation, Kommunikative Kompetenz, Sprachprüfung, Vokalbildung, Übungssammlung, Phonetikunterricht
Die Arbeit bietet eine didaktisch strukturierte Übungs- und Aufgabensammlung zur Phonetik der deutschen Gegenwartssprache mit Fokus auf Vokale.
Zentrale Themen sind die artikulatorische Beschreibung der Vokale, die theoretische Einbettung in Unterrichtsmodelle und die praktische Anwendung durch verschiedene Übungstypen.
Das Ziel ist die Vorbereitung ausländischer Lerner auf Sprachprüfungen sowie die Verbesserung der allgemeinen kommunikativen Kompetenz durch präzise Aussprache.
Es werden linguistische und lernpsychologische Überlegungen angewandt, kombiniert mit Übungstypen wie Transformation, Substitution und Kontextualisation.
Der Hauptteil widmet sich der systematischen Einübung der Monophthonge, von den i-Lauten bis zu den o-Lauten, jeweils durch gezielte Übungen.
Wichtige Begriffe sind Phonetik, DaF, Artikulation, Vokale, IPA und kommunikative Kompetenz.
Die literarischen Texte dienen als anspruchsvolles Übungsmaterial, um die erlernten Vokale in einen kontextuellen und rhythmischen Rahmen einzubetten.
Es dient als Referenzsystem, um die Artikulationsweise der deutschen Laute präzise und für Fremdsprachenlerner nachvollziehbar zu beschreiben.
Sie dient als Übungsform der Überprüfung der korrekten Vokalartikulation, nachdem der Lernende das entsprechende Lautmuster verinnerlicht hat.
Es richtet sich primär an ausländische DaF-Studenten und Arbeitsgruppen, aber auch an Berufstätige mit sprachrelevanten Aufgaben.
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