Fachbuch, 2006
89 Seiten
1 Betrachtung der Lernschritte des Unterrichtsmodells zum Hörfertigkeitstraining: linguistisch-lernpsychologische Überlegungen
2 Internationales Phonetisches Alphabet
3 Diphthonge
4 Diphthonge
4.1 Übungen zu den „ei-Lauten“
4.2 Übungen zum Diphthong “ au “ [ ɑu ]
4.3 Übungen zum Diphthong “ eu “ [ ɔø ]
4.4 Übungen zu Diphthongshäufungen
4.8 Wiederholungsübungen
Das primäre Ziel dieser Publikation ist es, Deutschlernenden eine strukturierte Übungs- und Aufgabensammlung zur Phonetik der deutschen Gegenwartssprache an die Hand zu geben, um die Aussprache als essenziellen Bestandteil der kommunikativen Kompetenz zu festigen. Die Arbeit zielt darauf ab, durch eine systematische Einführung in die Diphthonge sowie durch gezielte, zielsprachenorientierte Übungstypen lautliche Schwierigkeiten zu minimieren und eine korrekte Artikulation zu fördern.
3 Diphthonge
Alle deutschen Diphthonge sind sogenannte ausgleitende Diphthonge. Die auditiven Eigenschaften bei dem ersten Bestandteil eines Diphthongs bleiben über die gesamte Artikulationszeit relativ konstant. Der zweite Bestandteil ist als Gleitlaut realisiert, dies bedeutet, dass seine auditiven Eigenschaften sich sehr rasch ändern.
Die Transkription von Diphthongen ist nicht besonders leicht. Zur Vereinfachung der Verständigung wird die im Aussprache-Duden übliche Transkription verwendet. Der Bogen oberhalb oder unterhalb der beiden Vokalzeichen wird dafür verwendet, um eine Folge von Monophthongen auszuschließen.
Beispiele für nhd. Diphthonge:
[ ɑi ] [ bɑil ] in Beil
[ ɑu ] [ bɑum ] in Baum
[ ɔy ] [ ´mɔysə ] in Mäuse
[ ui ] [ pfui ] in pfui
1 Betrachtung der Lernschritte des Unterrichtsmodells zum Hörfertigkeitstraining: linguistisch-lernpsychologische Überlegungen: Dieses Kapitel erläutert die Phasen der Lerneraktivität – Aufnahme, Festigung und Anwendungsphase – und stellt vier grundlegende Übungstypen für den Phonetikunterricht vor.
2 Internationales Phonetisches Alphabet: Hier wird das IPA als präzises Instrument zur Beschreibung menschlicher Laute eingeführt, ergänzt durch eine artikulatorische Analyse der im Deutschen unterscheidbaren Vokale und Diphthonge.
3 Diphthonge: Dieser Abschnitt definiert die Charakteristika der deutschen Diphthonge als ausgleitende Laute und erläutert die Grundlagen ihrer Transkription sowie ihre Entstehung.
4 Diphthonge: Das umfangreichste Kapitel bietet eine detaillierte Übungssammlung zu den spezifischen Diphthongen „ei“, „au“ und „eu“ sowie Diphthongshäufungen, unterstützt durch vielfältige Texte und methodische Übungsformate.
Phonetik, Diphthonge, Aussprache, Fremdsprachendidaktik, Sprecherziehung, Artikulation, Kommunikative Kompetenz, Hörfertigkeitstraining, IPA, Vokale, Lautbildung, Deutsch als Fremdsprache, Transkription, Übungstypen, Phonologisches Training
Es handelt sich um eine spezialisierte Übungs- und Aufgabensammlung zur Phonetik der deutschen Gegenwartssprache, die sich primär auf die korrekte Aussprache von Diphthongen konzentriert.
Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen der Artikulation, die Anwendung des Internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) und praktische Übungseinheiten zur lautlichen Festigung.
Das Ziel ist die Förderung der kommunikativen Kompetenz von DaF-Lernenden durch die Verbesserung ihrer Aussprache mittels systematischer, didaktisch aufbereiteter Lehrmaterialien.
Die Arbeit nutzt ein dreistufiges Unterrichtsmodell (Aufnahme, Festigung, Anwendung) und wendet spezifische Übungsformate wie Transformation, Substitution und Kontextualisation an.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in die Lautlehre und einen umfangreichen praktischen Teil mit zahlreichen Übungen zu spezifischen Diphthongen anhand von Wörtern, Sätzen und literarischen Texten.
Zu den Kernbegriffen gehören Phonetik, Diphthonge, Sprecherziehung, Artikulation und didaktische Übungstypen.
Das IPA dient als standardisiertes System, um die Laute der deutschen Sprache präzise zu beschreiben und Lernenden eine objektive Orientierung für die Aussprache zu bieten.
Die Texte dienen dazu, die theoretisch erlernten Ausspracheregeln in einen lebendigen, kognitiven Kontext einzubetten und die Sprachpraxis durch das Vorlesen zu trainieren.
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