Bachelorarbeit, 2021
67 Seiten, Note: 1,4
1. Einleitung
2. Kategoriale Ökonomische Bildung
3. Ökonomische Bildung als Schulfach
3.2 Ökonomische Bildung als Schulfach in Deutschland
3.2 Ökonomische Bildung als Schulfach in Hamburg
4. Schulbücher als Untersuchungsgegenstand
4.1 Schulbücher und deren Relevanz
4.2 Schulbücher in der ökonomischen Bildung
4.3 Schulbuchzulassungsverfahren in Hamburg
5. Bildungspläne als Untersuchungsgegenstand
6. Methodische Vorgehensweise
6.1 Analyse der Schulbücher
6.2 Bildungsplananalyse
7. Ergebnisse
7.1 Analyse der Schulbücher
7.2 Bildungsplananalyse
8. Diskussion
9. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht den aktuellen Stand der Ökonomischen Bildung in Hamburg, indem sie eine qualitative Inhaltsanalyse von ausgewählten Schulbüchern und den dazugehörigen Bildungsplänen durchführt, um deren inhaltliche Ausrichtung und Übereinstimmung mit theoretischen Stoffkategorien zu ermitteln.
1. Einleitung
Täglich werden Kinder und Jugendliche mit wirtschaftlichen Sachverhalten konfrontiert. Dies geschieht sowohl im Privaten als auch in der Schule, sowie in den Medienformaten öffentlicher Kommunikationen, in denen sie die neusten Meldungen zu verschiedenen wirtschaftlichen Sachverhalten erhalten (vgl. Kaminski 2017, S. 31).
Das Ziel der Ökonomischen Bildung ist es, den mündigen Wirtschaftsbürger zu schaffen (vgl. Liening 2019, S. 21). Mit dem Verständnis, dass „die eigenständige Bewältigung ökonomischer Lebenssituationen eine alltägliche und für alle Menschen wiederkehrende Herausforderung ist“ (ebd., S. 22), wird deutlich, dass die Ökonomische Bildung ein integraler Bestandteil der Allgemeinbildung sein muss (vgl. ebd., S. 22).
Bei der Betrachtung der Schulfächer ökonomischer Bildung wird deutlich, wie unterschiedlich diese in Deutschland unterrichtet werden. Sie stellen eine Art „Flickenteppich“ (Kaminski 2017, S. 71) dar. In den Bundesländern Deutschlands ist die Ökonomische Bildung als Integrationsfach, Arbeitslehre, Kombinationsfach oder eigenständiges Fach zu finden, beziehungsweise sind die ökonomischen Inhalte in anderen Fächern verankert (vgl. ebd., S. 71).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Ökonomischen Bildung für einen mündigen Wirtschaftsbürger und identifiziert die Forschungslücke bezüglich der aktuellen Inhalte in Hamburger Schulfächern.
2. Kategoriale Ökonomische Bildung: Dieses Kapitel erläutert den kategorialen Bildungsansatz nach May und definiert verschiedene Stoffkategorien, die als theoretische Basis für die Untersuchung dienen.
3. Ökonomische Bildung als Schulfach: Hier wird der historische und aktuelle Kontext der Ökonomischen Bildung in Deutschland und spezifisch in Hamburg dargelegt, inklusive der gesetzlichen Grundlagen.
4. Schulbücher als Untersuchungsgegenstand: Dieses Kapitel definiert das Schulbuch als didaktisches Medium und beleuchtet dessen Relevanz sowie die Zulassungsverfahren in Hamburg.
5. Bildungspläne als Untersuchungsgegenstand: Es wird die Funktion und Struktur von Bildungsplänen als steuernde Instrumente der Bildungspolitik sowie deren didaktische Prinzipien analysiert.
6. Methodische Vorgehensweise: Die methodische Basis – eine qualitative Inhaltsanalyse von Schulbuchverzeichnissen und Bildungsplänen auf Basis des Kategorienschemas – wird hier beschrieben.
7. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Befunde der Untersuchung, unterteilt in die Analyse der Schulbücher und der Bildungspläne.
8. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und zusammengeführt, wobei der Fokus auf den Diskrepanzen zwischen Bildungsplänen und Schulbüchern liegt.
9. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und leitet Empfehlungen für eine notwendige Anpassung von Lehrplänen und Schulbüchern ab.
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Die Arbeit untersucht, welche ökonomischen Inhalte tatsächlich in Hamburger Schulbüchern und Bildungsplänen vermittelt werden und inwieweit diese den fachdidaktischen Stoffkategorien nach May entsprechen.
Im Zentrum stehen die Verbraucherbildung, die berufliche Orientierung sowie das allgemeine Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und Entscheidungsprozesse.
Ziel ist es, die aktuelle Abdeckung ökonomischer Bildungsinhalte zu identifizieren und eine Forschungslücke zu schließen, da bisher keine systematische Untersuchung der Schulfächer in Hamburg vorlag.
Die Arbeit setzt eine qualitative Inhaltsanalyse ein, bei der Schulbücher und Bildungspläne zeilenweise auf Basis von Stoffkategorien kategorisiert und ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des kategorialen Ansatzes, eine Bestandsaufnahme der Bildungssituation in Hamburg sowie die detaillierte empirische Analyse der Lehrmittel.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Ökonomische Bildung, fachdidaktische Analyse, Hamburger Bildungskontext und die Evaluierung von Lehrmaterialien.
Die Autorin hebt hervor, dass viele wirtschaftliche Inhalte von fachfremden Lehrkräften unterrichtet werden, weshalb die Qualität und Struktur der Schulbücher eine zentrale Orientierungshilfe darstellen.
Eine zentrale Erkenntnis ist, dass Bildungspläne und Schulbücher häufig nicht ideal harmonieren und eine Anpassung erforderlich wäre, um ein kohärentes ökonomisches Bildungsverständnis zu gewährleisten.
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