Masterarbeit, 2023
72 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Forschungsfrage
1.4 Methodischer Aufbau
2 Grundlagen und Begriffe
2.1 Entwicklungsgeschichte des E-Commerce
2.2 Daten und Fakten (E-Commerce)
2.3 Marktsituation und Wettbewerb im E-Commerce
2.4 Definition ‚künstliche Intelligenz‘
2.5 Die Geschichte der künstlichen Intelligenz
2.6 Verfahren und Methoden
2.7 Ethische Fragen
3 Aktuelle Entwicklungen
3.1 Big Data
3.2 Machine Learning
3.3 Deep Learning
3.4 Künstliche neuronale Netze als Teil des Deep Learnings
3.5 Künstliche Intelligenz im Marketing
3.6 Verhalten der Zielgruppe (Customer Insights)
3.7 Prädiktive Analytik
4 Prädiktive Analytik in der Anwendung
4.1 Best practice: Am Beispiel Asaf Jacobi
4.2 Verkaufspsychologische Möglichkeiten zur Nutzung der Resultate
4.2.1 Decoy-Effekt
4.2.2 Ankereffekt
4.2.3 Foot-in-the-door-Technik
4.2.4 Framing
4.2.5 Künstliche Verknappung
4.2.6 Priming
4.2.7 Reziprozitätseffekte
5 Methodik
5.1 Methodisches Vorgehen
5.2 Stichprobenauswahl der quantitativen Erhebung
5.3 Pre-Testing des standardisierten Fragebogens
5.4 Fragebogendesign
5.5 Datenerhebung
5.6 Filterung der Zielgruppe
6 Ergebnisse der quantitativen Umfrage
6.1 Ergebnisse und Interpretation
6.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.3 Schlussfolgerung
6.4 Beantwortung der Forschungsfrage
6.4.1 Status Quo des deutschen Mittelstands (E-Commerce)
6.4.2 Bestreben des deutschen Mittelstands (E-Commerce)
6.5 Handlungsempfehlung für Unternehmen
7 Fazit
Diese Arbeit untersucht den Status Quo sowie das Bestreben deutscher E-Commerce-Unternehmen des Mittelstands beim Einsatz prädiktiver Analysen auf Basis künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, Einsatzfelder, Potenziale für Umsatzsteigerungen sowie bestehende Hürden (wie Datenschutz oder technischer Aufwand) zu identifizieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten.
4.2.1 Decoy-Effekt
Decoy bedeutet ‚Köder‘. Der Decoy-Effekt kann bei der Visualisierung von Preisvarianten von Produkten sinnvoll eingesetzt werden. Der psychologische Hintergrund ist der folgende: Haben Menschen zwei Auswahloptionen, z. B. zwischen einem günstigen Produkt A und einem teuren Produkt B, so fällt es ihnen schwer, eine Auswahl zu treffen. Wird nun aber ein weiteres Produkt, Produkt C, hinzugefügt, das sozusagen als eher unattraktiver Köder fungiert, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Interessentin oder der Interessent sich für das teure Produkt B entscheidet (vgl. Tembrink 2020, S. 90).
Beispiel für den Decoy-Effekt:
Tabelle 1: Beispiel für den Decoy-Effekt (vgl. Tembrink 2020, S. 90)
Produkt A: Online-Abo: 59 $ | Produkt B: Online- und Print-Abo: 125 $ | Produkt C: Online-Abo: 125 $
In einer Studie des Professors für Psychologie und Verhaltensökonomie Daniel Ariely mit 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnte belegt werden, dass das Hinzufügen des eher unsinnigen Produktes C die Wahrscheinlichkeit des Absatzes von Produkt B in diesem Fall um 30 % steigerte (vgl. Mithun Sridharan).
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung in der E-Commerce-Branche sowie das Ziel und den methodischen Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen und Begriffe: Vermittelt die historische Entwicklung des E-Commerce und definiert zentrale Begriffe der künstlichen Intelligenz sowie ethische Rahmenbedingungen.
3 Aktuelle Entwicklungen: Beleuchtet technologische Kernthemen wie Big Data, Machine Learning, Deep Learning und deren Bedeutung für das moderne Marketing.
4 Prädiktive Analytik in der Anwendung: Zeigt praktische Nutzungsbeispiele und erläutert psychologische Verkaufstechniken zur Verwertung von Analyseergebnissen.
5 Methodik: Erläutert das Vorgehen bei der empirischen Untersuchung, inklusive Stichprobenauswahl und Design des standardisierten Fragebogens.
6 Ergebnisse der quantitativen Umfrage: Präsentiert und interpretiert die erhobenen Daten zur KI-Nutzung und zum Bestreben der Zielgruppe im E-Commerce.
7 Fazit: Fasst die Kernergebnisse zusammen, diskutiert die Limitationen und zeigt Potentiale für zukünftige Forschungsarbeiten auf.
Künstliche Intelligenz, E-Commerce, Prädiktive Analytik, Big Data, Verkaufspsychologie, Mittelstand, Customer Insights, Machine Learning, Deep Learning, Absatzsteigerung, Online-Marketing, Datenerhebung, Kundenverhalten, Business-Analytics-Software, Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand und die Ambitionen deutscher mittelständischer E-Commerce-Unternehmen beim Einsatz prädiktiver Analysen auf Basis künstlicher Intelligenz.
Die Forschungsarbeit verknüpft technologische Aspekte wie Big Data und künstliche Intelligenz mit verkaufspsychologischen Methoden im E-Commerce.
Ziel ist es, zu analysieren, ob deutsche Mittelständler prädiktive Analytik bereits aktiv zur Prognose von Kundenverhalten einsetzen und welche Hürden dabei existieren.
Der Autor führt eine quantitative empirische Untersuchung mittels eines standardisierten Fragebogens durch, wobei n=45 Teilnehmer der relevanten Zielgruppe ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu KI und prädiktiven Analysen, Best-Practice-Beispiele, eine Übersicht verkaufspsychologischer Techniken sowie die empirische Ergebnisdarstellung.
Zentrale Begriffe sind künstliche Intelligenz, prädiktive Analytik, E-Commerce, Big Data, Kundenverhalten und Verkaufspsychologie.
Als spezifische Forschungslücke fokussiert die Arbeit Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 50 Millionen Euro und einer definierten Mitarbeiterzahl.
Die größten Hemmnisse sind Datenschutzbedenken, hoher technischer Implementierungsaufwand und ein als unzureichend wahrgenommenes Fachwissen.
Die Mehrheit der Befragten erwartet durch den Einsatz dieser Technologien eine signifikante Umsatzsteigerung von 10 % bis 30 %.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Dateneinblicke allein nicht ausreichen; sie müssen mit psychologischen Techniken wie dem Decoy-Effekt oder Framing kombiniert werden, um den Absatz effektiv zu steuern.
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