Bachelorarbeit, 2017
58 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Zielsetzung
1.3 Fragestellung
1.4 Methode
1.4.1 In- und Exklusionskriterien
1.4.2 Suchergebnisse
1.5 PEDro – Bewertung
2. Vertiefende Kapitel
2.1 Definition Beschleunigungstrauma
2.2 Pathophysiologie und Pathomechanik
2.2.1 Verletzungsmechanismus am Beispiel eines Auffahrunfalls
2.2.2 Morphologie
2.3 Symptomatik
2.3.1 Klassifikation des Beschleunigungstraumas
2.4 Diagnostik
2.5 Differentialdiagnostik
2.6 Chronifizierung
2.7 Prognose
3. Resultate
3.1 Beschreibung der Studien
3.2 Studiendesign
3.3 Resultaten – Tabellen
4. Diskussion
5. Konklusion
Die Bachelorarbeit zielt darauf ab, die Effekte der aktiven Übungstherapie auf die Schmerzintensität bei Patienten mit chronischen Whiplash Associated Disorders (WAD) zu beschreiben. Dabei wird untersucht, wie physiotherapeutische Interventionen zur Schmerzreduktion beitragen können, um daraus Konsequenzen für die therapeutische Praxis abzuleiten.
2.2.1 Verletzungsmechanismus am Beispiel eines Auffahrunfalls
Zum Zeitpunkt des Aufpralls wird das Fahrzeug nach vorne beschleunigt und innerhalb von hundert Millisekunden folgen Rumpf und Schultern des Insassen, durch den Autositz induziert. Der Kopf bleibt vorerst durch seine Massenträgheit räumlich unverändert, was eine kraftvolle translatorische Bewegung des Kopfes gegen den Rumpf bewirkt. Anschließend wird die Trägheit des Kopfes überwunden und er wird mit der Akzeleration des Körpers nach vorne in Flexion gezwungen (Dezeleration). Bei einer Auffahrgeschwindigkeit von 32 km/h erreicht der Kopf eine Spitzenbeschleunigung von 12G während der Extension und 16 G während der Flexion (1G= 9,8m/sec) (Barnsley et al., 1998). Graf, Grill & Wedig (2009) beschreiben die Entstehung eines WAD durch eine Stauchung (Distorsion) der Halswirbelsäule mit einer beschleunigten Bewegung des Kopfes in die Extension und anschließender Flexion.
Der Gewichtsunterschied von Kopf und Oberkörper ist die Ursache für diese Bewegungsabfolge und aufgrund dessen kommt es zu einer unterschiedlich starken Beschleunigung dieser zwei Körperteile. Ebenfalls spielt die Position der beiden Körperregionen eine entscheidende Rolle. Es geschieht oft bei fixiertem Oberkörper und frei schwebendem Kopf, was auch der Grund dafür ist, weshalb die Versicherungen Werbung für eine korrekt eingestellte Kopfstütze machen (Deforth, 2014).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der WAD ein, definiert die Problemstellung sowie das Forschungsziel und erläutert die methodische Vorgehensweise bei der Literaturrecherche.
2. Vertiefende Kapitel: Hier werden theoretische Grundlagen zu Definition, Pathophysiologie, Symptomatik, Diagnostik und Chronifizierung des Beschleunigungstraumas detailliert dargelegt.
3. Resultate: Dieses Kapitel beschreibt die vier ausgewählten randomisierten kontrollierten Studien und präsentiert deren Studiendesigns sowie die erzielten Ergebnisse bezüglich der Schmerzreduktion.
4. Diskussion: Die Ergebnisse der untersuchten Studien werden kritisch interpretiert, in Bezug auf die Fragestellung bewertet und die Bedeutung der aktiven Übungstherapie diskutiert.
5. Konklusion: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen und konstatiert den positiven Effekt der aktiven Übungstherapie, während gleichzeitig auf den Bedarf für weitere Forschung hingewiesen wird.
Schleudertrauma, WAD, Physiotherapie, Übungstherapie, Schmerzreduktion, Nackenbeschwerden, Chronifizierung, Schmerzintensität, RCT, Rehabilitationsforschung, muskuloskeletale Beschwerden, evidenzbasierte Praxis.
Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung aktiver Übungstherapie auf Patienten, die nach einem Auffahrunfall unter chronischen Nackenbeschwerden, bekannt als Whiplash Associated Disorders (WAD), leiden.
Zentrale Themen sind die Entstehung von WAD, die medizinische Diagnostik, Faktoren für eine Chronifizierung der Beschwerden sowie die Wirksamkeit verschiedener aktiver Therapieansätze.
Das Hauptziel besteht darin, die Effektivität von aktiver Übungstherapie zur Schmerzreduktion bei chronischen WAD-Patienten auf Basis existierender randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) zu beschreiben.
Es wurde eine explikative Literaturrecherche in den medizinischen Datenbanken PubMed und PEDro durchgeführt, um relevante RCTs zu identifizieren und auszuwerten.
Im Hauptteil werden zunächst die pathomechanischen Grundlagen und die Klassifikation von WAD erläutert, gefolgt von der Darstellung und Analyse von vier spezifischen, qualitativ hochwertigen Studien.
Wichtige Begriffe sind unter anderem WAD (Whiplash Associated Disorders), Schmerzintensität, aktive Übungstherapie und evidenzbasierte Physiotherapie.
Die Studienlage deutet darauf hin, dass die rein informative Beratung in manchen Fällen vergleichbare moderate Erfolge zeigen kann wie ein intensives Übungsprogramm, was die Wahl der therapeutischen Intervention beeinflusst.
Die Klassifikation (z. B. nach Quebec Task Force) hilft dabei, den Schweregrad der Verletzung zu bestimmen und zwischen harmloseren Verläufen und solchen, die signifikante objektivierbare Befunde aufweisen, zu unterscheiden.
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