Bachelorarbeit, 2022
63 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Struktur
2 Kriterien zur Attraktivitätsdefinition und Maßnahmen zur Sicherung
2.1 Kriterien der Unternehmensattraktivität aus Sicht der Arbeitnehmer
2.2 Maßnahmen zur Erreichung und Aufrechterhaltung der Unternehmensattraktivität
2.2.1 Mitarbeitergewinnung
2.2.2 Mitarbeiterbindung
2.2.3 Offboarding
3 Best Practice – Boehringer Ingelheim
4 Externe Anbieter zur internen Attraktivitätssteigerung
4.1 Qualitrain GmbH
4.2 JobRad GmbH
4.3 corporate benefits GmbH
5 Umfrage zum Thema „Attraktivität von Unternehmen aus Interessenten- und Arbeitnehmersicht“
5.1 Aufbau, Inhalt und Zielgruppe
5.2 Ziel
5.3 Auswertung der Primärforschung
5.3.1 Antwortzeit und Validität der Daten
5.3.2 Analyse der anonymisierten Probanden
5.3.3 Inhaltliche Auswertung der Umfrage
5.4 Ideen zur Optimierung der Umfrage im Nachgang
6 Abschließende Evaluation
6.1 Diskussion und Fazit
6.2 Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, durch Primärforschung Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Attribute für Arbeitnehmer in Deutschland bei der Wahl und Bindung an einen Arbeitgeber ausschlaggebend sind, um Unternehmen eine Grundlage zur Optimierung ihrer Attraktivitätsstrategien zu bieten.
1.1 Motivation
Arbeitnehmerattraktivität kann auch mit dem Begriff Employer Branding erklärt werden. Hierbei bauen Unternehmen durch gezielte Maßnahmen eine Art Marke in Bezug auf Attraktivität gegenüber Bewerbern und auch den eigenen Mitarbeitern sowie grundsätzlich der Öffentlichkeit gegenüber auf.
Heutzutage ist dies eine zentrale Strategie in der Personalbeschaffung, zurückzuführen auf eine gute Marktsituation für Bewerber (Prellberg, 2022), auch auf den vorherrschenden Fachkräftemangel in Deutschland. (Lies, o. A.)
Zum Stichtag am 31. März 2022 lag die jährlich ermittelte durchschnittliche Zahl der gemeldeten offenen Vakanzen in Deutschland bei knapp 818.000 (Statista Research Department, 2022). Im Jahr 2011 lag dieser Wert noch bei ungefähr 466.000, dies weist eine Steigerung um in etwa 57 % auf (Statista Research Department, 2022). Gleichzeitig stand die Arbeitslosenquote im März 2022 bei einem Wert von 5,1 %, dies entspricht ungefähr 2,3 Millionen Bundesbürgern (Bundesagentur für Arbeit, 2022). So gesehen sollten Unternehmen in Deutschland kein Problem haben Mitarbeiter für ihre offenen Stellen zu finden. Doch geht es hierbei nicht nur um die Quantität der Arbeitssuchenden, sondern auch um die Qualifikationen, die die Bewerber mitbringen müssen. Dies ist das eigentliche Problem.
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation des Autors, das Ziel der Arbeit sowie die grundlegende Struktur der Bachelor-Arbeit.
2 Kriterien zur Attraktivitätsdefinition und Maßnahmen zur Sicherung: Definiert aktuelle Anforderungen von Arbeitnehmern und erläutert Prozessschritte wie Gewinnung, Bindung und Offboarding.
3 Best Practice – Boehringer Ingelheim: Analysiert ein konkretes Praxisbeispiel für erfolgreiches Employer Branding und Mitarbeiterbindung.
4 Externe Anbieter zur internen Attraktivitätssteigerung: Stellt Unternehmen wie Qualitrain, JobRad und corporate benefits vor, die Arbeitgeber bei der Benefit-Gestaltung unterstützen.
5 Umfrage zum Thema „Attraktivität von Unternehmen aus Interessenten- und Arbeitnehmersicht“: Detaillierte Darstellung, Auswertung und Diskussion der empirischen Primärforschung inklusive Optimierungsvorschläge.
6 Abschließende Evaluation: Führt die zentralen Erkenntnisse zusammen, diskutiert die Ergebnisse und gibt einen wissenschaftlichen Ausblick.
Employer Branding, Arbeitgeberattraktivität, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung, Work-Life-Balance, Personalgewinnung, Offboarding, Primärforschung, Unternehmenskultur, Mitarbeiterzufriedenheit, Recruiting, Arbeitsmarkt, Führungskraft, Personalbeschaffung, betriebliche Benefits.
Die Arbeit untersucht die Attraktivität von Unternehmen vorrangig aus Sicht der Arbeitnehmer und analysiert, welche Faktoren entscheidend sind, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein und Mitarbeiter langfristig zu binden.
Zentral sind Employer Branding, die verschiedenen Phasen des Personalprozesses (Gewinnung, Bindung, Offboarding), Best-Practice-Beispiele der Industrie sowie externe Benefit-Anbieter.
Ziel ist es, durch eine eigene Umfrage Erkenntnisse über die heutigen Erwartungen von Arbeitnehmern in Deutschland zu gewinnen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Angebote zielgerichtet anzupassen.
Die Autorin kombiniert eine Literaturanalyse zu relevanten Kriterien und Best-Practice-Beispielen mit einer quantitativen Primärforschung in Form einer standardisierten Online-Umfrage (Microsoft Forms) mit 82 Probanden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Praxisbeispiele (Boehringer Ingelheim), externe Servicekooperationen und die detaillierte Auswertung der selbst durchgeführten Mitarbeiterumfrage.
Keywords wie Employer Branding, Mitarbeiterbindung, Work-Life-Balance, Recruiting und der Fachkräftemangel stehen im Fokus.
Die Pandemie wird als Treiber für den Wandel zur ortsunabhängigen Arbeit (Home-Office) und als Faktor identifiziert, der die Bedeutung von Sicherheit und Arbeitsklima bei Arbeitnehmern neu gewichtet hat.
Die Untersuchung zeigt, dass die Unternehmensgröße keine pauschale Aussage über die wahrgenommene Attraktivität zulässt, da individuelle Präferenzen und Unternehmenskultur oft wichtiger sind als die reine Mitarbeiterzahl.
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