Examensarbeit, 2006
100 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Allgemeine theoretische Einleitung zum politischen System der Vereinigten Staaten von Amerika: Eckpunkte und Grundlagen
2.1 Der Präsident als Exekutive
2.2 Die Wahl des Präsidenten
2.3 Der Kongress als Legislative
2.4 Die Wahlen des Kongresses
2.5 Gegenseitige Kontrolle durch Hemmungen und Gleichgewichte
2.6 Amerikanisches Wahlverhalten
3. Entscheidende Faktoren für erfolgreiche Politik von US-Präsidenten im System der Gewaltentrennung zwischen 1952 und 1994 anhand ausgewählter Beispiele
3.1 Einführung und methodische Erläuterungen
3.2 Wahl und Wiederwahl
3.2.1 Beispiel 1: Eisenhower und die Wahlen von 1952 und 1956
3.2.2 Beispiel 2: Nixon und die Wahlen von 1968 und 1972
3.2.3 Beispiel 3: Reagan und die Wahlen von 1980 und 1984
3.2.4 Fazit
3.3 Persönlichkeit
3.3.1 Beispiel 1: Ronald W. Reagan
3.3.2 Beispiel 2: Dwight D. Eisenhower
3.3.3 Beispiel 3: George H. W. Bush
3.3.4 Fazit
3.4 Führungsstil und Organisation
3.4.1 Beispiel 1: Nixons Reorganisation des Weißen Hauses
3.4.2 Beispiel 2: Eisenhowers Effektivität im Hintergrund
3.4.3 Beispiel 3: Reagans Souveränität und Optimismus
3.4.4 Fazit
3.5 Politisches Geschick in der Zusammenarbeit mit dem Kongress
3.5.1 Allgemeine Rahmenbedingungen in der Interaktion zwischen Weißem Haus und Capitol Hill
3.5.2 Beispiel 1: Eisenhowers Vermittlungstalent
3.5.3 Beispiel 2: Reagans Kommunikationsgeschick
3.5.4 Fazit
4. Resümee
4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.2 Ausblick
5. Summary
Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit analysiert, wie US-Präsidenten der Republikanischen Partei im Zeitraum von 1952 bis 1994 trotz überwiegend demokratischer Mehrheiten im Kongress erfolgreich regieren konnten und welche Faktoren ihren politischen Erfolg im System der Gewaltentrennung maßgeblich beeinflussten.
Die Kandidaten der Republikaner und der Demokraten (1952)
Unter diesen Vorzeichen entschieden sich die Republikaner, den erfolgreichen Weltkriegsgeneral Dwight D. Eisenhower, der mittlerweile von der NATO angeworben worden war, als Präsidentschaftskandidaten zu nominieren: „The Republicans asked for a chance to ’clean up the mess’ in Washington […].“62 Zu Beginn des Wahljahres standen in den nationalen Vorentscheidungen zwar noch einige andere Bewerber wie beispielsweise Senator Taft, der als Vertreter der Isolationspolitik gesehen wurde, zur Diskussion, doch konnten diese Eisenhowers Durchsetzungsvermögen nichts entgegen stellen.63
Auf Seiten der Demokraten trug vor allem das lange Zögern des amtierenden Präsidenten Truman, noch einmal anzutreten, zu einer baldigen Demoralisierung der Partei bei. Senator Kefauver aus Tennessee, der in den Vorwahlen beachtliche Erfolge gezeigt hatte, galt bis zur National Convention als aussichtsreicher Kandidat, doch setzte sich letztendlich Gouverneur Adlai Stevenson (Illinois) auch aufgrund der breiten Unterstützung Trumans als Präsidentschaftskandidat der Demokraten durch. Seine Zielsetzungen beliefen sich im Wesentlichen auf ein weit reichendes Reformpaket und mehr Liberalisierung im innenpolitischen Bereich. Als Vizepräsidentschaftskandidat schickte man im Hinblick auf die Unterstützung des Südens Senator Sparkman aus Alabama ins Rennen, doch rechneten viele den Demokraten aufgrund der angesprochenen Problematiken und vor allem wegen des populären Gegenkandidaten Eisenhower geringe Siegeschancen aus.64
1. Einleitung: Darstellung der Ausgangslage zur Präsidentschaft zwischen 1952 und 1994 sowie der Fragestellung nach dem Erfolg bei geteilter Regierung.
2. Allgemeine theoretische Einleitung zum politischen System der Vereinigten Staaten von Amerika: Eckpunkte und Grundlagen: Vermittlung der notwendigen verfassungsmäßigen Grundlagen und Strukturen von Präsidentschaft, Kongress und Gewaltenteilung.
3. Entscheidende Faktoren für erfolgreiche Politik von US-Präsidenten im System der Gewaltentrennung zwischen 1952 und 1994 anhand ausgewählter Beispiele: Detaillierte Analyse der vier zentralen Erfolgsfaktoren Wahl, Persönlichkeit, Organisation und politisches Geschick anhand von Fallstudien.
4. Resümee: Synthese der Ergebnisse und Ausblick auf die politischen Veränderungen durch die Kongressmehrheiten nach 1994.
5. Summary: Zusammenfassung der zentralen Thesen und Ergebnisse in englischer Sprache.
US-Präsident, Kongress, Gewaltentrennung, Republikanische Partei, Demokratische Partei, geteilte Regierung, Präsidentschaftswahl, Persönlichkeit, Führungsstil, Wahlerfolg, politische Strategie, White House Office, Gesetzgebung, Machtbalancen, politische Reformen.
Die Arbeit untersucht, wie es republikanischen US-Präsidenten zwischen 1952 und 1994 gelingen konnte, ihre politischen Ziele trotz meist demokratischer Mehrheiten im Kongress zu verwirklichen.
Im Fokus stehen das politische System der USA, die Dynamik zwischen Exekutive und Legislative, sowie die Faktoren, die Präsidenten erfolgreich machen.
Das Ziel ist es, die entscheidenden Faktoren für den politischen Erfolg von US-Präsidenten im Kontext einer geteilten Regierung (split government) zu identifizieren und zu belegen.
Der Autor nutzt eine systematische Analyse ausgewählter Beispiele von republikanischen Präsidenten, um die Bedeutung von Wahl, Persönlichkeit, Führung und politischem Geschick herauszuarbeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in vier Bereiche: Wahl und Wiederwahl, die Rolle der Persönlichkeit, Führungsstil und Organisation sowie das Geschick im Umgang mit dem Kongress.
Zentrale Begriffe sind US-Präsident, Kongress, Gewaltentrennung, politische Durchsetzungsfähigkeit und Wahlerfolg.
Der Autor zeigt auf, dass das mediale Zeitalter und der Aufbau von Vertrauen bei der Bevölkerung wichtige Instrumente sind, um Druck auf politische Institutionen auszuüben.
Eine effiziente Organisation und die Auswahl erfahrener Mitarbeiter sind laut der Arbeit entscheidend, um die Regierungsagenda strukturiert umzusetzen und Krisen zu bewältigen.
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