Masterarbeit, 2023
79 Seiten, Note: 5.00
1 Einleitung
1.1 Integrierte Kommunikation
1.1.1 Ziel der integrierten Kommunikation
1.2 Eingliederung persönlicher Verkauf, Kommunikation und Verkaufsförderung – Kontraktpunkte der Disziplinen
1.3 Verkaufsförderungsarten und Verkaufsformen
2 Theorieteil
2.1 Integrierte Kommunikation
2.1.1 Arten der integrierten Kommunikation
2.2 Kommunikation
2.2.1 Unternehmenskommunikation
2.3 Verkaufskommunikation
2.4 Kommunikationsmodelle
2.4.1 Störungen der Kommunikation
2.5 Verkauf
2.5.1 Persönlicher Verkauf
2.5.1.1 Einflussfaktoren des Verkaufsgespräches
2.5.1.2 Interaktion Verkauf und Konsumierende – Motive und Emotionen
2.6 Verkaufsförderung
2.6.1 Arten der Verkaufsförderung
2.6.2 Ziele der Verkaufsförderung
2.7 Schnittstelle zwischenmenschliche Interaktion – Verkauf und Konsumierende
2.7.1.1 Transportwege der integrierten Kommunikation durch den persönlichen Verkauf
3 Auswertungsteil
3.1 Verkaufskommunikation
3.2 Schnittstellen zwischen der integrierten Kommunikation und dem Verkauf
3.2.1.1 Beeinflussung der Schnittstellen durch Verkauf
4 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Beitrag, den Verkaufsmitarbeitende zur integrierten Kommunikation leisten könnten, wobei der Fokus auf der Schnittstelle zwischen Unternehmenskommunikation, integrierter Kommunikation und Konsumenten durch den persönlichen Verkauf liegt. Ziel ist es, die Interaktion zwischen Verkaufsmitarbeitenden und Konsumierenden zu analysieren und aufzuzeigen, wie diese als Markenbotschafter die externe Unternehmenswahrnehmung beeinflussen können.
1.1 Integrierte Kommunikation
Brandstätter und Stumpf (2012, S. 218 + 219) sind der Auffassung durch die fortwährende Sättigung der Märkte, der zunehmenden Anzahl an Marken und der Produkthomogenität, sind Unternehmen gezwungen sich mehr auf Kommunikationswegen zu differenzieren. Die Kommunikationsinstrumente haben sich gleichzeitig vervielfältigt, dass von einer Atomisierung der Medien gesprochen wird, mit der Konsequenz in einer Informationsüberlastung der Konsumierenden zu resultieren. Seither verstärkt sich die Forderung nach der integrierten Kommunikation. Durch diese Integration soll versucht werden die Wahrnehmung des Unternehmens im Marktgeschehen effektiver und effizienter zu gestalten. Die Unternehmenskommunikation ist als Einheit zu verstehen die ein einheitliches Erscheinungsbild der Unternehmung oder Marke erzeugt und vermittelt. Nach Bruhn, Esch & Langner (2009, S. 438)) ist dieses Bild nach inhaltlicher, formaler und zeitlicher Abstimmung aller Massnahmen relevant, um die Eindrücke zu vereinheitlichen und entsprechend zu verstärken. Die Relevanz dieser Integration ist gegeben, da täglich diverse Informationen auf Konsumenten/innen einströmen mit dem Resultat einer Wahrnehmungsabwehr und steigende Zugangsbarrieren. Nur durch Konsistenz können Reizüberflutungen erste klare Gedankenstrukturen aufgebaut werden. Mit dem Begriff integrierte Kommunikation (Bruhn et. al., 2009, S. 461 – 462) sind diverse Merkmale verbunden:
1. Integrierte Kommunikation ist ein Ziel der Kommunikation. Mit entsprechender Ausrichtung der Kommunikation ist es eine strategische Positionierung.
2. Integrierte Kommunikation ist ein Managementprozess und beinhaltet Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle der Aktivitäten.
3. Die integrierte Kommunikation gestaltet sich anhängig der Markenstrategie. Dementsprechend ist die Kommunikationsplanung vorgelagert.
4. Integrierte Kommunikation enthaltet alle interne und externe Kommunikationsinstrumente zur Sicherstellung einer entsprechenden Integration.
5. Integrierte Kommunikation richtet sich auf eine Einheit der Kommunikation aus.
6. Integrierte Kommunikation hat die Möglichkeit zur Effizienzsteigerung der Kommunikation.
7. Ziel der integrierten Kommunikation ist das Erzeugen eines inhaltlichen, formalen und zeitlich einheitlichen Erscheinungsbildes. Um damit ein prägnantes und widerspruchsfreies und dadurch ein glaubwürdiges Entscheidungsverhalten der Zielgruppen zu beeinflussen.
1 Einleitung: Die Arbeit definiert die Zielsetzung, die Schnittstellen zwischen Verkauf und integrierter Kommunikation zu untersuchen und die Bedeutung der Mitarbeitenden an der Front für die Kommunikationsstrategie hervorzuheben.
2 Theorieteil: Dieser Abschnitt erläutert die theoretischen Grundlagen der integrierten Kommunikation, Kommunikationsmodelle, den Verkaufsprozess sowie die Rolle der Verkaufsförderung und menschlicher Interaktion.
3 Auswertungsteil: Hier wird der theoretische Rahmen auf die Praxis übertragen, insbesondere hinsichtlich dessen, wie Verkaufsmitarbeitende durch markenkonformes Verhalten zu wirksamen Markenbotschaftern werden.
4 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass der persönliche Verkauf ein entscheidender, oft unterschätzter Teil der Kommunikationsstrategie ist, der durch emotionale Interaktion maßgeblich zur positiven Wahrnehmung beiträgt.
Integrierte Kommunikation, persönlicher Verkauf, Unternehmenskommunikation, Verkaufsförderung, Kommunikation, Konsumenten, Markenführung, Markenbotschafter, Kundenbindung, Motivation, Emotionen, Interaktion, Marketing, Strategie, Informationsvermittlung.
Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag Verkaufsmitarbeitende zur integrierten Kommunikation eines Unternehmens leisten können und inwiefern sie als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Konsumenten fungieren.
Die zentralen Themen umfassen die integrierte Kommunikation, den persönlichen Verkauf, die psychologische Wirkung auf Konsumenten durch Emotionen sowie die Rolle der Mitarbeitenden als aktive Markenbotschafter.
Das primäre Ziel ist es herauszufinden, wie die Schnittstelle zwischen zwischenmenschlicher Interaktion (persönlicher Verkauf) und der strategischen integrierten Kommunikation optimiert werden kann, um eine einheitliche Markenwahrnehmung zu gewährleisten.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die verschiedene Modelle der integrierten Kommunikation, psychologische Ansätze zur Kommunikationsbeeinflussung und Studienergebnisse von Experten wie Bruhn analysiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erläuterungen zu Kommunikationsgrundlagen und -modellen, Analysen der Verkaufsförderung sowie eine detaillierte Auswertung der Schnittstellen zwischen Verkaufsprozessen und Kommunikationsstrategien.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Integrierte Kommunikation, Verkaufstransformation, Markenbotschafter, emotionale Konditionierung und Interaktionsschnittstellen.
Der persönliche Verkauf ist oft der erste analoge Kontakt zum Kunden. Da Mitarbeitende die Unternehmensbotschaft in Echtzeit vermitteln, können sie die Wahrnehmung der Marke maßgeblich bestätigen oder durch falsches Verhalten gefährden.
Emotionen sind für eine nachhaltige Verhaltensänderung und den Aufbau von Kundentreue essenziell. Die Arbeit betont, dass Verkaufsmitarbeitende durch gezielte emotionale Reize eine Vertrauensbasis schaffen können, die rationale Argumente ergänzt und festigt.
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