Unterrichtsentwurf, 2023
36 Seiten, Note: 1,0
1. Bedingungsanalyse
1.1 Ausgewählte Eckdaten und Rahmenbedingungen
1.2 Bedingungen der Lerngruppe
1.3 Classroommanagement und Rituale
2. Sachanalyse
2.1 Lesekompetenz
2.2 Sinngestaltendes Lesen
3. Didaktische Analyse
3.1 Begründung der Themenwahl
3.2 Die Einbettung der Stunde in die Unterrichtsreihe
3.3 Bezüge zum Bildungsplan
3.4 Differenzierung
4. Strukturierung und Gestaltung der Unterrichtsstunde
4.1 Begrüßung und Transparenz
4.2 Einstieg
4.3 Hinführung
4.4 Arbeitsauftrag
4.5 Arbeitsphase
4.6 Sicherung/Feedback
4.7 Reflexion und Abschluss
Das Hauptziel dieser Unterrichtsstunde ist die Weiterentwicklung der Lesefähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, indem diese lernen, ausgewählte Texte mithilfe des Kriteriums „Wie ein/e Schauspieler*in“ sinngestaltend vorzulesen und Emotionen dabei sowohl verbal als auch nonverbal zum Ausdruck zu bringen.
Die Einbettung der Stunde in die Unterrichtsreihe
Die geplante Unterrichtsstunde stellt eine weiterführende Stunde in der Unterrichtseinheit Buchpräsentation dar und knüpft direkt an eine am Tag zuvor durchgeführte Doppelstunde an. In dieser wurde das Bilderbuch „So war das! Nein, so! Nein, so!“ von Kathrin Schärer eingeführt, welches sich mit der Thematik der Gefühle, eingebettet in einer Streitsituation, beschäftigt. Es wurde ein Bezug zur eigenen Lebenswelt der Kinder hergestellt und die Gefühle, die im Buch auftauchen, besprochen und thematisiert. In einem ersten Durchlauf wurde ebenfalls bereits der Ausdruck einiger Gefühle erprobt, indem die Kinder in bestimmte Gefühle „hineinspringen“ sollten. Ein Reifen auf dem Boden diente hierbei als „Bühne“ für das Gefühl. Die Kinder gaben sich gegenseitig eine Rückmeldung zur Darstellung durch „Top“ (das war schon richtig gut) und „Tipp“ (das könntest du beim nächsten Mal noch beachten). Wenn ein Kind den Ausdruck des Gefühls richtig gut darstellen konnte, machten die Kinder ein „Klick“-Bild mit ihrer imaginären Kamera, um dieses im Kopf festzuhalten. Darüber hinaus wurde durch das Anhören einiger Sprachaufnahmen in Verbindung mit einzelnen Szenen festgestellt, dass manchmal die Stimme allein nicht ausreicht, um feststellen zu können, in was für einem Gefühl das Gegenüber steckt und ebenfalls die Körperhaltung und der Gesichtsausdruck notwendig sind. In der heutigen Stunde werden diese Erkenntnisse wieder aufgegriffen. Die Übung eines weiteren, von der Lehrperson selbst geschriebenen Textes, in Anlehnung an das Bilderbuch („Die Versöhnung“), soll den Kindern nun helfen, sich diese Kriterium selbstständig anzueignen und umzusetzen. Im Fokus steht das Kriterium „Wie ein/e Schauspieler*in“, welches das betonte Vorlesen meint. Das Lesen mit Gefühl bzw. das betonte Vorlesen spricht die Schüler*innen auf der emotionalen Ebene an und hilft diesen, sich besser in den Text einfühlen und ihn somit besser verstehen zu können.
1. Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel beschreibt die schulischen Rahmenbedingungen sowie das soziale und leistungsbezogene Profil der Lerngruppe 2b.
2. Sachanalyse: Hier werden die theoretischen Grundlagen zur Lesekompetenz sowie zum sinngestaltenden Lesen und dessen Sprechgestaltungsmitteln dargelegt.
3. Didaktische Analyse: Dieser Teil begründet die Themenwahl, ordnet die Stunde in die Unterrichtsreihe ein und erläutert die Bezüge zum Bildungsplan sowie das Differenzierungskonzept.
4. Strukturierung und Gestaltung der Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel beschreibt detailliert den methodisch-didaktischen Ablauf der Stunde von der Begrüßung bis zum Abschluss.
Sinngestaltendes Vorlesen, Lesekompetenz, Grundschule, Deutschunterricht, Sprechgestaltungsmittel, Literaturunterricht, Emotionen, soziale Kompetenz, Unterrichtsplanung, Differenzierung, Buchpräsentation, schauspielerische Elemente, Dialog, Vorlesestunde, soziale Interaktion.
Die Arbeit dient der Planung einer Unterrichtsstunde im Fach Deutsch für eine zweite Klasse, in der das sinngestaltende Vorlesen und der emotionale Ausdruck im Vordergrund stehen.
Die zentralen Themen umfassen die Förderung der Lesekompetenz, die Arbeit mit dem Bilderbuch „So war das! Nein, so! Nein, so!“ sowie die Einbindung von schauspielerischen Elementen zur Ausdrucksgestaltung.
Das primäre Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, Texte betont und mit Gefühl vorzulesen, um den Textinhalt für Zuhörer lebendig zu gestalten.
Die Planung basiert auf didaktischen Modellen zum Literaturunterricht, dem Mehrebenenmodell der Lesedidaktik nach Rosebrock/Nix und Ansätzen zum gestaltenden Sprechen von Hillegeist.
Es werden eine Bedingungsanalyse der Lerngruppe, eine Sachanalyse zu den theoretischen Grundlagen sowie eine detaillierte didaktische Ausarbeitung und Verlaufsplanung für die Unterrichtssituation durchgeführt.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sinngestaltendes Vorlesen, Lesekompetenz, soziale Kompetenz und Unterrichtsgestaltung im Deutschunterricht charakterisieren.
Durch dreifach differenzierte Texte und zusätzliche „Sternchenaufgaben“ (Aktionskarten) wird den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen innerhalb der Lerngruppe begegnet.
Das Bilderbuch dient als inhaltliche Basis, um Themen wie Streit, Versöhnung und das Identifizieren von Gefühlen lebensweltbezogen und theatralisch zu bearbeiten.
Das szenische Spiel dient dazu, die rhetorische Kompetenz zu stärken und den Schülern durch Mimik, Gestik und Betonung beim Vorlesen Sicherheit vor einem Publikum zu vermitteln.
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