Masterarbeit, 2022
97 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht die Werteffekte von sogenannten Mandatory Convertibles. Dabei werden die Aktienkursreaktionen von Unternehmen analysiert, die eine Emission dieser Finanzinstrumente planen. Die Studie verwendet die Methodik der Ereignisstudie, um diese Effekte zu ermitteln und zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Motivation für die Untersuchung von Mandatory Convertibles erläutert und den Aufbau der Arbeit darstellt. Das zweite Kapitel behandelt die Grundlagen von Mandatory Convertibles, ihre Charakteristika und Bewertung, sowie Vor- und Nachteile aus Sicht der Emittenten und Anleger. Weiterhin werden die Ergebnisse der Literaturrecherche präsentiert, die sich mit den asymmetrischen Informationsvorteilen und den Financial Distress-Kosten von Mandatory Convertibles auseinandersetzen.
Im dritten Kapitel wird die Untersuchungsmethodik der Ereignisstudie vorgestellt, die zur Analyse der Werteffekte eingesetzt wird. Es werden verschiedene Modelle zur Berechnung der abnormalen Renditen und Methoden zur statistischen Signifikanzprüfung erläutert.
Kapitel 4 beschreibt die Datenerhebung und -bereinigung sowie den finalen Datensatz, der für die empirische Untersuchung verwendet wird. Das fünfte Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Ereignisstudie und der multivariaten Regressionsanalyse. Dabei werden die Werteffekte in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren wie dem Emissionsland, dem Rating und der Branche untersucht.
Mandatory Convertibles, Ereignisstudie, Werteffekte, Aktienkursreaktionen, Finanzinstrumente, Kapitalmarktforschung, Rating, Branche, Einflussfaktoren, Finanzielle Ausfallrisiken, Univariate Analysen, Multivariate Regressionen, Thomson Reuters Datenbank.
Mandatory Convertibles sind Pflichtwandelanleihen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wandelanleihen ist die Umwandlung in Aktien am Ende der Laufzeit für den Anleger verpflichtend, nicht optional.
Unternehmen nutzen sie oft zur schnellen Eigenkapitalbeschaffung, zur Senkung von Finanzierungskosten oder zur Vermeidung von „Financial Distress“ (finanzieller Schieflage), da sie von Ratingagenturen oft als eigenkapitalähnlich eingestuft werden.
Empirische Studien zeigen oft negative Kursreaktionen, da der Markt die zukünftige Verwässerung der Anteile vorwegnimmt. Die Stärke der Reaktion hängt jedoch von Faktoren wie dem Rating und der Branche ab.
Dies ist eine statistische Methode in der Finanzwirtschaft, um die Auswirkungen eines bestimmten Ereignisses (z. B. eine Emissionsankündigung) auf den Wert eines Unternehmens bzw. dessen Aktienkurs zu messen.
Anleger profitieren meist von höheren Kuponzahlungen (Zinsen) im Vergleich zu normalen Aktien oder herkömmlichen Wandelanleihen, tragen aber das volle Kursrisiko der Aktie.
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