Diplomarbeit, 2009
222 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Lerntheorien, Lernprozesse & Lernformen
2.1 Lerntheorien
2.1.1 Behaviorismus
2.1.2 Kognitivismus
2.1.3 Konstruktivismus
2.1.4 Konnektivismus
2.2 Lernprozesse
2.2.1 Individuelles Lernen
2.2.2 Organisationales Lernen
2.3 Lernformen
2.3.1 Dimension I
2.3.1.1 Formales Lernen
2.3.1.2 Nicht-formales (non-formales) Lernen
2.3.1.3 Informelles Lernen
2.3.2 Dimension II
2.3.2.1 Fremdorganisiertes und fremdgesteuertes Lernen
2.3.2.2 Mischformen
2.3.2.3 Selbstorganisiertes und selbstgesteuertes Lernen
2.3.3 Dimension III
2.3.3.1 Präsenzveranstaltung
2.3.3.2 E-Learning
2.3.3.3 Blended Learning
2.3.4 Dimension IV
2.3.4.1 Beispiele
2.3.5 Spezialform „New Blended Learning“
3 Web 2.0 und Social Software
3.1 Einführungsbeispiel
3.2 Begriffsklärungen
3.2.1 Web 2.0
3.2.2 Social Software
3.3 Beispiele von Anwendungen im Unternehmenskontext
3.3.1 Weblogs
3.3.2 Social Networks
3.3.3 RSS
3.3.4 Social Tagging
3.4 Enterprise 2.0 im Kontext des Lernens
3.4.1 Learning 1.0 vs. Learning 2.0
3.4.2 Defizite bestehender Unternehmensinfrastrukturen
3.4.3 Mehrwert durch Learning 2.0
3.4.3.1 Schnelle und transparente Kommunikation
3.4.3.2 Professionelles Wissensmanagement
3.4.3.3 Lernen & Kompetenzentwicklung
3.4.3.4 Ausreizung von Netzwerkeffekten
3.5 Allgemeine Rahmenbedingungen
4 Net Generation
4.1 Begriffsklärung
4.2 Charakterisierung
4.3 Generationeneinteilungskriterien
4.4 Lernverhalten & Anforderungen an Lernsettings
4.5 Kritik
5 ALPLA-Werke GmbH & Co KG
5.1 Firmenportrait
5.2 Wie Lehrlinge bei ALPLA bisher lernen
6 Konzeption der Untersuchung - Forschungsdesign
6.1 TeilnehmerInnen
6.2 Thema
7 Erhebungsinstrumente
7.1 Das Experiment
7.1.1 Die Fragestellungen
7.1.2 Hypothesen
7.1.3 Rahmenbedingungen
7.1.4 Vorbereitungen
7.1.4.1 Didaktisch-methodisches Konzept
7.1.4.2 Erstellung des Schulungsplanes
7.1.4.3 Erstellung der Informationsplattform mit „Webnode“
7.1.4.4 Erstellung von Web Based Trainings mit „Articulate“
7.1.4.5 Einrichtung des Projektmanagement 2.0-Werkzeug „Zcope“
7.1.5 Durchführung
7.1.5.1 Kick-off Veranstaltung – Vorstellung Experiment
7.1.5.2 Erlernen der Theorie mit E-Learning – „Abschnitt 1 – Pneumatik“
7.1.5.3 Stecken mit der Simulationswand von „FESTO“
7.1.5.4 Erlernen der Theorie mit E-Learning – „Abschnitt 2 – E-Pneumatik“
7.1.5.5 Zeichnen mit „FluidSIM“
7.1.6 Prüfungen
7.2 Fokussierte Leitfadeninterviews
7.2.1 Struktur und Fragenstellungen des Interviewleitfadens
7.2.2 Durchführung
7.3 Online-Befragung
8 Auswertung des Experiments mit Schlussfolgerung
8.1 Objektive Auswertung der Ergebnisse
8.1.1 Nutzungsstatistiken
8.1.1.1 Web Based Trainings – „Articulate-Online”
8.1.1.2 Informationsplattform – „Webnode“
8.1.1.3 Virtuelle Projektarbeit – „Zcope“
8.1.2 Testergebnisse
8.1.3 Beurteilung der virtuellen Projektarbeit „Flaschenentnahme Zange“
8.2 Subjektive Auswertung der Ergebnisse
8.2.1 Zugehörigkeit zur Net Generation
8.2.2 Evaluationen mit dem Ausbildner
8.3 Schlussfolgerung
9 Auswertung der Interviews
9.1 Schritt 1 – Transkription der Tonaufnahmen
9.2 Schritt 2 – Kategorisierung und Codierung
9.3 Schritt 3 – Paraphrasierung
9.4 Ergebnisse
10 Fazit
Die Arbeit untersucht das Potenzial von selbstgesteuert-konnektivem Lernen durch den Einsatz von Social Software in einem multinationalen Unternehmen am Beispiel von ALPLA-Werke GmbH & Co KG. Ziel ist es, die Unterschiede zwischen traditionellem (Learning 1.0) und modernem Lernen (Learning 2.0) herauszuarbeiten und die Eignung innovativer Lernkonzepte für Lehrlinge der „Net Generation“ empirisch zu prüfen.
3.3.1 Weblogs
Immer mehr Menschen kennen und nutzen Weblogs und bereits Millionen von Menschen bloggen aktiv. Die Medienagentur „Universal McCann“, nach eigenen Angaben eine der „top-ten global media networks“, veröffentlichte bereits im April 2008 eine Studie mit den Ergebnissen, dass 73 Prozent aller InternetuserInnen bereits einen Weblog (kurz „Blog“ genannt) gelesen haben. Mit der steigenden Popularität und Verbreitung von Weblogs stellt sich für Unternehmen immer mehr die Frage, welchen Einfluss Weblogs und ihre Community auf diese haben. Bei der Frage, wie Organisationen Blogs aktiv einsetzen können, werden im Wesentlichen zwei Möglichkeiten unterschieden. Einerseits Weblogs für die interne Unternehmenskommunikation und andererseits Weblogs für die externe Unternehmenskommunikation. Zunächst soll jedoch kurz erläutert werden, was Blogs sind und über welche Merkmale bzw. Eigenschaften sie verfügen.
„Ein Blog ist auf den ersten Blick eine regelmäßig aktualisierte Webseite mit chronologisch sortierten Beiträgen, beginnend mit dem aktuellsten Beitrag auf der Startseite, dem ältere Beiträge folgen. Der Begriff Blog ist eine Abkürzung des Begriffs Weblog, in dem wiederum die Begriffe "web" und "log" (Protokoll oder Log wie ein Logbuch) stecken.“
Weblogs haben die Eigenschaft, dass vor allem die AutorInnen – im Fachjargon „Blogger“ genannt – mit ihren subjektiven Meinungen im Mittelpunkt stehen. Charakteristisch für sämtliche Social Software bestehen sie aus einfachen Publikationswerkzeugen, welche in der Regel auch für ungeübte NutzerInnen bedienbar sind. Neben einer Kommentarfunktion, bei der NutzerInnen ihre persönliche Meinung zu einem Beitrag hinterlassen können, verfügen sie normalerweise – je nach Anbieter unterschiedlich – über die Funktionen „Trackback“, „Tags“, „Permalinks“ und viele mehr.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, die sich mit den Potenzialen des selbstgesteuert-konnektiven Lernens mittels Social Software für Lehrlinge in einem multinationalen Unternehmen beschäftigt.
2 Lerntheorien, Lernprozesse & Lernformen: Das Kapitel grenzt verschiedene Lerntheorien (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, Konnektivismus) ab und erläutert Lernprozesse sowie verschiedene Dimensionen von Lernformen.
3 Web 2.0 und Social Software: Hier werden die Begriffe Web 2.0 und Social Software definiert und deren Bedeutung für die Unternehmenskommunikation und das Wissensmanagement diskutiert.
4 Net Generation: Dieses Kapitel charakterisiert die sogenannte Net Generation, ihr spezifisches Lernverhalten und die daraus resultierenden Anforderungen an moderne Lernsettings.
5 ALPLA-Werke GmbH & Co KG: Das Unternehmen wird porträtiert und die bisherige Situation der Lehrlingsausbildung bei ALPLA analysiert.
6 Konzeption der Untersuchung - Forschungsdesign: Das Kapitel beschreibt den Aufbau und das methodische Vorgehen des Experiments zur Untersuchung der Forschungsfrage.
7 Erhebungsinstrumente: Hier werden die eingesetzten Forschungsinstrumente wie das Experiment, Online-Befragungen und fokussierte Leitfadeninterviews detailliert vorgestellt.
8 Auswertung des Experiments mit Schlussfolgerung: Dieser Teil präsentiert die objektiven und subjektiven Ergebnisse des Lernexperiments und zieht Schlussfolgerungen hinsichtlich der Wirksamkeit der gewählten Lernmethode.
9 Auswertung der Interviews: Hier erfolgt eine qualitative Analyse der geführten Interviews anhand eines Kategoriensystems, um Ursachen für bestimmte Ergebnisse zu identifizieren.
10 Fazit: Das Fazit resümiert die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit und bewertet den Nutzen von Learning 2.0 für zukunftsorientierte Unternehmensstrategien.
Learning 2.0, New Blended Learning, Web 2.0, Social Software, Net Generation, organisationales Lernen, Wissensmanagement, Kompetenzentwicklung, Lehrlingsausbildung, Konnektivismus, E-Learning, Weblogs, Social Networking, RSS, Social Tagging
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration moderner Web 2.0-Technologien (Social Software) in die betriebliche Aus- und Weiterbildung, insbesondere für die Generation der Lehrlinge (Net Generation), um den Wandel hin zu lebenslangem, selbstgesteuertem Lernen zu unterstützen.
Die zentralen Themen sind moderne Lerntheorien (insb. Konnektivismus), die Definition und Anwendung von Social Software, die Charakteristika der „Net Generation“ und die praktische Implementierung eines „New Blended Learning“-Szenarios.
Das Ziel ist es, die Potenziale von selbstgesteuertem, konnektivem Lernen im Vergleich zu traditionellen, fremdgesteuerten Lernformen für ein multinationales Unternehmen empirisch zu evaluieren.
Der Autor nutzte einen qualitativen Forschungsansatz (Triangulation), bestehend aus einem einmonatigen Experiment, Online-Befragungen sowie fokussierten Leitfadeninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block (Lerntheorien, Web 2.0, Net Generation) und einen empirischen Block, der das Experiment bei der Firma ALPLA inklusive Konzeption, Durchführung und Auswertung umfasst.
Die wichtigsten Schlagworte sind Learning 2.0, New Blended Learning, Web 2.0, Social Software, Net Generation, Wissensmanagement und Kompetenzentwicklung.
ALPLA dient als konkretes Beispiel für ein multinationales Unternehmen, in dem der Bedarf an effizienter Wissensvermittlung für Lehrlinge besteht, um dem Wandel der Wissensgesellschaft gerecht zu werden.
Das Experiment zeigte, dass die Akzeptanz von Social Software stark von den Rahmenbedingungen und der Motivation der Lernenden abhängt; ohne klare Anreize oder Pflichtkomponenten war die Nutzung der digitalen Werkzeuge im untersuchten Fall gering.
Obwohl die Lehrlinge der Net Generation zugeordnet werden konnten, zeigte sich, dass bloße technologische Affinität nicht automatisch zu einer aktiven Nutzung von Lern-Tools führt, wenn die persönliche Betreuung oder klare Zielvorgaben fehlen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

