Diplomarbeit, 2009
114 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Struktur der Arbeit
2 Funktionsbereiche betrieblichen Personalmanagements
2.1 Personalstrategie
2.2 Personalplanung
2.3 Personaleinsatz
2.4 Personalentwicklung
2.5 Personalfreisetzung
2.6 Querschnittsaufgaben des betrieblichen Personalmanagements
3 Aufgaben der Personalbeschaffung
3.1 Der Demografische Wandel als Herausforderung an die Personalbeschaffung
3.1.1 Demografischer Wandel in Deutschland
3.1.2 Folgen für die Personalbeschaffung
3.2 Personalbeschaffung
3.2.1 Personalmarketing als konzeptionelle Grundlage
3.2.2 Personalgewinnung
3.2.3 Personalauswahl
3.3 E-Recruitment
4 Networking 2.0
4.1 Web 2.0
4.1.1 Begriffsbestimmung
4.1.2 Merkmale von Web 2.0-Anwendungen
4.2 Soziale Netzwerke
4.2.1 Hauptströmungen der Entwicklung
4.2.1.1 Sozialanthropologie
4.2.1.2 Formale Soziologie
4.2.1.3 Soziometrie und Feldtheorie
4.2.1.4 Die Theorie der strong ties und weak ties
4.2.1.5 Strukturelle Löcher
4.2.2 Begriffsbestimmung Soziales Netzwerk
4.2.3 Sozialkapital als Ertrag sozialer Netzwerke
4.3 Networking 2.0
4.3.1 Abgrenzung virtuelle soziale Netzwerke
4.3.2 Social Software – die sozialen Netzwerke im Internet
4.3.3 Begriffsbestimmung Networking 2.0
4.3.4 Erfolgsfaktoren beim Networking 2.0
5 Empirische Erhebung
5.1 Forschungsanliegen
5.2 Erhebungsinstrument und Durchführung der Erhebung
5.3 Ergebnis der Erhebung
5.3.1 Allgemeiner Teil
5.3.2 Chancen bei der Nutzung von sozialen Netzwerken im Internet
5.3.3 Risiken bei der Nutzung von sozialen Netzwerken im Internet
5.3.4 Zukünftige Bedeutung sozialer Netzwerke im Internet
6 Die Rolle sozialer Netzwerke für die Personalbeschaffung
6.1 Merkmale des Networking 2.0
6.2 Chancen bei der Nutzung von sozialen Netzwerken im Internet
6.3 Risiken bei der Nutzung von sozialen Netzwerken im Internet
6.4 Zukünftige Bedeutung sozialer Netzwerke im Internet
7 Der Networking 2.0-Mix als Personalbeschaffungsinstrument für soziale Netzwerke im Internet
8 Fazit und Ausblick
8.1 Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
8.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht, welche Rolle soziale Netzwerke im Internet für die moderne Personalbeschaffung spielen. Dabei liegt der Fokus darauf, wie Unternehmen durch das Konzept des "Networking 2.0" qualifizierte Arbeitnehmer erreichen können und welche Chancen sowie Risiken sich aus dieser digitalen Rekrutierungsmethode für beide Seiten ergeben.
3.1.1 Demografischer Wandel in Deutschland
Die Struktur der Bevölkerung ändert sich laufend. Jeder gestorbene, geborene, ab- bzw. zugewanderte Mensch beeinflusst prinzipiell die strukturelle Größe und Zusammensetzung. Die Bevölkerung Deutschlands ist mittlerweile mit über 82 Millionen so groß wie nie zuvor. Die jährliche Zahl der Geburten liegt seit Jahrzehnten unter der Zahl der Sterbefälle, was durch Zuwanderungen aus dem Ausland zunächst kompensiert wurde. Wenn die Geburtenzahl jedoch weiter stetig sinkt und die Zuwanderung auf dem jetzigen Niveau stagniert, wird die Bevölkerungszahl in Deutschland spätestens 2020 sinken.
Diese demografischen Trends werden am Arbeitsmarkt deutliche Spuren hinterlassen, da mit abnehmender Bevölkerungszahl die arbeitsfähigen Bürger zurückgehen und der Altersdurchschnitt der arbeitenden Bevölkerung steigen wird.
1 Einleitung: Hinführung zum Thema des demografischen Wandels und Darstellung der Forschungsziele.
2 Funktionsbereiche betrieblichen Personalmanagements: Überblick über die klassischen Aufgaben des Personalmanagements als theoretischer Rahmen.
3 Aufgaben der Personalbeschaffung: Analyse des Einflusses des demografischen Wandels auf die Personalgewinnung und Einführung in das E-Recruitment.
4 Networking 2.0: Theoretische Auseinandersetzung mit Web 2.0, sozialen Netzwerktheorien und dem Begriff Networking 2.0.
5 Empirische Erhebung: Darstellung der Methodik und Durchführung der Online-Befragung sowie Präsentation der erhobenen Daten.
6 Die Rolle sozialer Netzwerke für die Personalbeschaffung: Interpretation der Umfrageergebnisse im Kontext der personalwirtschaftlichen Nutzung von Netzwerken.
7 Der Networking 2.0-Mix als Personalbeschaffungsinstrument für soziale Netzwerke im Internet: Vorstellung eines modifizierten Marketing-Mix für die zielgerichtete Rekrutierung.
8 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich Online-Recruiting.
Personalbeschaffung, Networking 2.0, soziale Netzwerke, Web 2.0, Social Software, Demografischer Wandel, Personalmarketing, Personalgewinnung, Sozialkapital, Strong Ties, Weak Ties, E-Recruitment, Employer Branding, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität
Die Arbeit beleuchtet die strategische Bedeutung von sozialen Netzwerken im Internet als neues Instrument der betrieblichen Personalbeschaffung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.
Die zentralen Felder umfassen die Personalgewinnung, die Theorie sozialer Netzwerke, die Auswirkungen des Web 2.0 sowie die empirische Analyse des Nutzerverhaltens bei der Jobsuche.
Das Ziel ist die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Unternehmen, wie sie soziale Netzwerke (Networking 2.0) effektiv nutzen können, um qualifizierte Fachkräfte zu identifizieren und zu gewinnen.
Der Autor führt eine eigene, zielgerichtete Online-Befragung bei Internetnutzern durch, um das Verhalten und die Einstellungen gegenüber sozialen Netzwerken im beruflichen Kontext zu validieren.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen (wie Sozialanthropologie und soziologische Netzwerktheorien) die Ergebnisse der empirischen Studie analysiert und in einen strategischen Mix für die Personalarbeit überführt.
Personalbeschaffung, Networking 2.0, soziale Netzwerke, Web 2.0 und Demografischer Wandel.
Die Mehrheit der Teilnehmer (70 %) äußert die Sorge, dass ihre in sozialen Profilen hinterlegten Daten durch Dritte missbraucht werden könnten.
Der Autor entwickelt den sogenannten "Networking 2.0-Mix", der Elemente wie Social Software, Talent-Pools und Employer Branding kombiniert, um den Rekrutierungsprozess zu optimieren.
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