Bachelorarbeit, 2023
53 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Verlauf und Ziel der Arbeit
1.3 Grenzen der Aussagefähigkeit
2. Theorie
2.1 Definitionen
2.2.1 Rebalancing
2.2.2 Rendite
2.2.2.1 Stetige Rendite
2.2.2.2 Diskrete Rendite
2.2.3 Risikomaße
2.2.3.1 Volatilität
2.2.3.2 Sharpe-Ratio
2.2.3.3 Value at Risk
2.2.3.4 Maximum Drawdown
2.3 Modelle
2.3.1 Homo Oeconomicus
2.3.2 Homo Oeconomicus Humanus
2.4 Ableitung der Hypothesen
3. Robo-Advisor
3.1 Definition und Entstehung
3.2 Marktübersicht
3.3 Bedienbarkeit
4. Empirischer Teil
4.1 Methodik
4.2 Benchmarking
4.2.1 Exchange Traded Funds
4.2.2 Aktiv gemanagte Fonds
5. Ergebnisse
5.1 Grafiken Renditen
5.2 Grafiken Risikoanalyse
5.2.1 Volatilität
5.2.2 Sharpe-Ratio
5.2.3 Value at Risk
5.2.4 Maximum Drawdown
5.3 Bewertung der Ergebnisse
5.3.1 Weltweite passive Anlagestrategie
5.3.2 Nachhaltige Anlagestrategie
5.3.3 Aktive Anlagestrategie
6. Diskussion
6.1 Reflexion
6.2 Konklusion
7. Ausblick
Die vorliegende Arbeit analysiert die Leistungsfähigkeit von Robo-Advisoren im Bereich der digitalen Vermögensverwaltung im Vergleich zu traditionellen Investmentprodukten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwieweit Robo-Advisoren als geeignete Alternative zu gängigen Anlageformen dienen können und welche spezifischen Vor- und Nachteile sich in Bezug auf Rendite und Risikokennzahlen ergeben.
2.2.1 Rebalancing
Rebalancing ist ein bedeutender Bestandteil von Portfoliomanagementstrategien und bezieht sich auf den Prozess des Wiederherstellens der ursprünglichen Gewichtung von Vermögenswerten innerhalb eines Portfolios. Das Ziel des Rebalancings ist es, das Risiko und die Performance eines Portfolios zu optimieren, indem es dazu beiträgt, dass dies seiner ursprünglichen Risikoertragsstrategie entspricht.
Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass Rebalancing bedeutend ist. Zum einen kann es dazu beitragen, das Risiko des Portfolios zu minimieren, indem es dafür sorgt, dass einzelne Vermögenswerte keinen zu großen Anteil an dem Portfolio haben. Zum anderen kann Rebalancing durch das minimierte Risiko dazu beitragen, die Performance des Portfolios zu optimieren.
Es gibt verschiedene Ansätze für das Rebalancing, darunter das Zeitintervall-Rebalancing und das Bandbreiten-Rebalancing. Das Zeitintervall-Rebalancing bezieht sich auf das Wiederherstellen der ursprünglichen Gewichtung von Vermögenswerten zu festgelegten Zeitpunkten, während das Bandbreiten-Rebalancing darauf abzielt, die Gewichtung von Vermögenswerten innerhalb einer festgelegten Bandbreite zu halten.
Insgesamt kann Rebalancing ein wertvoller Bestandteil von Portfoliomanagementstrategien sein, da es dazu beizutragen vermag, das Risiko von Portfolios zu optimieren. Allerdings ist es bedeutend, die Kosten des Rebalancings, z. B. Transaktionskosten, zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass es zum Nutzen des Portfolios beiträgt.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Digitalisierung des Finanzsektors durch Robo-Advisoren ein und definiert das Ziel, deren Leistungsfähigkeit mit traditionellen Anlagemethoden zu vergleichen.
2. Theorie: Das Kapitel vermittelt die wissenschaftlichen Grundlagen, einschließlich Definitionen zu Rebalancing, Rendite- und Risikomaßen sowie einer Gegenüberstellung des klassischen Homo Oeconomicus mit dem eher praxisnahen Homo Oeconomicus Humanus.
3. Robo-Advisor: Hier werden Definition, Entstehung der Branche sowie eine Markübersicht und die Bedienbarkeit digitaler Vermögensverwaltungssysteme analysiert.
4. Empirischer Teil: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise zur Datenerhebung und Auswahl der Benchmarks zur Sicherstellung der Replizierbarkeit der Untersuchungsergebnisse.
5. Ergebnisse: In diesem zentralen Kapitel werden die analysierten Leistungsdaten, unterteilt in Renditegrafiken und Risikoanalysen, detailliert dargestellt und bewertet.
6. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse kritisch vor dem Hintergrund der Erwartungen und zieht eine Konklusion hinsichtlich der Eignung von Robo-Advisoren für Privatanleger.
7. Ausblick: Der letzte Teil befasst sich mit der zukünftigen Marktentwicklung und der Frage, ob Robo-Advisoren sich als dauerhafte Alternative im Anlagesektor behaupten können.
Robo-Advisor, Vermögensverwaltung, Rendite, Risikomaße, Volatilität, Sharpe-Ratio, Value at Risk, Maximum Drawdown, Rebalancing, Benchmarking, Finanztechnologie, Anlagestrategie, Diversifikation, Portfolioanalyse, Performancevergleich.
Die Bachelor-Thesis untersucht die Effektivität und Eignung von Robo-Advisoren in Deutschland im Vergleich zu traditionelleren Anlagebenchmarks in Bezug auf Performance und Risikosteuerung.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen der Finanzmathematik, der Analyse digitaler Marktteilnehmer sowie der empirischen Untersuchung von Rendite- und Risikokennzahlen.
Ziel ist es zu bewerten, ob digitale Vermögensverwaltungssysteme eine ernsthafte Alternative zu klassischen Anlagestrategien darstellen und wie sie sich in Phasen unterschiedlicher Marktvolatilität schlagen.
Der Autor wählte eine empirische quantitative Analyse, bei der Kursdaten verschiedener Anbieter erhoben, bereinigt und mittels Excel-Funktionen (wie Volatilität, VaR und Sharpe-Ratio) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen, eine Marktanalyse, die methodische Vorgehensweise des Benchmarking und schlussendlich die Präsentation sowie Bewertung der gewonnenen Ergebnisse.
Die Arbeit ist geprägt durch Aspekte der digitalen Vermögensberatung, methodische Risikoanalyse und den Vergleich von verschiedenen Anlagestrategien wie passiven oder aktiven Fondsmodellen.
Das Modell dient der theoretischen Einordnung. Der Autor setzt es in Kontrast zum "Homo Oeconomicus Humanus", um das reale Verhalten von Anlegern bezüglich Emotionen und Informationsverarbeitung in der Software-Nutzung zu erklären.
Obwohl Vividam bei der diskreten Rendite zum Teil schwächer abschnitt, zeigt das Unternehmen bei risikobasierten Kennzahlen wie der Sharpe-Ratio durchaus wettbewerbsfähige Ergebnisse.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

