Masterarbeit, 2022
80 Seiten, Note: 1,8
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.1.1 Definition Gesundheit und BGM
3.1.2 Bestandteile und Begriffsabgrenzung
3.1.2.1 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.1.2.2 Betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz
3.1.2.3 Betriebliches Eingliederungsmanagement
3.1.3 Organisation und Ablauf
3.1.4 Erfolgsstrategie eines BGM
3.1.5 Intervention
3.2 Aktueller Forschungs- und Kenntnisstand
3.2.1 Demografischer Wandel in Deutschland
3.2.2 Folgen für die Arbeitswelt
3.3 Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit
3.3.1 Arbeitsfähigkeit
3.3.2 Beschäftigungsfähigkeit
3.4 Evidenz zu Programmen und Maßnahmen
4 METHODIK
4.1 Fragestellungen
4.2 Untersuchungsablauf und -design
5 ERGEBNISSE
5.1 Darstellung der Ergebnisse
5.2 Beantwortung der Fragestellungen
6 DISKUSSION
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Methodenkritik
6.3 Handlungsempfehlungen und Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer systematischen Literaturrecherche zu prüfen, ob ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) geeignet ist, die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern ab 50 Jahren angesichts des demografischen Wandels zu erhalten und zu steigern.
3.1.2.2 Betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz
Den gesetzlich geregelten Teil des BGM bildet der Arbeits- und Gesundheitsschutz [A&G]. Anders als die BGF gehört der A&G zu den Unternehmenspflichten und beinhaltet alle Maßnahmen, die dem Schutz der Beschäftigten vor Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz dienen (Förtsch & Meinholz, 2014, S. 204).
Dabei steht seit 1996 nicht mehr nur die Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren vordergründig, sondern beinhalten zudem die menschengerechte Gestaltung der Arbeit (Bundesministerium der Justiz, 2022). Dazu zählen u.a. Qualifizierung, alters- und alternsgerechte Arbeitssysteme, Inklusion, die Beseitigung und Verhinderung von Diskriminierung sowie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung in Bezug auf den Datenschutz (Faller, 2020, S. 121).
Dieser „erweiterter Präventionsauftrag“ und die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit rück seither den Gesundheitsaspekt im A&G in den Fokus. Daraus resultiert die stark reduzierte Anzahl von AU-Renten (vgl. Abb .2) und die steigende Bedeutung gesundheitlicher Probleme im Arbeitskontext. Darunter fällt zum Beispiel die Diskussion um die steigende Zahl psychischer Erkrankungen in der Bevölkerung und der mögliche Zusammenhang mit sich ändernden Arbeitsbedingungen (Cosmar & Prüße, 2022, S. 267). Mit dem Arbeitsschutzgesetz geht es nun mehr um die menschengerechte Arbeitsgestaltung (Bundesministerium der Justiz, 2022). Das bedeutet die Bedingungen der Arbeit sollten – unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit – grundsätzlich ausführbar, schädigungslos, zumutbar und persönlichkeitsfördernd sein (Hacker, 1986).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Analyse der Herausforderungen durch den demografischen Wandel und die Notwendigkeit einer gesunden Arbeitsgestaltung.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsabsicht, mittels Literaturrecherche die Relevanz und Potenziale des BGM für Beschäftigte 50plus zu untersuchen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu BGM, BGF, Arbeitsschutz, demografischen Folgen und den Konzepten der Arbeits- sowie Beschäftigungsfähigkeit.
4 METHODIK: Detaillierte Beschreibung der systematischen Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken und der gewählten Ein- und Ausschlusskriterien für die Studienauswahl.
5 ERGEBNISSE: Darstellung und Auswertung der Rechercheergebnisse sowie Beantwortung der formulierten Forschungsleitfragen basierend auf der analysierten Literatur.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Einordnung in den theoretischen Kenntnisstand sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließende Synthese der Bedeutung gesundheitsfördernder Maßnahmen und der Notwendigkeit zukünftiger nachhaltiger Interventionskonzepte.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Demografischer Wandel, Beschäftigungsfähigkeit, Arbeitsfähigkeit, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Alternde Belegschaft, Arbeitsunfähigkeit, Evidenzbasierung, Intervention, Stressprävention, Arbeitsplatzgestaltung.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) als Instrument zur Sicherung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer (50plus) unter Berücksichtigung des demografischen Wandels in Deutschland.
Die zentralen Themen umfassen die demografische Entwicklung, die Konzepte der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit, die gesetzlichen und strategischen Grundlagen des BGM sowie eine evidenzbasierte Analyse verschiedener Interventionsansätze.
Das Ziel ist die Identifizierung der durch ein BGM gegebenen Möglichkeiten zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit älterer Beschäftigter und die Ausarbeitung der Bedeutung des BGM in diesem speziellen Kontext.
Die Autorin/der Autor nutzt eine systematische Literaturrecherche und -auswertung, die auf randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) und systematischen Übersichtsarbeiten basiert, um den Forschungsstand objektiv abzubilden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zu BGM und Prävention, eine Darstellung der demografischen Herausforderungen für die Arbeitswelt sowie eine detaillierte Zusammenstellung und methodische Analyse aktueller Interventionsstudien (z. B. zu Sitzverhalten, Ergonomie und Stressbewältigung).
Wesentliche Begriffe sind BGM, demografischer Wandel, Beschäftigungsfähigkeit, Prävention, psychische Gesundheit und muskuloskelettale Erkrankungen.
Die Arbeit identifiziert psychische Störungen als einen Hauptgrund für Arbeitsunfähigkeit und Rentenzugänge, weshalb psychische Prävention und „gesunde Führung“ zentrale Stellenwerte innerhalb des BGM einnehmen.
Die Arbeit stellt fest, dass zwar viele Ansätze (z.B. ergonomische Hilfen oder Stressbewältigung) vorhanden sind, die Evidenzlage jedoch oft durch methodische Schwächen, kurze Studiendauern oder mangelnde Nachhaltigkeit limitiert ist.
Die Arbeit hebt hervor, dass die Führungsebene durch das Rollenvorbild „gesunde Führung“ und durch eine transparente Kommunikation (SIM-Strategie) maßgeblich zur Adhärenz der Mitarbeiter und zum Erfolg von Veränderungsprozessen beiträgt.
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