Bachelorarbeit, 2022
45 Seiten, Note: 1,7
1. Begriffsbestimmungen: Übergang und Transition
1.1 Übergang – der Versuch einer Definition
1.2 Der Transitionsbegriff
1.3 Der Übergang in die Grundschule für Kindergartenkinder
2. Veränderungen beim Übergang in die Grundschule
2.1 Institutionen im Vergleich: Kindergarten – Grundschule
2.2 Veränderungen beim Kind und in seiner Umgebung
2.3 Veränderungen auf individueller, interaktionaler und kontextueller Ebene
3. Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen als Herausforderungen
3.1 Kognitive Entwicklung
3.2 Entwicklung des Lernens
3.3 Entwicklung des Spielverhaltens
3.4 Sprachentwicklung
3.5 Entwicklung der Motivation
4. Stand der Forschung – Wie Kinder den Übergang sehen
4.1 Übersicht über die Studien
4.2 Lernen und Spielen in den Institutionen
4.2.1 Spielen in den Institutionen
4.2.2 Sicht der Kinder auf das Lernen in den Institutionen
4.3 Beziehungen von Kindern beim Übergang
4.3.1 Beziehung zu anderen Kindern
4.3.2 Beziehungen zu Erwachsenen
4.3.3 Familiäre Beziehungen
4.4 Institutionen aus Sicht der Kinder
4.4.1 Sicht auf die Schule
4.4.2 Das Kinderbildungshaus mit Unterscheidung zum Kindergarten und der Grundschule
4.4.3 Sicht auf den Kindergarten
5. Gegenüberstellung der theoretischen Erkenntnisse und des aktuellen Forschungsstands
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Veränderungen, denen Kinder während des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule begegnen, wobei primär die kindliche Perspektive sowie die Analyse des Forschungsstandes aus drei ausgewählten Studien im Fokus stehen.
Transition als ko-konstruktiver Prozess
In dieser Abbildung ist zu erkennen, dass Kinder und Eltern beim Übergang aktiv mitwirken, Erzieher*innen, Lehrkräfte und weitere Akteur*innen aus Kindergarten und Grundschule spielen dabei eine passive Rolle, da sie den Übergang nicht selbst durchlaufen müssen. Damit Kindergartenkinder zu Schulkindern und Eltern eines Kindergartenkindes zu Eltern eines Schulkindes, müssen sie Basiskompetenzen sowie lernziel- und schulnahe Fähigkeiten entwickeln und fördern, um die Transition bewältigen zu können. „Den Fachkräften kommt die Rolle zu, den Transitionsprozess zu moderieren, indem sie mit Eltern und Kindern kommunizieren und an dem Prozess teilnehmen“ (Sauerhering 2013, S. 5).
Die meisten Kinder freuen sich auf den Schuleintritt. Die Einschulung bedeutet für Kinder, Neues kennenzulernen und die Einsicht zu gewinnen, dass sie keine Kindergartenkinder mehr sind, sondern zu ‚den Großen‘ gehören (vgl. Doblinger 2019, S. 57 f.). Dabei bilden sie neue Kompetenzen aus und setzen sich mit ihrer noch fremden Umgebung auseinander. Der Eintritt in die Schule wird für Kinder zum schnellen Wechsel zwischen zwei Institutionen, wodurch sie einerseits mit der räumlichen und zeitgebundenen Umstellung zu kämpfen haben, andererseits Beziehungen mit neuen Bezugspersonen und Freundesgruppen aufbauen müssen (vgl. ebd., S. 57). Zusätzlich bringt die Schule eine gewisse Leistungsanforderung mit sich. Der „unmittelbare Vergleich mit den Mitschülerinnen und Mitschülern in der kompetitiven Schulwelt [...] [kann] von Kindern als belastend erlebt werden“ (ebd., S. 58).
1. Begriffsbestimmungen: Übergang und Transition: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie 'Übergang' und 'Transition' definiert und deren Bedeutung im Kontext des Schuleintritts theoretisch erläutert.
2. Veränderungen beim Übergang in die Grundschule: Der Abschnitt vergleicht die Institutionen Kindergarten und Grundschule und analysiert, wie sich das Kind sowie dessen Umfeld durch den Wechsel verändern.
3. Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen als Herausforderungen: Hier wird fokussiert, welche kognitiven, motivationalen und sozialen Entwicklungsschritte das Kind bewältigen muss, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
4. Stand der Forschung – Wie Kinder den Übergang sehen: Dieses Kapitel wertet drei Studien aus, um die Sichtweisen von Kindern auf das Lernen, Spielen, soziale Beziehungen und die beteiligten Institutionen darzustellen.
5. Gegenüberstellung der theoretischen Erkenntnisse und des aktuellen Forschungsstands: Hier wird der theoretische Rahmen mit den Ergebnissen aus den Studien verknüpft, um Differenzen und Übereinstimmungen aufzuzeigen.
Übergang, Transition, Schuleintritt, Kindergarten, Grundschule, Kinderperspektive, Basiskompetenzen, soziale Beziehungen, Lernprozesse, Schulfähigkeit, ko-konstruktiver Prozess, Lehrkräfte, Eltern, Entwicklungsaufgaben, Transitionsprozess.
Die Arbeit behandelt die vielfältigen Veränderungen und Herausforderungen, mit denen Kinder konfrontiert sind, wenn sie vom Kindergarten in die Grundschule wechseln.
Im Zentrum stehen die Transitionstheorie, die kindliche Wahrnehmung dieses Prozesses, die Rolle von sozialen Beziehungen und die unterschiedlichen institutionellen Anforderungen von Kindergarten und Schule.
Das Ziel ist es, den Übergang aus der Sicht der Kinder selbst sowie durch die Analyse relevanter Studien zu beleuchten und herauszuarbeiten, wie Kinder diesen institutionellen Wechsel aktiv mitgestalten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Ergebnissen aus drei spezifischen Studien, die sich mit der Perspektive von Kindergartenkindern auf den Übergang beschäftigen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Übergangs, die Beschreibung der institutionellen Veränderungen, die Entwicklung kindlicher Kompetenzen sowie die Auswertung empirischer Forschungsergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Transitionsforschung, kindliche Entwicklung, institutionelle Anpassung, soziale Beziehungen und Schulfähigkeit.
Die Arbeit argumentiert, dass Kinder die Akteure des Übergangs sind; ihr eigenes Erleben wird jedoch oft von Erwachsenen (Eltern/Forschenden) überlagert, was eine spezifische kindorientierte Forschung notwendig macht.
Die befragten Kinder nehmen den Kindergarten als Ort des freien Spiels wahr, während die Schule als Ort des systematischen Lernens gilt, was zuweilen als einschränkend empfunden wird.
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