Masterarbeit, 2009
77 Seiten, Note: 1,3
A. VORBEMERKUNGEN
B. EINFÜHRUNG IN SPIRAL DYNAMICS
I. GRUNDLAGEN
II. DIE ACHT WMEME – DIE ACHT STUFEN
III. EINSATZMÖGLICHKEITEN IN DER MEDIATION
C. EINFÜHRUNG IN KEN WILBERS AQAL-MODELL
I. GRUNDLAGEN
II. DIE VIER QUADRANTEN
III. EINSATZMÖGLICHKEIT IN DER MEDIATION
D. VORSTELLUNG EINES INTEGRIERTEN ANSATZES BEIDER MODELLE FÜR DEN EINSATZ IN DER MEDIATION
I. GRUNDÜBERLEGUNGEN
II. ENTWICKLUNG DES MODELLS
III. EINSATZMÖGLICHKEITEN IN DER MEDIATION
E. DARSTELLUNG DER EINSATZMÖGLICHKEITEN DES MODELLS AM BEISPIEL EINES KONKRETEN FALLES
I. VORBEMERKUNGEN
II. VORGESCHICHTE
III. DER KONFLIKT
i. Die Konfliktparteien
1. Leander – Der Teamleiter
2. Charis, Ture und Mian – Die „alten Hasen“
3. Bernward und Co. – Die „Neuen“
ii. Der Konfliktgegenstand
IV. DIE KONFLIKTLÖSUNG
i. Wie ich von dem Konflikt erfuhr
ii. Warum ich letztlich in dem Konflikt vermittelte
iii. Wie ich den Konflikt beilegte
1. Vorgespräche
a. Charis
c. Leander
d. Resultate der Vorgespräche
2. Einzelgespräche, Dokumentation der Positionen
a. Charis
b. Ture
c. Mian
d. Leander
e. Resultat der Einzelgespräche, Einschätzung der Konfliktkompetenz der Beteiligten
aa. Charis
bb. Ture
cc. Mian
dd. Leander
3. Aufbauphase
a. Charis
b. Leander
c. Mian
d. Resultat der Aufbauphase
4. Einzelgespräche, Analyse der Positionen und Herausarbeiten der Motive und Interessen
a. Charis
aa. Einsatz bei Voxacom – Arbeitsplatz
bb. Reine Testerin ohne Zusatzaufgaben
b. Ture
c. Mian
d. Leander
e. Resultat der Einzelgespräche
5. Aufbau von Verständnis für die anderen Positionen und Motive durch Rollentausch und die Entwicklung von Lösungsoptionen
a. Charis
b. Ture
c. Mian
d. Leander
6. Finden einer gemeinsamen Lösung für die Zukunft
7. Überprüfung der Qualität und Nachhaltigkeit der Lösung mittels AQAL
iv. Regelmäßige Erfolgskontrolle der Konfliktlösung
V. RESÜMEE
F. SCHLUSSBEMERKUNGEN
Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung eines integralen Mediationsansatzes (ISA), der die theoretischen Modelle von Spiral Dynamics und Ken Wilbers AQAL-Modell kombiniert, um Konfliktlösungen auf Basis von Interessen zu ermöglichen und nachhaltig abzusichern.
a. Charis
Ich begann abermals mit Charis und hatte mir im Vorfeld einige Gedanken dazu gemacht, welcher Ort für die nun folgende Arbeit am besten geeignet wäre. Da es mir sehr vorteilhaft erschien, abseits des Arbeitsumfeldes mit Charis zu arbeiten, um sie auch räumlich von der aktuell negativ geprägten Umgebung zu entfernen, entschied ich mich für den Grugapark in Essen an einem der ersten warmen Frühsommertage. Charis hatte noch einige Überstunden aus den letzten Wochen, die sie nun abbauen konnte und mir ging es in gewisser Weise ähnlich, da sich mein Stundenkontingent für diesen Monat dem Ende zuneigte. Wir trafen uns also um halb zwei und hatten damit noch einige Stunden Zeit, bevor die Sonne hinter den Häusern verschwinden würde.
„Chari, ich freue mich wirklich sehr, dass du dich dazu entschlossen hast, auch diesen nächsten Schritt zu gehen und ich bin guter Dinge, dass wir hiermit Deinem und somit unserem Ziel näher kommen werden, die Zusammenarbeit in der Testline wieder angenehmer für alle zu gestalten.“
„Das wäre wirklich schön, Michael, allerdings bin ich da nicht so zuversichtlich und ich hoffe, dieser Nachmittag ist keine Zeitverschwendung, ich hätte stattdessen auch mit meiner besten Freundin shoppen und ins Kino gehen können.“
„Mach dir da mal keine Sorgen, lass dich einfach mal auf das ein, was ich dir heute erklären möchte.“
„Na gut, wie du meinst!“
Ich erklärte Charis nun zunächst anhand der Beispiele, die ich auch im Exkurs verwendet hatte, die vier Wahrnehmungspositionen.
„Ich weiß nicht Michael, damit kann ich nicht wirklich was anfangen, was soll der Quatsch?“
„Das ist gar nicht so ungewöhnlich, dass dir das jetzt erst einmal etwas merkwürdig vorkommt Chari, deswegen machen wir jetzt auch gleich ein paar Übungen dazu, dann ist es leichter zu verstehen.“
„Übungen???“
„Gedankenübungen.“
„Hmmm, wie du meinst!“
A. VORBEMERKUNGEN: Einführung in die praxisorientierte Zielsetzung der Arbeit, die theoretischen Ansätze von Spiral Dynamics und AQAL sowie den vorgestellten Praxisfall.
B. EINFÜHRUNG IN SPIRAL DYNAMICS: Vermittlung der Grundlagen der kultursoziologischen Theorie, der acht Entwicklungsstufen (vMemes) und deren Bedeutung für die Mediation.
C. EINFÜHRUNG IN KEN WILBERS AQAL-MODELL: Darstellung der integralen Theorie, der vier Quadranten als Perspektivenmodell und deren Anwendung zur Überprüfung der Nachhaltigkeit von Lösungen.
D. VORSTELLUNG EINES INTEGRIERTEN ANSATZES BEIDER MODELLE FÜR DEN EINSATZ IN DER MEDIATION: Entwicklung eines ISA-Modells zur Verknüpfung beider Theorien und Identifikation geeigneter Phasen für Coaching-Elemente in der Mediation.
E. DARSTELLUNG DER EINSATZMÖGLICHKEITEN DES MODELLS AM BEISPIEL EINES KONKRETEN FALLES: Praxisbericht einer moderierten Konfliktlösung in einem IT-Team unter Anwendung des integralen Ansatzes inklusive Vor- und Aufbauphasen.
F. SCHLUSSBEMERKUNGEN: Kritische Reflexion der Pro- und Contra-Argumente, Risiken und Vorteile des integralen Ansatzes (ISA) für Mediatoren.
Mediation, Integral, Spiral Dynamics, AQAL, Ken Wilber, Konfliktlösung, Coaching, vMemes, Wahrnehmungspositionen, Kommunikation, Teamkonflikt, Nachhaltigkeit, Interessen, Rollentausch, Führung
Die Arbeit behandelt die Entwicklung und praktische Anwendung eines integralen Mediationsansatzes (ISA), der zwei bekannte psychologische bzw. soziologische Theorien – Spiral Dynamics und das AQAL-Modell – für den Einsatz bei Teamkonflikten verbindet.
Zentrale Themen sind die menschliche Bewusstseinsentwicklung, die Dynamik von Werten, die Bedeutung von Perspektiven (Quadranten) in komplexen Systemen und die praktische Vermittlung von Konfliktkompetenz durch Coaching-Methoden.
Das Ziel ist es, Mediatoren ein Werkzeug (ISA) an die Hand zu geben, mit dem sie Konflikte nicht nur bearbeiten, sondern deren Nachhaltigkeit mittels einer systematischen Prüfung (AQAL) sicherstellen können.
Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturrecherche, der Synthese integraler Theorien sowie der dokumentierten Durchführung einer Shuttle-Mediation unter Einsatz von Coaching-Instrumenten wie den Wahrnehmungspositionen.
Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Herleitung des integralen Modells und der detaillierten Beschreibung eines Praxisfalls, in dem die einzelnen Phasen – von der Analyse über die Aufbauphase bis zur Lösungsfindung – angewandt werden.
Die wichtigsten Begriffe sind Mediation, Spiral Dynamics, AQAL-Modell, integraler Ansatz, Coaching, Konfliktkompetenz und Wahrnehmungspositionen.
Der Autor führt diese Phase ein, um Beteiligte, deren aktuelle Bewusstseinsverfassung eine Lösungsfindung auf Interessenbasis noch nicht zulässt, durch gezieltes Training der Wahrnehmungspositionen in die Lage zu versetzen, diesen Prozess mitzugehen.
Der Ansatz reichert das klassische Verfahren um Coaching-Elemente an, um die Konfliktkompetenz der Parteien aktiv aufzubauen, und nutzt das AQAL-Modell zur strukturierten Überprüfung der Nachhaltigkeit der erzielten Lösung.
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